Die Alten Wege                                                  Wissensbewahrer Celarus                                                                                                                                            )	    ?    g
        Die Alten Wege    von Wissensbewahrer Celarus     - Gebr#uche und Philosophie des Ernsten und Getreuen Rates -      Wir, die wir die Alten Wege kennen, wissen, dass es eine Geisterwelt gibt, die den Unwissenden verborgen bleibt. So wie jene, die in einem K&nigreich leben, aber nichts von den politischen R#nken hinter den Kulissen wissen, eine neue Steuer oder eine Heerschau als Launen des Schicksals betrachten, stehen viele Leute {berschwemmungen, Hungersn&ten und Wahnsinn mit #hnlichem Unverst#ndnis gegen}ber. Dies ist bedauerlich. Wie schon der gro*e Cuilean Darnizhaan beklagte: "Die Kraft der Unwissenheit kann wahrhaftig Mithril zerschlagen wie Glas."      Woher stammen also diese Geisterkr#fte, die die unsichtbaren F#den von Mundus bewegen? Jeder Novize Artaeums wei*, dass diese Geister unsere Ahnen sind, die zu Lebzeiten ebenfalls verwirrt waren angesichts der Geister ihrer Ahnen. Dies setzt sich fort bis hin zu den urspr}nglichen Acharyai. Die Daedra und G&tter, an die sich das Volk wendet, sind nichts anderes als die Geister }berlegener M#nner und Frauen, die durch ihre Macht und Leidenschaft gro*en Einfluss in der Welt der Erscheinungen gewonnen haben. Dies ist zweifellos unsere  Wahrheit und unsere Religion. Aber wie hilft uns das dabei, unsere heilige Pflicht zum Seliffrnsae zu erf}llen, also geringeren Wesen "ernsten und getreuen Rat" zu erteilen?      In erster Linie ist es einfach zu verstehen, warum gute Wesen gro*e Macht erhalten und m#chtige Wesen zum Guten bewegt werden m}ssen. Wir kennen die zahlreichen Gefahren, die ein starker Tyrann mit sich bringt: Er entfacht Grausamkeit, die den Daedra Boethiah n#hrt, und Hass, der den Daedra Vaernima n#hrt; wenn er zu Lebzeiten eine besonders abscheuliche Tat begangen hat, kann er zum Herrscher im Reich des Vergessens aufsteigen; und, schlimmer noch, er inspiriert andere Misset#ter dazu, nach Macht zu gieren, und andere Herrscher dazu, Missetaten zu begehen. In diesem Wissen haben wir Geduld im Umgang mit solchen Despoten entwickelt. Sie sollten verkr}ppelt, gedem}tigt, enteignet und in Ketten gelegt werden. Andere Ratgeber als wir w}rden vielleicht zu Mord oder Kriegsf}hrung raten. Diese Methoden sind nicht nur spirituell unbedeutend, sondern auch kostspielig und aleatorisch. Au*erdem f}gen sie den Unschuldigen mindestens so viel Pein zu wie der brutale Diktator. Nein, wir sind Sammler von  Informationen und w}rdevolle Diplomaten, keine Revolution#re.      In welcher Weise sind unsere Berater also "getreu"? Wir sind nur den Alten Wegen treu ergeben; es ist wesentlich nie die Geisterwelt zu vergessen, w#hrend wir unsere Augen in der physischen Welt offen halten. Das Durchf}hren der Riten von Moawita am zweiten Tag des Herdfeuers und des Vigyld am ersten Tag der Zweitsaat tragen wesentlich dazu bei, wohlgesonnene Geister zu st#rken und unreine Geister zu schw#chen. Wie also sind wir gleichzeitig denen treu, denen wir Rat geben, und der Insel Artaeum?       Der Weise Taheritae hat es wohl am treffendsten formuliert: "In Mundus werden Ver#nderungen durch Konflikt und Disparit#t bewirkt, und Ver#nderung ist die heiligste der Elf Kr#fte. Ver#nderung ist die Kraft ohne Ziel und Ursprung. Es ist die Pflicht des disziplinierten Psijik ['Erleuchteten'], Ver#nderung zu z}geln, wo sie zu Gier, V&llerei, Faulheit, Unwissenheit, Vorurteilen, Grausamkeit,  [hier z#hlt Taheritae den Rest der 111 Verschwendungen auf] f}hrt, und Ver#nderung zu f&rdern, wo sie zu Vortrefflichkeit, Sch&nheit, Zufriedenheit  und Erleuchtung f}hrt. Daher dient der treue Berater nur einem Herrn, n#mlich seinem Geist. Wenn derjenige, dem der Psijik Rat gibt, sich b&se verh#lt und Oegnithr ['schlechte Ver#nderung'] verursacht und sich durch Rat nicht davon abbringen l#sst, ist der Psijik verpflichtet, dem Oegnithr entgegenzuwirken, und zwar mit allen n&tigen Mitteln [Hervorhebung von mir]."      Ein Sch}ler der Alten Wege kann sich tats#chlich mit einem Herrscher verb}nden, jedoch ist dies eine gefahrvolle Verbindung. Es kann nicht genug betont werden, dass dies eine Entscheidung ist, die wohl}berlegt sein sollte. Sollte der Herrscher weisen Rat ablehnen und dem Psijik (um Taheritaes altmodisches Wort zu verwenden) eine Handlung befehlen, die den Lehren der Alten Wege zuwiderl#uft, stehen nur wenige M&glichkeiten offen. Der Psijik kann, wenn auch widerwillig, gehorchen und den finsteren M#chten anheimfallen, denen er den Kampf geschworen hat. Der Psijik kann seinen Herrn verlassen, was ihm und der Insel Artaeum Schande bringen w}rde; der Psijik wird m&glicherweise lebenslang von der Insel verbannt. Oder der Psijik kann sich selbst t&ten. 