Divad der S#nger                                                Destri Melarg                                                                                                                                                              ?  Z  	  
  o        Divad der S#nger    von Destri Melarg        Divad der S#nger besteht aus zwei einzigartigen, verschiedenen Pers&nlichkeiten in einem einzigen K&rper. Divad ist der ber}hmteste aller Helden der Rothwardonen, der Sohn Frandar Hundings und der wohl f#higste Ansei, der jemals gelebt hat. Dennoch sah es schon fr}h in seinem Leben so aus, als ob Divad den Weg des Schwertes gr}ndlich abgelehnt h#tte.       Divad war der einzige Sohn Frandar Hundings und wurde sehr sp#t in Hundings Leben geboren (2396 nach der alten Z#hlweise, wohl um 1@ 760 nach dem tamrielischen Kalender), als er die meiste Zeit fort war, um seine letzten Duelle auszutragen und an den zahlreichen Schlachten und Aufst#nden der damaligen Zeit teilzunehmen. Als Divad elf Jahre alt war, betrat er die Halle der Kriegstugenden und begann die Ausbildung, aber mit 16 Jahren gewann der Zorn dar}ber, im Grunde vaterlos aufzuwachsen, in seinem Herzen die Oberhand. Divad zerbrach seine Schwerter und verlie* die Halle, um Akrobat in einem Wanderzirkus zu werden.        Das Zirkusleben war allerdings f}r Divad unbefriedigend,  und nach zwei Jahren trieb ihn sein angeborenes k}nstlerisches Verm#chtnis dazu, Musiker und schlie*lich Barde zu werden. Die n#chsten zwei Jahre zog er singend durch die St#dte des Kaiserreichs und erntete nicht wenig Ruhm und Anerkennung f}r seine beliebten und ergreifenden Lieder und Kompositionen.        Obwohl Divad dem Weg des Schwertes &ffentlich abgeschworen hatte schien es, dass er die obligatorischen {bungen, die man ihm in der Halle beigebrachte hatte, weiterhin praktizierte. Er trug kein Schwert, doch sp#tabends konnte man oft helle Lichter in seinem Zelt sehen (meine Quelle sagt nicht mehr dar}ber, aber der Schreiber legte damit wohl nahe, dass Divad die als Shehai Shen She Ru bekannte Form des Weges }bte - den Weg des Geisterschwertes oder einfach Shehai).       Divad war im Volk des Kaiserreichs sehr beliebt und seine Musik und Konzerte gut besucht. Dennoch konnte er seinem Verm#chtnis des Schwertes nicht entkommen. Als der Letzte Kaiser an die Macht gelangte und die Schwerts#nger zu verfolgen begann, war Divad unter den ersten, die seine Aufmerksamkeit auf sich zogen.      Sobald sich Kaiser Hira und seine Gemahlin entschlossen hatten, um die Herrschaft im Kaiserreich Krieg gegen die S#nger zu f}hren, ging er schnell gegen jene S#nger vor, die ein sichtbarer Teil der Gesellschaft des Kaiserreichs waren. Die meisten hatte er get&tet, aber Divads Musik und Ruhm waren so weit verbreitet, dass er einen Trupp seiner ers&nlichen Garde entsandte, um ihn zu verhaften.       Je nachdem wie man es betrachtet hatten die M#nner des Kaisers entweder gro*es Gl}ck oder gro*es Ungl}ck. Hira war kein Narr und entsandte 100 seiner besten Gardisten, da selbst ein unbewaffneter S#nger ein gef#hrlicher Feind war. Ihr Gl}ck war, dass sie Divad fassen und in Ketten legen konnten, da sie zuschlagen, als er mit seiner alten Mutter zu Abend speiste. Das Ungl}ck war, dass sie, als er sich ergab, voreilig die flehende, alte Frau niederschlugen. Zu hart, wie sich herausstellte, da sie mit diesem einzigen Schlag tot umfiel.       Diese einzelne, gedankenlose Tat, wie es oftmals im Krieg vorkommt, war der eine, entscheidende Faktor, der  letztendlich zu ihrer Niederlage f}hrte. Diese Tat entfachte in Divad den Geist des Weges. Bis zu diesem gedankenlosen Schlag war Divad ein gew&hnlicher K}nstler - nein, kein gew&hnlicher K}nstler, ein gro*artiger K}nstler - aber kein Krieger.       Im Augenblick ihres Todes erhob sich Divad von seinem Sitz, nahm seine Kette in beide H#nde und begann, die schwere Fessel in einem t&dlichen Bogen zu schwingen. Er erschlug vier Gardisten und gewann damit genug Platz, um zum Fenster zu st}rzen und in den Fluss zu springen. Divad verschwand in der Nacht.        Von diesem Punkt an wurde Divad viele Male gesehen und in noch viel mehr Ger}chten }berall im Kaiserreich von ihm erz#hlt - an weitaus mehr Stellen, als ein Sterblicher je h#tte sein k&nnen. An jedem Ort, wo sich Hiras M#nner versammelten, um Unheil anzurichten, wurde der Widerstand Divad zugeschrieben.       Als Hira gegen die S#nger zog und eine Armee bildete,  um Hochw}ste zu erobern, war es Divad, der den S#ngern die Nachrichten }berbrachte. Divad war auch unter denjenigen, die Hattu bestiegen, um Hunding in seiner H&hle zu finden. Weniger bekannt ist, dass Hunding sich zuerst weigerte, die F}hrung der S#nger zu }bernehmen. Der erste Versuch, ihn bei seinem Todesgedicht zu unterbrechen, lie* ihn die @ltesten aus der H&hle jagen - in seinem Zorn formte er sogar das Shehai. Es war Divad, der allein in die H&hle ur}ckging, um mit Hunding zu sprechen. Bis heute wei* niemand, was damals gesagt wurde und in dieser H&hle geschah. Schriftgelehrte jener Zeit berichteten von Lichtblitzen und zornigen Stimmen. F}nf lange Stunden kamen und gingen, dann kamen beide aus der H&hle heraus, Divad an Hundings Seite. Der Rest ist, wie man sagt, Geschichte ...       Divad, der die Ausbildung in der Halle der Kriegstugenden nicht abgeschlossen hatte, wurde ein Ratgeber Hundings und verbrachte seine Zeit damit, das gerade vollendete Buch der Kreise zu lesen, aber seine Rolle in der Hammer-und-Amboss-Strategie war der eines  einfachen Schwerts#ngers und K#mpfers. Seine wahre Geschichte sollte jedoch nicht eher beginnen, als die S#nger ihr heimatliches Kaiserreich verlie*en und das Neue Land erreichten.  