Was wissen wir bisher über ESO? – Eine kurze Zusammenfassung

Dieses Jahr ist es soweit: Das von vielen Fans gewünschte Elder Scrolls Online wird erscheinen und schon jetzt wissen wir eine Menge über das anstehende Online-Spielerlebnis.

Eldenhain

Doch erinnert sich noch jemand an alles, was bisher über Storyline, Geschichte und so weiter bekannt gegeben wurde? Wahrscheinlich nur die wenigsten. Aus diesem Grund haben wir hier noch einmal eine Übersicht über die wichtigsten Fakten aus Elder Scrolls Online für euch zusammen gefasst.

578 Jahre nach Anbruch der zweiten Ära herrscht Krieg in Tamriel. Drei Fraktionen haben sich aus den Trümmern des Zweiten Kaiserreiches heraus gebildet, jede bestehend aus je drei Völkern.


Das Dolchsturz-Bündnis

Gegründet aus den diplomatischen Bemühungen eines Einzelnen heraus, ist das Bündnis die stabilste der drei Allianzen. Sie besteht aus Teilen der Völker der Rothwadonen, der Bretonen sowie der Orks. Dem Bündnis gehören die Provinzen Hochfels sowie Hammerfell an.

Der Ebenherz-Pakt

Die zerbrechlichste der drei Allianzen. Bestehend aus den untereinander verhassten Völkern der Dunmer, der Argonier, sowie der Nord, liegt es fast so sehr mit sich selbst wie mit den anderen Fraktionen im Streit. Entstanden aus der Not heraus, einen einzelnen Feind zu besiegen, richtet sich die Aufmerksamkeit des Bundes nun auf die Herrschaft über ganz Tamriel. Schwarzmarsch, Himmelsrand sowie Morrowind sind die Gebiete des Paktes.

Das Aldmeri-Dominion

Eine Allianz aus den Völkern der Altmer, der Bosmer sowie der Khajiit. Die leicht zu verteidigenden Gebiete Sommersend, Elsweyr und Valenwald machen das Dominion zu einem großen, aber dennoch gut haltbarem Gebiet. Die Einigkeit des Dominions entsteht aus den eigenen Problemen der einzelnen Völker, die ihm nur folgen, um vor den anderen Fraktionen sicher zu sein, sich aber kaum für ihre Bündnispartner interessieren. Die Khajiit jedoch folgen den Aldmern aus Dankbarkeit für die Rettung vor der Knahaten-Grippe.


Während sich diese neun Völker um die Vorherrschaft in Tamriel streiten, interessiert sich das Zehnte momentan nur wenig für die Geschicke dieser Welt. Die Kaiserlichen, einst Herrscher über den gesamten Kontinent folgen nun einem neuen Herren: dem Daedrafüsten Molag Bal. Bal verfolgt den finsteren Plan, die Ebene, in welcher sich Tamriel befindet, mit seiner eigenen – Kalthafen – zu verschmelzen. Angeregt durch Molag Bals finstere Machenschaften erheben sich auf ganz Tamriel böse Kreaturen aus der Finsternis. Doch noch besteht, bedingt durch die Kraft jeder einzelnen Allianz, Hoffnung für Nirn.

So viel zu der Geschichte, welche das Spielvergnügen einrahmen soll. Tamriel sieht sich also der Zerstörung gegenüber gestellt und das auf doppelter Basis. Zum einen wird es von dem Krieg der drei Bündnisse überzogen, zum anderen greift Molag Bal nach der Herrschaft über die Ebene und somit das Ende der Welt, wie wir sie aus den Schriftrollen der Alten kennen. Natürlich ist uns der Ausgang von Molag Bals Plan bereits bekannt, jedoch nicht das Warum und das Wann seines Scheiterns, darauf dürfen wir noch gespannt sein.


Nur wie werden überhaupt die Schlachten, welche uns erwarten, aussehen? Über das PvE-System wissen wir bisher noch wenig, nur der Rahmen, welcher uns erwarten wird. Viel mehr ist uns dagegen über das PvP-System von ESO bekannt. Epische Schlachten werden uns im MMO der „Elder Scrolls“-Reihe erwarten, voll mit Belagerungswaffen, hunderten von Spielern gleichzeitig und der taktischen Eroberung von Gebieten mit verschiedenen Vorteilen, darunter Festungen und Ressourcenproduktionsstätten. Bedingt durch das  Megaserver-System stehen uns große Schlachten bevor, die das PvP-Erlebnis von MMOs vielleicht prägen werden, alle PvP-Spieler auf einem Mal in einer Schlacht an einem Ort.

Megaserver? Ja! In Elder Scrolls können wir uns von der lästigen Serverauswahl verabschieden. Es ist nicht mehr notwendig, sich erst mit Freunden abzusprechen, auf welchem Server man das Spielen anfängt, es gibt nur noch einen. Und dass die Welt nicht überlaufen wird, garantiert das Taschensystem. So spielen praktisch mehrere Spieler in einer „eigenen Dimension“ der Welt, wie Paralleldimensionen, in denen sich nur die Helden unterscheiden. Durch Gruppenbeitritt kommt man automatisch in die gleiche Tasche.

Doch wie wird in Elder Scrolls Online gekämpft? Wird der Spieler davon erschlagen, dass er sich seine Klasse und davon abhängig seine Fähigkeiten und Rüstungsmöglichkeiten von Anfang an aussuchen muss, so wie bei den meisten Vertretern der MMO-Spate? Glücklicherweise nicht. Wie in den letzten „Elder Scrolls“-Teilen werden wir auch zukünftig die Maus für mehr benutzen, als nur ein paar Felder klicken, um dann immer gleiche Fähigkeiten auszuführen. So werden wir weiterhin mit der linken Maustaste Schläge ausführen und können sie gedrückt halten, um starke Schläge auszuführen, während wir mit der rechten Maustaste Hiebe mit unserem Schild abblocken. Doch auch die MMO-typische Action-Bar fehlt nicht. Insgesamt sechs Fähigkeiten können dort gleichzeitig gelagert werden, so dass man – hoffentlich – stets einen Überblick über seine Fähigkeiten behalten wird.

Waffen- und Rüstungseinschränkungen wird es nicht geben. Zwar gibt es, wie in fast jedem MMO, Klassen, doch jede Klasse kann jede Rüstung und jede Waffe ausrüsten. Abhängig vom Spielstil des Spielers, werden daraus wohl auch einige schwächere und einige stärkere Kombinationen entstehen. Waffen und Rüstung werden ebenfalls von bedeutender Entscheidung für einige der Fähigkeiten des Spielers sein. Über ein Perksystem werden im Spielverlauf weitere Fähigkeiten zugänglich werden. Auch Werwölfe und Vampire werden wir wieder sein können, Freude für den einen, Leid für den anderen.


Und was für eine Welt wird uns erwarten? Die Aussage, das ganz Tamriel bereisbar sein wird, klingt auf den ersten Blick sehr verlockend, erweist sich aber, wenn man näher ins Detail geht, als ziemliche Flaute. Zu Veröffentlichung von Elder Scrolls Online wird ein Teilgebiet jeder Provinz bereisbar sein, was die Aussage „Ganz Tamriel wird bereisbar sein“ in gewisser Weise rechtfertigt, doch jeden Quadratmeter werden wir zumindest bei Release nicht unter die Lupe nehmen können. Doch verwunderlich ist das nicht, setzen die Entwickler doch auf eine interaktive Umgebung. Die Welt soll sich mit den Taten des Spielers verändern, Dörfler sollen sich an seine Heldentaten erinnern und ihn jedes Mal feiern, wenn er zurück kehrt, zerstörte Gebiete sollen zerstört bleiben. Wie sich das beim Zusammenspiel mehrerer Spieler in einer Gruppe auswirkt, wenn diese an unterschiedlichen Stadien im Gebiet sind, das wissen wir noch nicht.


Nun, das ist doch schon ein ganzer Haufen an Informationen! Dennoch ist es sicherlich nicht alles, was wir über Elder Scrolls Online erfahren werden, bevor es auf dem Markt erscheint und vor allem kann man bei einem Artikel natürlich kaum so weit ins Detail gehen, wie es nötig wäre, ohne den Rahmen zu sprengen. Deshalb haben wir hier noch einmal ein paar interessante Links mit Informationen:

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Über den Autor

Ich bin der Administrator und Besitzer von ElderScrollsPortal.de, ehemals Scharesoft.de. Hier kümmere ich mich um alles mögliche was so ansteht, dazu gehören Newsmeldungen, Einstellen neuer Downloads und die Entwicklung neuer Features für das Portal.

Zusammen mit Deepfighter habe ich an der offiziellen deutschen Übersetzung von Skyrim sowie Elder Scrolls Online mitgewirkt. Für Skyrim bin ich unter anderem auch für das inoffizielle Director's Cut verantwortlich.