Galerion der Mystiker                                           Asgrim Kolsgreg                                                                                                                                                    )	    :    
      Galerion der Mystiker    von Asgrim Kolsgreg         In den fr}hen, blutigen Jahren der Zweiten @ra wurde Vanus Galerion unter dem Namen Trechtus als Leibeigener auf den Besitzt}mern eines niederen Edelmannes namens F}rst Gyrnasse von Sollicich-on-Ker geboren. Trechtus' Vater und Mutter waren gew&hnliche Arbeiter, aber sein Vater hatte heimlich, entgegen dem Gesetz von F}rst Gyrnasse, erst sich und dann Trechtus das Lesen beigebracht. F}rst Gyrnasse war geraten worden, dass des Lesens und Schreibens kundige Leibeigene eine Verirrung der Natur und eine Gefahr f}r sich selbst und ihre F}rsten seien. Deshalb lie* er alle B}cherst#nde in Sollicich-on-Ker schlie*en. S#mtlichen Buchh#ndler, Poeten und Lehrer wurde die Aus}bung ihres Berufes untersagt, es sei denn, sie standen ausschlie*lich im Dienst von Gyrnasse selbst. Dennoch hielt eine kleine Schmugglergruppe direkt unter Gyrnasses Nase eine Reihe von B}chern und Schriftrollen im Umlauf.      Als Trechtus acht Jahre alt war, flogen die Schmuggler auf, und sie wurden eingekerkert. Einige behaupteten, dass Trechtus' Mutter, eine unwissende und religi&se Frau, die sich vor ihrem Gatten f}rchtete, die Schmuggler verraten habe, aber es gab auch anderslautende Ger}chte. Die Schmuggler wurden  umgehend und ohne Verhandlung bestraft. Die Leiche von Trechtus' geh#ngtem Vater baumelte w#hrend des hei*esten Sommers, den Sollicich-on-Ker seit Jahrhunderten erlebt hatte, wochenlang im Wind.      Drei Monate sp#ter floh Trechtus von F}rst Gyrnasses Besitzt}mern. Er schlug sich quer }ber die Sommersend-Insel bis nach Alinor durch. Eine Gruppe von Troubadouren fand ihn schlie*lich halbtot, zusammengerollt in einem Stra*engraben, pflegte ihn wieder gesund und besch#ftigte ihn f}r Brot und Obdach als Laufburschen. Einer der Troubadoure, ein Hellseher namens Heliand, begann, Trechtus' Verstand auf die Probe zu stellen, und fand heraus, dass er zwar sch}chtern, doch au*ergew&hnlich intelligent und seinen Umst#nden entsprechend gebildet war. Heliand erkannte in dem Jungen Parallelen zu sich selbst, denn er war auf der Insel Artaeum als Mystiker ausgebildet worden.      Als die Truppe in Potansa, einem Dorf an der Ostk}ste von Sommersend, auftrat, brachte Heliand den nun elfj#hrigen Trechtus zur Insel Artaeum. Iachesis, der Magister der Insel,  erkannte Trechtus' Potenzial, nahm ihn als Sch}ler auf und gab ihm den Namen Vanus Galerion. Auf der Insel Artaeum }bte Vanus sowohl seinen Verstand als auch seinen K&rper.      So wurde der erste Erzmagister der Magiergilde ausgebildet. Von den Psijiks der Insel Artaeum erhielt er seine Ausbildung und von der Not und Ungerechtigkeit seiner Kindheit seine Philosophie, Wissen zu teilen. 