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Akavir

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Auch das Wappen von Tamriel ist akavirischen Ursprungs[1]
Ungefähre Lage von Akavir[2]

Akavir (aldmerisch[3] für Drachenland)[4] ist ein Kontinent Nirns östlich von Tamriel, der vor allem durch seine aggressive Eroberungspolitik Einzug in die Geschichte Tamriels gefunden hat. Zeitweise wurde das Kaiserreich auch von Akaviri-Potentaten beherrscht, die sich von Kriegsgefangenen unter Reman I. zu den engsten Beratern des Kaisers hochgearbeitet hatten und mit ihrem Einfluss einen regen Austausch von Wissen und Technologie zwischen den beiden Kontinenten förderten. Bekannte Produkte dieser Bemühungen sind zum Beispiel das aus Akavir stammende Wappen von Tamriel oder diverse Waffen, wie Katanas, Tantos oder Wakizashis,[1] aber auch die Gründung der Kriegergilde im Jahre 2Ä 320 geht auf einen Akaviri zurück.[5]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schematische Darstellung der Staaten Akavirs nach bekannten Informationen[6]

Der Kontinent Akavir verläuft wie Tamriel auch vermutlich ausschließlich auf der Nordhalbkugel Nirns[7] und ist zwischen 4000 und 7500 Kilometern[8][9] von der Ostküste Morrowinds und der Schwarzmarsch entfernt. Über seinen Küstenverlauf und genauere geografische Merkmale ist kaum etwas bekannt.

Nach tamrielischen Erkenntnissen erstreckt sich im Südwesten des Kontinents das Königreich von Tsaesci,[8] welches vermutlich von Tang Mo im Norden und von Ka Po' Tun im Osten begrenzt wird.[10] Tang Mo lag in seiner Geschichte schon mit allen drei anderen Hauptnationen im Krieg und wird nach wie vor jährlich von den Schneedämonen von Kamal aus dem Norden überfallen. Nach den letzten bekannten Informationen sind die Affenleute heute mit dem Kaiser von Ka Po' Tun verbündet.[4]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wenigen Erkenntnisse über das Klima in Akavir beruhen auf Informationen des Akavir-Feldzugs unter Uriel V, der nicht zuletzt wegen der katastrophalen Witterung gescheitert ist. Selbst die Kaiserliche Kommission, die mit der Auswertung der Expedition betraut wurde, war nicht einhellig der Meinung, ob diese abnormalen Wetterschwankungen nicht auf die Einflussnahme akavirischer Magier zurückzuführen sei.[8]

So weiß man, dass sich im klimatisch milden Südwesten des Kontinents ein fruchtbares Flusstal ins Landesinnere schlängelt und von zwei Bergmassiven flankiert wird. Es ist denkbar, dass sich weiter östlich eine aride Landschaft erstreckt, die im Frühjahr heiße und trockene Winde nach Westen weht.[8] Der Norden Akavirs ist vermutlich von einem polaren bis subpolaren Klima geprägt, dessen Temperaturen nur im Sommer über den Gefrierpunkt steigen.[4]

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Türen im Wolkenherrscher-Tempel - vermutlich aus Bambus

Es existieren kaum Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt Akavirs. Offenbar ist der Südwesten weitestgehend von einer Gras-Vegetation bedeckt und von einer baumlosen Landschaft geprägt.[8] Dennoch kann man von Baumvorkommen in Akavir ausgehen, da Holz ein häufig verwendeter Baustoff in der Architektur der Akaviri ist.[11] Die lebensfeindliche Umgebung von Kamal wird vermutlich von nur wenigen bis gar keinen Lebewesen bevölkert.[4] So wäre es möglich, dass der in der Schwarzmarsch[12] beheimatete Bambus in der Vergangenheit während der Invasionen aus Akavir nach Tamriel eingeschleppt wurde. Weiterhin sprechen die Türen im Ostflügel des Wolkenherrscher-Tempels im Norden Cyrodiils für diese These, da diese anscheinend aus Bambus angefertigt wurden. Möglicherweise haben die in Cyrodiil vorkommende Ginsengpflanze und der Ginkgo aus Hammerfell ebenfalls ursprünglich akavirische Wurzeln.[13]

Man kann davon ausgehen, dass einst Drachen in Akavir gelebt haben, die allerdings von den Tsaesci zu Reittieren abgerichtet[14] oder restlos getötet wurden.[4] Vermutlich wirkt die übrige akavirische Tierwelt ähnlich gefährlich und geheimnisvoll auf den tamrielischen Beobachter.

Städte und Dörfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist bekannt, dass zumindestens die Tsaesci in festen Städten leben, deren richtige Namen allerdings den tamrielischen Gelehrten unbekannt sind und von denen die zwei folgenden während des Akavir-Feldzugs unter Uriel V dem Kaiserreich von Tamriel einverleibt wurden. Mit der Vernichtung des Expeditionstrupps 3Ä 290 fiel die Kaiserliche Provinz Akavir mitsamt ihrer Städte wieder an die Schlangenleute zurück.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitleiste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ereignis
< 1Ä 668 Fürst Nerevar und Vivec bereisen laut den 36 Lehren des Vivec Akavir und erlernen den Schlag des Idioms aus dem Nachtbuch des Königs der Tsaesci.[15]
1Ä 2702 Akavirische Truppen werden in den Königreichen von Daggerfall und Wegesruh gesichtet.[16][17]
1Ä 2703 Reman I. besiegt die akavirischen Invasoren der Tsaesci am Fahlen Pass.[18]
1Ä 2703 - 1Ä 2920 Die Kriegsgefangenen der Tsaesci steigen zu der persönlichen Leibwache der Remanen auf, die später als Klingen bekannt werden sollten und belegen hohe politische Ämter im Zweiten Kaiserreich.[14]
1Ä 2920 und 2Ä 1 Versiduae-Shaie ruft sich nach dem gewaltsamen Tod von Reman III. zum Potentaten und läutet neben der Potentatenzeit auch die Zweite Ära ein.[19]
2Ä 283 - 2Ä 320 Siebenunddreißigjähriger Bürgerkrieg in Tamriel, der die Macht Versiduae-Shaies empfindlich schwächt.[5]
2Ä 320 Gründung der Syffim durch Dinieras-Ves den Eisernen, die später als Kriegergilde bekannt werden sollten.[5]
2Ä 321 Verabschiedung des Gildengesetzes, welches unter anderem die Kriegergilde und Magiergilde offiziell anerkannte.[5]
2Ä 324 Ermordung Versiduae-Shaies durch die Morag Tong. Thronfolger wird sein Sohn Savirien-Chorak.[20]
2Ä 431 Ermordung Savirien-Choraks durch die Morag Tong. Ende der Potentatenzeit und Beginn des Interregnums.[20]
2Ä 572 Invasion der Dir-Kamal in Tamriel[21][4]
3Ä 288 - 3Ä 290 Akavir-Feldzug Uriels V und Verlust der Kaiserlichen Provinz Akavir[8]

Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Berichte von Zusammentreffen zwischen Akavir und Tamriel stammen aus der Ersten Ära und erzählen von vermeintlichen Piraten, die wohl Kundschafter von den Küsten Akavirs waren.[1] Mit Sicherheit ist der Kontinent im Osten aber schon wesentlich länger bekannt, da vermutlich während der Merethischen Ära bereits Menschen auf der Flucht vor den Tsaesci in Tamriel Schutz gesucht haben, bevor die Schlangenwesen die Übrigen restlos auffraßen. So stammen angeblich die Nord ursprünglich aus Akavir,[4] obwohl andere Quellen Gegenteiliges behaupten und ihnen eindeutig die Heimat Atmora zuschreiben.[22] Offenbar tobte ein großer Krieg zwischen den Tsaesci und den Tigerdrachen von Ka Po' Tun, ausgelöst durch die Suche der Tsaesci nach einem Nahrungsersatz für die Menschen, und beide Seiten empfindlich schwächte, sowie alle roten und schwarzen Drachen auslöschte.[4] Laut den Lehren des Tribunals bereisten Fürst Nerevar und sein damaliger Berater Vivec vor Ausbruch des Krieges des Ersten Rates 1Ä 668 "das Land der Schlangen und Schneedämonen"[15] und erlernten heimlich den Schlag des Idioms aus dem Nachtbuch des Königs der Tsaesci. Aus Rache versprachen die Akaviri mindestens dreifache Vergeltung, welche in Form von Invasionen in den folgenden Jahrhunderten eingehalten werden sollte.[15]

Einer Legende zufolge soll sich die erste Invasion in Tamriel bereits in der Ersten Ära ereignet haben, der sich Lyrisius mit seiner Armee entgegenstellte, aber angesichts der ungeheuren Masse der Akaviri verlor und sich auf der Flucht vor den akavirischen Streitwagen in die Sümpfe zurückziehen musste. Dort traf er auf einen Wyrm, der ihn zunächst fressen wollte. Dem Helden gelang es aber, das Ungeheuer zu überlisten und ihn gegen die Invasionstruppen zu hetzen, wodurch der Feind vernichtend geschlagen wurde und dem Mythos nach Tamriel nie wieder heim gesucht habe.[23]

Tsaescische Invasion in Nordtamriel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel Invasion der Tsaesci

Gegen 1Ä 2702[16] fielen starke und gut bewaffnete tsaescische Truppen in Morrowind ein und zogen durch das Land, ohne sich darum zu sorgen, wie Vivec reagieren würde.[24] Die akavirischen Truppenverbände hielten sich im Norden Tamriels auf und wurden unter anderem auch in Hochfels gesichtet, wo sie, die von der Thrassischen Pest und durch Piratenübergriffe gebeutelte, Bevölkerung Wegesruhs in das befestigte Anwesen der adligen Familie Gardner trieben, welches am heutigen Standort von Schloss Wegesruh lag.[16] Hätte Daggerfall nicht die ersten tausend Jahre seiner Geschichte damit verbracht, seine Armee aufzurüsten, wäre die Iliac-Bucht wohl an Akavir gefallen,[17] sodass die tsaescische Streitmacht weiter Richtung Himmelsrand marschierte. Die gemeinsame Bedrohung durch die Akaviri beschwor eine bisher ungeahnte Kooperation zwischen den einzelnen Nationen Tamriels herauf, insbesondere zwischen den Stadtstaaten Hochfels', den Königreichen von Colovia und Nibenay,[18] aber auch Morrowind,[24] die sich Reman I aus Colovia 1Ä 2703 zu Nutze machte und die sogenannte Armee von Reman[24] unter seinem Banner aushob, um den Feind unter Führung des Feldherren Mishaxhi schließlich am Fahlen Pass zu stellen.[18] Fürst Vivec verbündete sich derweil mit den Trident-Königen der Dreugh und griff die Nachhut der Tsaesci an, um diesen die Versorgung über See abzuschneiden und sie zu zwingen, an zwei Fronten zu kämpfen. Die Schlacht am Fahlen Pass dauerte an und die Truppen Remans drangen immer tiefer in die Jerall-Berge vor, bis sich schließlich die Akaviri ergaben, ohne jedoch die genaue Position des Kommandopostens zu verraten.[24] Die augenscheinlich vor allem aus Menschen bestehende Garnison am Fahlen Pass sollte schließlich mangels weiterer Befehle und Nahrungsmittel zu Grunde gehen, bevor ein unbekannter Entdecker im Auftrag der Gräfin von Bruma, Narina Carvain, die Ruinen der Festung im Jahre 3Ä 433 wiederentdecken konnte. Es gilt als ein Witz unter Historikern, dass die Akaviri vermutlich gewonnen hätten, wenn sie nur einen nordischen Schmied angeheuert hätten, da die Invasoren nur wenig über die Schwachstellen der Rüstungen der Truppen Remans Bescheid gewusst hatten.[5]

Reman I hielt die akavirischen Invasoren am Fahlen Pass auf
Zeugnis der Akaviri: der Wolkenherrscher-Tempel

Der Krieg hatte nicht nur Cyrodiil vereinigt und Reman als ersten Kaiser des Zweiten Kaiserreiches eingesetzt, sondern übertrug auch die Verantwortung über die menschlichen Königreiche in Himmelsrand an die cyrodiilische Krone.[14] Reman I war von dem Kampfesgeschick und den exotischen Waffen der Tsaesci derart beeindruckt, dass er ihnen gewährte, von Gefangenen zu seinen Beratern aufzusteigen[1] und die Akaviri-Drachenwache zu gründen, eine persönliche Leibgarde des Kaisers und Vorläufer der Klingen, die im Norden Cyrodiils den Wolkenherrscher-Tempel errichteten.[25] Mit der Zeit wurden die Akaviri in der Verwaltung unverzichtbar für die Remanen und auch die Kaiserliche Legion wurde weitesgehend nach deren Wünschen reformiert, indem sie ein höheres Maß an Logistik, Disziplin und Zusammenhalt lehrten. Durch diese Strategie gelang es schnell, das übrige Tamriel bis auf Morrowind zu unterwerfen.[14]

Potentatenepoche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel Potentatenzeit

Unter der Herrschaft Remans III wurde der Tsaesci Versiduae-Shaie zum Potentat und somit zu seinem Stellvertreter ernannt. Im Achtzigjährigen Krieg gegen Morrowind führte dieser die Armeen des Kaiserreichs in die Schlacht von Ald Marak und besiegte die Truppen Morrowinds unter der Führung von Fürst Vivec überraschend, was erstmalig zu Waffenstillstandsverhandlungen zwischen den beiden Konfliktparteien führte.[26] Nachdem Reman III am 6. Tag des Abendsterns 1Ä 2920 von seiner Liebhaberin Corda im Dienste der Morag Tong ermordet worden war, wurde Versiduae-Shaie vom Ältestenrat vorübergehend zum Statthalter ernannt und unterzeichnete den Waffenstillstandsvertrag mit Morrowind. Am 22. Abendstern proklamierte er, dass am 1. Morgenstern die Zweite Ära mit ihm als Herrscher des Kaiserreichs anbrechen werde und läutete somit die ungefähr vierhundert Jahre andauernde Potentatenzeit ein.[19] Während der Regierungszeit des Tsaesci-Potentaten konnten die tamrielischen Gelehrten die meisten Erkenntnisse über Akavir gewinnen, die sich aber wegen der hohen Komplexität des Tsaescischen nicht eindeutig belegen ließen.[1] Desweiteren fand ein umfangreicher Austausch von Kultur und Technologie statt, der viele akavirische Waffen und Rüstungen in Tamriel einbürgerte.

Allerdings erregte die Regentschaft des Akaviri auch Unmut unter der zahlreichen Landesfürsten, die sich 2Ä 283 zu einer Rebellion zusammenrotteten, ihm die Steuern verweigerten und seine Festung in Dämmerstern zerstörten, woraufhin Versiduae-Shaie den Kaiserlichen Rat in Bardmont zusammenrief, der als Rat von Bardmont in die Geschichtsbücher eigehen sollte, und das umfassende und universelle Kriegsrecht ausrief. Außerdem forderte er erneut die Kapitulation der aufständischen Adligen und als diese sich ihm weiterhin verweigerten, führte dies zu einem Siebenunddreißigjährigen Bürgerkrieg im gesamten Kaiserreich, der als einer der schrecklichsten Konflikte in der Geschichte Tamriels gilt. Der Krieg forderte einige seiner besten Legionen und leerte die Kaiserliche Schatzkammer zusehends. Als es Versiduae-Shaie schließlich gelang, seine Feinde zun unterwerfen, stand er vor einem Problem, das er schon lange vorhergesehen hatte. Denn auch die aufständischen Landesfürsten hatten ihr gesamtes Vermögen in den Krieg gesteckt, wodurch das gesamte Kaiserreich in den finanziellen Ruin getrieben wurde. Die Fürsten und Grafen besaßen keine eigenen Truppen mehr, um ihr Land zu verteidigen und konnten auch keine Steuern mehr bezahlen, während die Bauern und Kaufleute räuberischen Ubergriffen schutzlos ausgeliefert waren, was das Land in eine tiefe Anarchie stüzte und alle Versuche seitens des Tsaesci die Kriminalität zu bekämpfen, schlugen fehl.[5]

Die Kriegergilde wurde von den Tsaesci gegründet

Anfang des Jahres 2Ä 320 machte Dinieras-Ves der Eiserne, ein Verwandter Versiduae-Shaies, diesem ein Angebot, nach welchem er mit seinen Gefährten eine Söldnerorganisation gründen könne, die einen gewissen Prozentsatz der Gewinne dem Kaiserreich als Steuern vermache. Der Potentat stimmte dem Vorschlag zu, da dieser zwei seiner schwerwiegendsten Probleme, nämlich dem Soldatenmangel und der Staatskasse zu Gute käme. Anfangs als Syffim (tsaesci für "Soldat") bezeichnet, wurde diese Organisation später als die erfolgreichste Söldnervereinigung Tamriels, die Kriegergilde bekannt. Anfangs wollte Dinieras-Ves keine Nichtakaviri in diesem Orden, was unter heutigen Historikern zu unterschiedlichen Ansichten über seine Intentionen führte. So glauben einige, dass er ledliglich Sympathien für seine Landsleute hegte und besser mit ihren Fertigkeiten vertraut war, während andere der ungleich drastischeren Meinung sind, dass er zusammen mit dem Potentaten weiterhin die Eroberung Tamriels geplant habe, indem die Armeen des Kaiserreichs langsam durch Akaviri ersetzt werden würden. In jedem Fall musste man bald einsehen, als sich die Syffim in einigen Nachbarkönigreichen etablierten, dass man nicht vollkommen auf einheimische Söldner verzichten könne und es zahlenmäßig einfach zu wenige Tsaesci gab. Mit der Aufnahme eines nordischen Ritters Mitte des Jahres, der die Akaviri umfassend über Rüstungen und ihre Schwächen instruierte, konnte die Söldnertruppe einige große Siege über die marodierenden Banditen verzeichnen und sorgte für weiteren Zugang einheimischer Interessenten.[5]

Motiviert von den Erfolgen dieser Organisation, verabschiedete Versiduae-Shaie im Jahre 2Ä 321 das Gildengesetz, welches neben den unterdessen in die Kriegergilde umbenannten Syffim auch die Magiergilde und einige minder bekannte Vereinigungen offiziell anerkannte. Der Potentat wurde nur drei Jahre später in seinem Palast in Senchal ermordet aufgefunden, wo die Mutter der Nacht mit seinem Blut die beiden Worte "Morag Tong" an die Wände geschrieben haben soll.[20] Unter der Herrschaft seines Nachfolgers und Sohns Savirien-Chorak, der angeblich an der Ermordung Remans III beteiligt gewesen sein soll, gelang es kaiserlichen Truppen, die Stadt Orsinium einzunehmen.[27] Er und alle seine Erben wurden 2Ä 431 im Monat Sonnenaufgang ebenfalls von der Morag Tong in einer Nacht blutig ermordet,[20] womit die Ära der Akaviripotentaten endete und das Interregnum anbrach.[14]

Interregnum und Invasion der Dir-Kamal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Westen Akavirs ist auf einem Globus des Kaiserlichen Planetariums zu erkennen

Hauptartikel Interregnum und Invasion der Dir-Kamal

Nach dem Tod des letzten Akaviri-Potentaten zerbrach das Zweite Kaiserreich erneut und wurde von ständig wechselnden Regierungen geprägt, die nicht in der Lage dazu waren, ihre Herrschaft zu festigen. Der Kriegsherr Attrebus vertrieb zu Beginn dieser Phase die meisten der tsaescischen Siedler aus Cyrodiil, die daraufhin in das heutige Elsweyr zogen, wo ihnen von den hiesigen Khajiit in den nordwestlichen Hügeln und Steppen Asyl gewährt wurde. Im Folgenden gründeten die Randmänner, wie sie von den Einheimischen bezeichnet wurden, die Stadt Krempen, wovon heute noch das Tonenaka zeugt.[28]

Noch Jahrhunderte später, als die erste Auflage des kleinen Tamriel-Almanach veröffentlicht wurde, gab es in Cyrodiil eine große Anzahl an Menschen mit akavirischer Abstammung und es galt als vornehmes Zeichen, wenn man einen akavirischen Nachnamen trug oder sogar deren Gesichtszüge aufwies, was bei vielen Adligen zu der Zeit der Fall gewesen war. Außerdem soll es in Cyrodiil selbst und deren Grenzgebieten noch vereinzelte Gemeinden gegeben haben, die akavirische Traditionen und Bräuche praktiziert haben.[14]

Im Jahre 2Ä 572[21] wurde Tamriel erneut Schauplatz einer akavirischen Invasion, die sich diesmal gegen das vom Tribunal kontrollierte Morrowind richtete. Ada'Soom Dir-Kamal, ein Feldherr der Schneedämonen von Kamal, gelang es erfolgreich an der Küste Morrowinds zu landen und für die dunmerischen Armeen eine ernsthafte Bedrohung darzustellen. Die Stadt Windhelm in Himmelsrand wurde sogar durch akavirische Truppen geplündert[22] und Dir-Kamal stellte den bröckeligen Thron der Erben Attrebus' vor eine ernsthafte Zerreißprobe.[28] Es ist nicht eindeutig geklärt, wie es dem Tribunal genau gelang, die Dir-Kamal wieder zu vertreiben. Einer Version zufolge beschwor Almalexia den ruhenden Unterkönig mit der Identität König Wulfharths, der daraufhin an der Seite des Tribunals erfolgreich Ada'Soom am Roten Berg besiegte.[4][29] Eine zweite Ausführung besagt, dass Vivec den Dunmern beibrachte, einen Tag unter Wasser atmen zu können und daraufhin ganz Morrowind flutete, um die Akaviri-Invasoren vollständig zu ertränken.[21] Beide Schilderungen weisen allerdings inhaltliche Mängel auf oder wirken fiktiv, weshalb an dem Wahrheitsgehalt dieser gezweifelt werden kann.

Akavir-Feldzug Uriels V[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel Akavir-Feldzug

Mögliches Aussehen der Kaiserlichen Provinz Akavir

Kaiser Uriel V plante bereits bei der Besetzung mehrerer Inselketten zwischen Tamriel und Akavir in den 270er Jahren der Dritten Ära in Akavir einzufallen. Als schließlich das Königreich Esroniet mit seiner Hauptstadt Schwarzhafen 3Ä 282 fiel, baute der Kaiser den Hafen zu einem Umschlagplatz und Ausgangspunkt für seine Invasion aus. Bereits in den folgenden Jahren 285 und 286 wurden hochseetüchtige Schiffe zu den Küsten Akavirs gesandt, um neben einem geeigneten Landepunkt für die ersten vier Legionen auch die klimatischen Bedinungen des Kontinents auszumachen. Man wählte nach sorgfältiger Planung und Auswertung der im Nachhinein betrachtet spärlichen Informationen das Königreich der Tsaesci im Südwesten als erstes Angriffsziel aus. Am 23. der Regenhand 288 lief die Kaiserliche Fernostflotte in Schwarzhafen aus und erreichte nach sechswöchiger Überfahrt die Küste Akavirs.

Die Truppen des Kaisers landeten schließlich nahe einer kleinen Stadt an einer Flussmündung, die bereits von ihren Bewohnern auf Flucht vor den tamrielischen Invasoren verlassen worden war. Uriel V taufte die Stadt Septimia und seine Konstrukteure erweiterten sogleich den Hafen für die großen Schwerlasttransporter und befestigten die Stadt mit Wällen. Zur gleichen Zeit marschierte der Kaiser mit zwei Legionen flussaufwärts ohne auf Widerstand zu stoßen. Er nahm eine weitere verlassene, ungleich größere Stadt ohne Gegenwehr ein und gründete sie unter dem Namen Ionith als Hauptstadt der Kaiserlichen Provinz Akavir neu.

Wegen der fehlenden Kavallerieunterstützung wurden kleinere Spähtrupps immer wieder überfallen. Uriel V schickte nun Boten zu dem König der Tsaesci, um über einen Waffenstillstand zu verhandeln, die allerdings niemals zurückkehrten. Die Kaiserliche Kommission, die später den Feldzug auswertete, kam mehrheitlich zu dem Ergebnis, dass diese Versuche wohl vergeblich waren und nur unnötig Zeit für den weiteren Vorstoß verspielten, solange die Tsaesci noch überrumpelt gewesen waren. Inzwischen beauftragte der Kaiser die vier Legionen zum Bau einer Straße und einer Reihe von Wachtposten zwischen den beiden Städten, um eine bessere Kommunikation zu ermöglichen. Weil die Städte verlassen waren und die Felder für das Überleben des Expeditionskorps bestellt werden mussten, beschloss Uriel V anstatt die Verstärkungstruppen in Septimia landen zu lassen, Siedler aus Tamriel heranzuschiffen.

Gegen Mitte des Monats Herdfeuer trafen die Siedler und die dringend benötigten Pferde in der Provinz ein. Erst jetzt kamen Unterhändler der Tsaesci, um vorgeblich einen Frieden auszuhandeln. Der Ältestenrat bat den Kaiser darum, nach Tamriel zurückzukehren, um sich während der Winterpause den angefallenen Geschäfte zu widmen. Dass dieser das Gesuch ablehnte, stellte sich bei der Heimreise der Flotte als glückliche Wahl heraus, als der Großteil der Schiffe bei einem frühen Wintersturm sank.

Das Expeditionskorps hatte sich der trügerischen Annahme hingegeben, dass die Winter im Südosten Akavirs immer mild seien und wurden deshalb umso mehr von einem strengen Wintereinbruch überrascht. Die daraus resultierenden Versorgungsprobleme der Armee und Zivilbevölkerung und die eingeschränkte Kommunikation durch die feindliche Übernahme der Straßenposten trieben den Kaiser in eine missliche Lage. Nach einem versuchten Mordanschlag auf Uriel V durch Tsaesci-Agenten wurden auch die Friedensverhandlungen abgebrochen. Mit dem anbrechenden Frühling hoffte man auch einen reichhaltigen Niederschlag, um die Versorgungsprobleme zu lösen. Stattdessen kam ein heißer und trockener Wind von Osten auf, der nicht nur die komplette Ernte vernichtete, sondern auch den Fluss versiegen ließ. Noch heute ist man sich nicht einig, ob dies an klimatischen Wetterschwankungen in Akavir oder womöglich auf magischen Einfluss der Tsaesci zurückzuführen war. Die Kaiserliche Kommission neigte allerdings aus empirischer Sicht zur ersteren Annahme. Auch die Versorgungsflotte aus Schwarzhafen kam in schwere Stürme und erreichte nur noch stark dezimiert den Hafen Septimias.

Der Kaiser sah sich gezwungen den größten Teil seiner Kampfmagier abzuziehen und der Flotte zum Besänftigen der anhaltend schlechten Witterung mitzugeben. Wieder bat der Rat den Kaiser darum, die Invasion abzubrechen und die Legionen zurückzuziehen. Uriel V lehnte abermals ab, da es es nicht nur sehr schädlich für die Moral gewesen wäre, Legionen abzuziehen, sondern auch, weil die Transportschiffe bei weitem nicht die Kapazität für alle Soldaten und Siedler hatten. Als die Kampfmagier in Tamriel angekommen waren, fiehl es ihnen schwer den Kontakt mit ihren Kollegen in Akavir aufrechtzuerhalten und diese berichteten immer wieder davon, dass ihre Kräfte unnatürlich stark geschwächt seien, weshalb manche Kommissionsmitglieder zu einer aktiven magischen Behinderung vonseiten der Tsaesci ausgingen.

Mitte des Monats Sonnenhöhe brach Uriel V von Ionith aus nach Norden aus, um die sich sammelnde Armee der Tsaesci jenseits der Berge überraschend zu zerschlagen. Nachdem er diese Schlacht für sich entschieden hatte, nahm er deren Befehlshaber gefangen, musste sich aber wieder nach Ionith zurückziehen, da seine Armee von allen Seiten bedrängt wurde. Von nun an wurde Ionith belagert und die verbliebenen Kampfmagier mussten die magische Versorgung durch Lebensmittel und Wasser bewerkstelligen. Es gelang dem Ältestenrat Anfang des Monats Eisherbst Kontakt mit dem Kaiser herzustellen und so wurde die Kaiserliche Fernostflotte trotz anhaltender Stürme wieder nach Akavir gesandt. Als man vor der Küste wieder Kontakt mit einem Kampfmagier herstellen konnte, beschloss der Kaiser aus dem Belagerungsring mit seinen verbliebenen Truppen auszubrechen, um sich zu dem ebenfalls belagerten Septimia durchzuschlagen. Bei dem anfänglich erfolgreichen Versuch kamen er und fast die gesamte X. Legion im Pfeilhagel um, als sie auf der Straße nach Septimia eingekesselt wurden. Allerdings ermöglichte dieses heroische Opfer dem Rest der XIV. Legion zu den Schiffen vorzustoßen.

In der Militärgeschichte des Kaiserreichs von Tamriel gilt das sogenannte Desaster von Ionith als die größte Niederlage, die die Kaiserliche Legion jemals ertragen musste und bei welcher fast vier Legionen vernichtet oder an den direkten Folgen aufgelöst werden mussten. Der Feldzug scheiterte letzten Endes daran, dass die müshelig im Vorfeld beschafften Informationen bei weitem nicht ausgereicht hatten und die Tsaesci doch wehrhafter waren als erwartet. Mit diesem historische Ereignis im Bewusstsein versuchte seitdem nie wieder ein Herrscher aus Tamriel in Akavir Fuss zu fassen.[8]

Neuere Entwicklungen in Akavir[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die innerpolitische Situation in Akavir bildete seit jeher ein empfindliches Gleichgewicht zwischen den einzelnen Nationen, sodass bis heute jede Hegemonialmacht[30] des Kontinents in Tamriel einzufallen versuchte. Da diese Bedrohungen bisher immer abgewendet werden konnten, war es keiner Macht in Akavir möglich gewesen, auch seine Nachbarn vollends zu unterdrücken. Neuere Erkenntnisse aus der Dritten Ära[4] zeigen aber, dass sich das Ka Po' Tun zu einer Großmacht entwickelt zu haben scheint und damit droht, zunächst die verhassten Tsaesci und dann die Bevölkerung Tamriels zu unterjochen.

Laut Gerüchten, die im Jahre 3Ä 433 in Cyrodiil kursierten, brach der Nerevarine von Morrowind aus nach Akavir auf. Über seine Intentionen und den weiteren Verbleib ist nichts bekannt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akavir wird von einer Vielzahl der unterschiedlichsten Rassen bewohnt, die dem Reisenden aus Tamriel wohl sehr befremdlich vorkommen würden und deshalb im Allgemeinen als Akaviri bezeichnet werden. Durch die jahrhundertelangen Einflüsse der Tsaesci auf das Kaiserreich wird dieser Begriff auch häufig auf diese bezogen verwendet.[14] Angeblich wurden alle Menschen in Akavir von den Tsaesci getötet oder vertrieben.[4] Andere Quellen schreiben diesen aber ebenfalls eine Abstammung von den Ehlnofey zu und bezeichnen diese selbst als Menschen.[31] In jeden Fall ist über das Paarungsverhalten der Tsaesci kaum etwas bekannt, da bislang keine dokumentierten Schwangerschaftsfälle darüber existieren.[32] Es folgt eine Auflistung aller bekannten Rassen in Akavir:[33]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der jahrhundertelangen Isolation Akavirs konnte sich der Kontinent kulturell weitesgehend unabhängig entwickeln. Die Akaviri waren den Völkern Tamriels vor allem in medizinischen Fachwissen,[34] Kriegstechnologie, Flottenstärke und -effizienz überlegen, die ihre weitaus größer angelegten und besser organisierten Invasionsversuche erklären. Dies änderte sich während der Tsaesci-Invasion und der Regentschaft der Potentaten im Zweiten Kaiserreich, in welchem sich ein umfangreicher Austausch von Wissen und Handwerkskunst ereignete - so gelangten unter anderem eine Reihe von exotischen Waffen- und Rüstungsgattungen nach Tamriel.

Architektur und Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das gewellte Dach des Wolkenherrscher-Tempels

Neben dem Wolkenherrscher-Tempel im Norden Cyrodiils gibt auch das von akavirischen Flüchtlingen zur Zeit des Interregnums gegründete Krempen[28] Aufschluss über die Bauweise der Akaviri, insbesondere der Tsaesci. Diese hatten in der Stadt in Elsweyr das Tonenaka errichtet, einen Schrein, der angeblich zehntausend Statuen beherberge und von prächtigen Kanälen gesäumt sei.[35] So weist dieser einen identischen Stil zum Wolkenherrscher-Tempel auf,[36] weshalb man so auf einen allgemeinen Baustil der Tsaesci schließen kann.

Das wohl typischste Element der tsaescischen Außenarchitekur sind die kunstvoll geschwungenen Dächer, deren Enden auch weit über den Maueransatz hinausragen. Während die Außenfassaden mit einer Mischung aus Stein und Holz gefertigt wurden, herrschen im Inneren filigran geschnitze Holzverzierungen vor, die wohl zu den besten ihrer Art zählen. Der akavirische Drache stellt hier ein häufig verwendetes Motiv dar, welches in Leuchtern und Fensterverglasungen Einzug gefunden hat.

Verzierter Leuchter mit akavirischer Drachensymbolik

So stammt das Wappen des Kaiserreichs ebenfalls von den Tsaesci.[1] Die älteste bekannte Darstellung befindet sich an der Fassade des Wolkenherrscher-Tempels und ist ein Glasfenster, durch welches die aufgehende Sonne den Drachen in einem hellen Rotton erleuchten lässt.

Das Symbol gefiel den Remanen so gut, dass sie es neben der Klingen-Leibgarde fortan zu ihrem Herrschaftszeichen machten, welches die chaotische Zeit des Interregnums überstand und sogar unter Tiber Septim bei der kriegerischen Einigung von Tamriel geführt wurde[37] und somit noch heute das offizielle Wappen des Kaiserreiches von Tamriel ist. Allerdings ist nicht bekannt, ob das Wappen auch in Akavir heute noch Verwendung findet.

Weiterhin werden häufig Waffen in der Innenarchitektur als Zierelemente verwendet, die wohl neben ihrem künstlerischen Wert auch die kriegerische Natur der Tsaesci hervorheben sollen. So fasst die große Haupthalle des Wolkenherrscher-Tempels 115 an den Deckenverzierungen angebrachte Katanas.

Sprache und Schrift[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel Sprache der Tsaesci und Schrift der Tsaesci

Schriftzeugnisse der Tsaesci

Die Sprache der Tsaesci gilt als sehr komplex und wird von keinem tamrielischen Gelehrten vollends beherrscht, sodass es häufig zu Fehldeutungen und Mehrdeutigkeiten kommt. Mit der großen Akaviri-Invasion, die Reman I. abwehren konnte, gelangten durch die gefangenene Tsaesci eine Reihe von Vokabeln in den tamrielischen Wortschatz, die vor allem für aus Akavir mitgeführte Gegenstände, wie Waffen Verwendung fanden. Mit der Ausrufung zum Potentaten lehrte Versiduae-Shaie den Historikern vieles über die einzelnen Völker Akavirs und den Kontinent an sich, wobei man sich aber noch heute nicht über die genaue Bedeutung seiner Worte einig ist.[1]

Die Kunst der Kalligraphie ist wohl auch in Akavir verbreitet und so ist der Übergang von der Schrift zur Kunst recht fließend. Ein gutes Beispiel liefert hier ein Bodenornament in der Großen Halle des Wolkenherrscher-Tempels, welches mehrere ineinander verschlungende Zeichen zeigt. Die Schrift der Tsaesci gilt zwar als entschlüsselt,[24] allerdings ist die Kenntnis dieser Symbole offenbar nur wenigen Kundigen vorbehalten. Es ist unbekannt, ob die Schreibrichtung von link nach rechts oder umgekehrt verläuft, aber in jedem Fall scheint man die Zeilen von oben nach unten zu verfassen.[38]

Bei den Tsaesci[39] scheinen auch symbolische Zeichen eine Verwendung zu finden. So lassen sich im Tempel der Himmelszuflucht diverse akavirische Schriftzeichen finden, die jeweils für ein Wort stehen. Mit Hilfe der Zeichen können die Rätsel gelöst werden, die den Eingang zum Tempel der Himmelszuflucht schützen. Folgende Zeichen sind bekannt:

Gegenstände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man kann davon ausgehen, dass die meisten der heute bekannten Gebrauchsgegenstände der Akaviri aus der Zeit zwischen 1Ä 2702[16] und 2Ä 431[20] stammen. Der Großteil fiel wohl nach der Schlacht am Fahlen Pass in die Hände der Soldaten Remans oder überdauerte durch die traditionelle Ausrüstung der Klingen.

Waffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Katana aus der Zeit der tsaescischen Akaviri-Invasion

Zusammen mit den Schmiedezangen und -eisen gelang auch das Geheimnis der akavirischen Schmiedekunst mit der tsaescischen Akaviri-Invasion von 1Ä 2702 bis 2703 nach Tamriel und wurde von einheimischen Schmieden weiterentwickelt. So entwickelten sich in diesen Schmieden Waffen akavirischer Machart aus Ebenerz, das scheinbar auf dem östlichen Kontinent unbekannt gewesen war. Die dünne Metallklinge wurde unter Einfuhr von Hitze und einer Schmiedezange so häufig gefaltet, bis sie eine weitaus größere Härte und Stabilität als ihre tamrielischen Pendante aufwies.[41] Allerdings gelten sie als teuer und schwierig zu handhaben, aber dennoch gut ausbalanciert, sodass nur Edelmänner und Sammler diese Waffen bevorzugen.[42] Folgende Waffen sind in Tamriel geläufig:

Rüstungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Einfluss der frühen Klingen und später auch der Syffim verbreiteten sich neben den Waffen auch einige Rüstungsgattungen in Tamriel. Da die Tsaesci bevorzugt ohne Rüstung kämpften und diese eher als störend empfanden,[5] beschränkt sich auch deren Stückzahl auf wenige Exemplare und die meisten geläufigen Rüstungsteile sind vermutlich tamrielischen Ursprungs. Neben der Klingenrüstung lässt sich noch für die heute in der Kaiserlichen Legion gebräuchliche Drachenschuppenrüstung ein akavirischer Ursprung nachweisen.[14][43]

Artefakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor allem mit der Tsaesci-Invasion und der nachfolgenden Potentatenzeit gelangten einige Artefakte aus Akavir nach Tamriel. Unter Sammlern sind diese überaus begehrt, wie die Exponate der brumaer Gräfin Narina Carvain beweisen. Weiterhin erbeuteten wohl die Veteranen aus der Armee von Reman nach der Schlacht am Fahlen Pass viele Waffen und Rüstungen und vererbten diese an ihre Nachfahren weiter, sodass der Legionskommandant der Feuerfalter-Festung im Besitz eines speziellen Schildes, dem Schutz von Akavir war.

Literaturverzeichnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 siehe Der kleine Tamriel-Almanach (3. Auflage), Kapitel 'Akavir'
  2. Die Lage von Aldmeris ist eine Vermutung und beruht auf der Tatsache, dass die ersten Einwanderer von Aldmeris in Summerset angekommen sind.
  3. Vermutung, die auf der aldmerischen Silbe aka für Drache ("Akatosh") und auf der unbekannten Silbe vir aufbaut
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 4,19 siehe Geheimnisvolles Akavir
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 5,7 siehe Geschichte der Kriegergilde
  6. siehe Bildbeschreibung für genauere Informationen
  7. dies lässt sich an der Lage des Tsaesci-Reiches im Südwesten begründen, da dessen Klima relativ mild temperiert ist
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 8,6 siehe Bericht der Kaiserlichen Kommission zur Katastrophe von Ionith
  9. bei der Berechnung der Entfernung wurde von den sechs Wochen Überfahrt während des Akavir-Feldzuges unter Uriel V ausgegangen; die tatsächliche Entfernung hängt stark davon ab, wie weit das Inselkönigreich Esroniet von der Küste Tamriels entfernt liegt, wie schnell die schweren Lastschiffe Uriels V tatsächlich waren (bei den Berechnungen wurden Werte zwischen 2 und 4 Knoten eingesetzt) und ob die Kaiserliche Fernostflotte einen direkten Kurs genommen hat.
  10. Wie gesagt, eine Vermutung, die einerseits von der bekannten Lage des Köngreichs der Tsaesci im Südwesten und der vermuteten Lage von Kamal im Norden Akavirs, sowie andererseits den politischen Schilderungen in dem Buch Geheimnisvolles Akavir.
  11. siehe Wolkenherrscher-Tempel
  12. siehe Die Höllenstadt, Seite 22, Z. 15
  13. Der richtige Ginseng kommt aus dem nördlichen Korea bzw. nordöstlichen China und der Gingko aus China. Durch die Ähnlichkeit des ostasiatischen Kulturkreises zu Akavir, liegt diese Vermutung nahe.
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 14,6 14,7 siehe Der kleine Tamriel-Almanach (1. Auflage), Kapitel 'Cyrodiil'
  15. 15,0 15,1 15,2 siehe 36 Lehren des Vivec: Lektion Siebzehn
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 siehe Wegesruh, Juwel der Bucht
  17. 17,0 17,1 siehe Geschichte von Daggerfall
  18. 18,0 18,1 18,2 siehe Der kleine Tamriel-Almanach (3. Auflage), Kapitel 'Cyrodiil'
  19. 19,0 19,1 siehe 2920, Abendstern
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 20,4 siehe Die Brüder der Dunkelheit
  21. 21,0 21,1 21,2 siehe Verschiedene Arten des Glaubens
  22. 22,0 22,1 siehe Der kleine Tamriel-Almanach (1. Auflage), Kapitel 'Himmelsrand'
  23. siehe Die Geschichte von Lyrisius
  24. 24,0 24,1 24,2 24,3 24,4 nach den Aussagen von Gräfin Narina Carvain
  25. siehe Dialogthema "Wolkenherrscher-Tempel" in The Elder Scrolls IV: Oblivion: "Der Wolkenherrscher-Tempel wurde vor langer Zeit von den Gründern der Klingen erbaut, zu Zeiten von Reman Cyrodiil." und "Dieser Ort wurde bei der Gründung des Zweiten Reiches von der Akaviri-Drachenwache von Reman Cyrodiil errichtet."
  26. siehe 2920, Jahresmitte
  27. siehe Der kleine Tamriel-Almanach (1. Auflage), Kapitel 'Wilde Regionen'
  28. 28,0 28,1 28,2 siehe Der kleine Tamriel-Almanach (1. Auflage), Kapitel 'Elsweyr-Konföderation'
  29. siehe Die Arkturische Häresie
  30. Hegemonie in der Wikipedia
  31. siehe Die Anuade, nacherzählt
  32. siehe Anmerkungen zur Phylogenese und Biologie der Rassen
  33. Nach bekannten Informationen ausgestorbene Rassen werden mit einem (†) markiert
  34. siehe Übersetzung des akavirischen Botentagebuches‎ vom Tagebuch des Akaviri-Boten
  35. siehe Die Höllenstadt, Seite 180, Z. 24ff.
  36. siehe Die Höllenstadt, Seite 202, Z. 11ff.
  37. siehe Kaiserliche Präsenz in Stros M'Kai gegen 2Ä 864
  38. siehe Tagebuch des Akaviri-Boten
  39. Die Drachenwache war der Vorläufer der Klingen. Diese wurden von den Tsaesci beeinflusst. Somit liegt die Vermutung nahe, dass die akavirische Einflüsse der Drachenwache ebenfalls auf die Tsaesci zurückgehen.
  40. 40,0 40,1 40,2 Laut einer Erklärung von Esbern bei der Entdeckung des Tempels der Himmelszuflucht in The Elder Scrolls V: Skyrim
  41. siehe Die Herausforderung des Waffenschmieds
  42. siehe Dialogthemen "Dai-Katana" und "Katana" laut Garothmuk gro-Muzgub in The Elder Scrolls III: Morrowind
  43. 43,0 43,1 Gestützt wird diese These weiterhin durch die Tatsache, dass sich in der Feuerfalter-Festung ein Drachenschuppen-Schild befand, der den Namen Schutz von Akavir trug.
  44. siehe Grommoks Tagebuch




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