Die Review-Ecke

Dieses Thema im Forum "Andere Spiele" wurde erstellt von Royal_Flush, 27. November 2014.

Schlagworte:
  1. Royal_Flush

    Royal_Flush Moderator Mitarbeiter

    Ihr wollt der Welt eure Meinung über ein Spiel kundtun? Es war so atemberaubend oder so abgrundtief schlecht, dass ihr euch eure Eindrücke vom Leib schreiben müsst? Ihr wollt eure Enttäuschung über die Mittelmäßigkeit eures neuen Kaufes in die Welt schreien? Dann ist genau hier der richtige Platz dafür!

    Um in die Liste der Scharesoft-Reviews aufgenommen zu werden, muss euer Beitrag folgende Kriterien erfüllen:
    • Das Review muss mindestens so lang sein, dass sich der Leser ein Gesamtbild des Spiels machen kann, ohne es gespielt zu haben. Typischerweise geht dies nur mit Reviews mit mehr als 300 Wörtern.
    • Die Reviews sollen eure Erfahrung mit dem Spiel beschreiben. Ihr wiegt positive und negative Aspekte nach euren eigenen Kriterien gegeneinander auf. Spornt eure Leser dazu an, selbst zu entscheiden, wie wichtig ihnen bestimmte Kritereine sind, indem ihr keine Punktewertungen vergebt.
    • Ein Review besteht nicht nur aus der Beschreibung des Inhalts. Verliert euch nicht zu sehr in Fakten, die kann man überall nachlesen. Viel wichtiger ist der persönliche Eindruck und das Gefühl, das man beim Spielen hatte.
    • Die Reviews müssen selbstverständlich den Foren-Regeln genügen.
    Solange ihr euch sichbar Mühe mit eurem Review gebt, werden wir auch Beiträge, die den Kriterien nicht entsprechen im Thread belassen. Sie werden allerdings nicht in die Liste im zweiten Post aufgenommen.

    Abweichende Meinungen und Diskussion um zentrale Punkte in einem geposteten Review sind ausdrücklich erlaubt. Ihr dürft natürlich auch ein Gegen-Review schreiben :)

    Wir danken auch Mr.Raggaedeman für seine Review-Ecke, die uns jahrelang mit Reviews zu Spielen versorgt hat, aber vom Threadersteller leider nicht mehr aktualisiert wurde. Alle dort geposteten Reviews sind in die Liste hier im Thread integriert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2014
    Mr.Raggaedeman gefällt das.
  2. Werbung (Nur für Gäste)
  3. Royal_Flush

    Royal_Flush Moderator Mitarbeiter

    Bisherige Reviews (alphabetisch):

    0-9
    1916 von Haruspex

    A
    Alan Wake von Mr.Raggaedeman
    American McGee`s Alice von Haruspex
    Alice: Madness Returns von Mr.Raggaedeman
    Alien vs Predator von Mr.Raggaedeman
    Alien vs. Predator (Multiplayer) von Corax
    Assassin's Creed von Mr.Raggaedeman
    Assassin's Creed 2 von Mr.Raggaedeman
    Assassin's Creed: Brotherhood von Mr.Raggaedeman

    B
    Baphomets Fluch von Killfetzer
    Bastion von Mr.Raggaedeman
    Battlefield: Bad Company 2 von dostha
    Battlefield: Heroes von der dunkelfürst
    Batman: Arkham Asylum von Mr.Raggaedeman
    Bayonetta von Mr.Raggaedeman
    Bioshock 2 von Mr.Raggaedeman
    Bioshock: Infinite von Mr.Raggaedeman
    Borderlands von Dante2000
    Brink von Arukai
    Brütal Legend von Mr.Raggaedeman
    Bulletstorm von Mr.Raggaedeman

    C
    Call Of Cthulhu – Dark Corners of the Earth von Mr.Raggaedeman
    Call of Cthulhu – Dark Corners of the Earth von Haruspex
    Call Of Duty 4: Modern Warfare von Mr.Raggaedeman
    Call Of Duty: World At War von der dunkelfürst
    Call Of Duty: Modern Warfare 2 von Mr.Raggaedeman
    Call Of Duty: Black Ops von Mr.Raggaedeman
    Catherine von Mr.Raggaedeman
    The Chronicles Of Riddick: Escape From Butchers Bay von Royal_Flush
    Clive Barker’s Undying von Haruspex
    Crashday von Royal_Flush
    Crisis 2 von Mr.Raggaedeman

    D
    Dantes Inferno von Mr.Raggaedeman
    Dark Souls von Mr.Raggaedeman
    Dark Void von Mr.Raggaedeman
    Darksiders von Mr.Raggaedeman
    Dead Reefs von Haruspex
    Dead Space von Mr.Raggaedeman
    Dead Space 2 von Mr.Raggaedeman
    Defense of the Ancients von Eternus
    Destiny von Mathieu Bellamont
    Devil May Cry 4 von FreshTheFallen
    Devillian von Spiritogre
    Diablo 2 von Killfetzer
    Dragon Age: Origins von dostha
    Dragon Age: Origins von Mr.Raggaedeman
    Dragon Age 2 von Mr.Raggaedeman
    Duke Nukem Forever von Mr.Raggaedeman

    E
    Elements of War von Moesrstar
    Eternal Sonata von Mr.Raggaedeman

    F
    Fable Anniversary von Mathieu Bellamont
    Fahrenheit von Royal_Flush
    Fallout 3 von der dunkelfürst
    Fallout 3 von Mr.Raggaedeman
    Fallout New Vegas von Dante2000
    F.E.A.R. von Haruspex
    Far Cry 3 von Mr.Raggaedeman
    F.3.A.R von Mr.Raggaedeman
    Final Fantasy XIII von Mr.Raggaedeman
    Freelancer von Killfetzer

    G
    Gears Of War 2 von Mr.Raggaedeman
    Ghost Master von Royal_Flush
    God Of War von Mr.Raggaedeman
    Grand Theft Auto 4 von Mr.Raggaedeman

    H
    Halo 3 von Mr.Raggaedeman
    Heavy Rain von Mr.Raggaedeman
    Hitman: Blood Money von Paprikamann
    Hitman: Absolution von Royal_Flush

    I
    InFamous von Mr.Raggaedeman
    InFamous 2 von Mr.Raggaedeman

    J
    Jade Cocoon von Dante2000
    Journey von Mr.Raggaedeman
    Just Cause 2 von Mr.Raggaedeman

    K
    Kerbal Space Program von Killfetzer
    Killzone 3 von Mr.Raggaedeman

    L
    Lair von Dante2000
    Left 4 Dead 2 von der dunkelfürst
    The Legend of Zelda: Ocarina of Time von Killfetzer
    Lords of Magic von Kallor
    Lost: Via Domus von Killfetzer

    M
    Mafia 2 von Dante2000
    Max Payne 3 von Mr.Raggaedeman
    Medal Of Honor von Mr.Raggaedeman
    Metro 2033 von Mr.Raggaedeman
    Mirror's Edge von Mr.Raggaedeman

    N
    Ninja Gaiden 2 Sigma von Mr.Raggaedeman

    O

    P
    Painkiller von Mr.Raggaedeman
    Pathologic von Haruspex
    Pathologic von Mr.Raggaedeman
    Phantasy Star Universe von Houdini
    Portal 2 von Mr.Raggaedeman
    Prince Of Persia: Die Vergessene Zeit von Mr.Raggaedeman
    Pro Evolution Soccer 2011 von Ehemaliger Benutzer
    Pro Evolution Soccer 2012 von Ehemaliger Benutzer
    Prototype von Mr.Raggaedeman

    Q

    R
    Red Dead Redemption von Dante2000
    Red Dead Redemption von Hoch-Ordinator
    Read Dead Redemption von Mr.Raggaedeman
    Red Faction Guerilla von Mr.Raggaedeman
    Red Faction Armageddon von Mr.Raggaedeman
    Resident Evil 4 von Mr.Raggaedeman
    Rift von Spiritogre

    S
    Saboteur von Mr.Raggaedeman
    SAW von Caffalor
    S.T.A.L.K.E.R von Mr.Raggaedeman
    S.T.A.L.K.E.R: Call Of Prypiat von Mr.Raggaedeman
    Saints Row 2 von Mr.Raggaedeman
    Silent Hill 2 von Haruspex
    Silent Hill 2 von Mr.Raggaedeman
    Skyrim von Mr.Raggaedeman
    Sniper: Ghost Warrior von Caffalor
    Splinter Cell: Conviction von Codas
    Star Wars: Battlefront von Killfetzer
    Star Wars: Battlefront 2 von Killfetzer
    Star Wars: Jedi Knight 2: Jedi Outcast von Killfetzer
    Star Wars: Jedi Knight 3: Jedi Academy von Killfetzer
    Star Wars: The Force Unleashed von Killfetzer
    Stronghold 3 von Ehemaliger Benutzer

    T
    Tom Clancy's Rainbow Six 3: Ravenshield von Royal_Flush
    Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas von Royal_Flush
    Tomb Raider (2013) von Royal_Flush
    Two Worlds 2 von Paprikamann

    U
    Uncharted: drakes Schicksal von Mr.Raggaedeman
    Uncharted 2: Among Thieves von Mr.Raggaedeman

    V
    The Vanishing Of Ethan Carter von Killfetzer
    Vanquish von Mr.Raggaedeman
    The Void von Haruspex

    W
    Warhammer 40k: Dawn of War 2: Retribution von Caffalor
    Way Of The Samurai 3 von Mr.Raggaedeman
    The Witcher 2: Assassins Of Kings von Tommy

    X

    Y

    Z
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2015
  4. Mathieu Bellamont

    Mathieu Bellamont Vertrauter

    Ne mini-Review zu Fable Anniversary:


    Fable Anniversary (XBox 360)

    Endlich durch! ******e JA! Ich bin extrem großer Fable Fan. Fable 2 ist göttlich, Fable 3 genial und Fable 1 konnte ich nie spielen (Falsche XBox 360 HDD oder sowas...) dann kam die Ankündigung von Fable Anniversary. Fable 1 in schön! Für die XBox 360! :win: Der Hype war instant auf 100. Einige Tage nach Release (Also noch für den "Vollpreis"...also 40€) kaufte ich es mir dann. Sofort eingelegt und installiert! Was danach folgte war eine Fabel des Bösen, des Grauens und der entäuschung. Bereits in den ersten 20 Minuten stürzte das Spiel ab. Nach 2 Stunden sogar mehrmals. Im Lionhead Forum häuften sich unzöhlige beschwerden. Neben den normalen "Bug-Report" Thread wurde sogar ein eigener Thread nur für Abstürze erstellt. Ich half wo ich konnte, habe jeden Schritt den ich zwischen Abstürzen machte notiert, im Forum gepostet und anderen Usern, die kein Englisch konnten geholfen ihre Abstürze zu posten (Das Forum ist nur auf Englisch). Die ersten Patches kamen und vebresserten so manche probleme. Die Framerate war bei Version 1.0 quasi auf GTA IV Niveau...wenn man glück hatte und nur auf den boden guckte, im Spiel. Die Patches behandelten neben der Framerate (Die noch immer recht unstabil, aber erträglich ist) besonders wichtige Probleme. Darunter zählten unter anderem das Fehlen von DLC und Pre-Order gegenständen....ich legte also das Spiel beiseite. In der Hoffnung in einigen Monaten endlich ein Spielbares Fable zu kriegen. Ich war extremst angepisst, drohte im Forum damit rechtliche schritte zu gehen, da man mir ein faktisch defektes Spiel verkaufte :ugly:

    Nach einigen Monaten schaute ich wieder ins Forum. Die absturzberichte häuften sich. Und Hohbes (Der Communitymanager, ne recht coole socke imo) hatte die wohl beschissenste Aufgabe die man in diesem Job kriegen kann: Den Fans sagen das Lionhead nicht festellen konnte warum das Spiel ständig abstürzte und das man nach dem nächsten Patch den Patchsupport einstellen würde um die PC Version zu Pushen. Tja und der Patch kam. Er half tatsächlich. Die zeiten zwischen den abstürzen wurde von 60 Minuten auf durchschnittlich 6 Stunden erhöht. Doch auch das ist imo untragbar. Ein Spiel das quasi Sekundengenau alle 6 Stunden abstürzt, die konsole also freezt ist einfach lächerlich. Dabei ist es absolut wurscht ob du täglich 1 Stunde spielst, 30 Minuten oder eben 6+ Stunden. Alle 6 Stunden stürzt das Spiel ab. Man kriegt diese 6 Stunden aber noch "Sicher" hin wenn man 2 Saveslots anlegt und alle 10 Minuten beide Saveslots neu speichert (Also überschreibt). So machte ich es und konnte das Spiel nach 22 Stunden endlich beenden. (Es stürzte 5 Mal ab). Erstmal das Spiel ansich: Fantastisch! Es ist Fable wie man es kennt...in etwas herausfordernder. Anders als in Fable 2 und 3 gibt es im ersten Teil Rüstungen, und deutlich mehr Fähigkeiten, zumindest gefühlt (Habe die genauen Zahlen net im Kopf) und ist deutlich...mehr RPG. Es zegit aber auch schon Elemente die mich Fable-Fan werdne ließen. Häuserkauf, ein extrem detailiertes Wirtschafftssystem (Kauf bei der Apfel plantage Apfelmus billig ein, verkaufe es in einem Apfelarmen Gebiet teuer, man kanna uch Häuser kaufen, renovieren und vermieten), sehr geile entscheidungen währen der QUests (Zu nahe zu jeder "Böse sein" quest gibt es eine alternativ-quest in der du gutes tun kannst, z.b Anstatt Banditen bei einem überfall zu unterstützen kannst du sie eben verjagen) und ein sehr gutes Artdesign. Es is tnicht so gut wie das von Fable 2, aber immernoch sehr stimmig. Vorallem durch das Remaken der optik sieht es oft sehr geil aus.

    Die Kämpfe sind in Fable 1 auch am heraufordernsten. Oft kam ich in bedrängniss. Es ist zwar kein Vergleich zu einem Witcher, TES oder Dragon Age (Origins) aber es ist deutlich schwerer als Fable 2 und unfassbar viel schwerer als Fable 3. Fable 1 kommt dem begriff "Rollenspiel" von allen Fabletiteln die ich spielte (Fable 1,2,3) am nächsten. DIe Story ist auch ganz...passabel. Nach heutigen Standarts nicht gut. Aber es unterhielt mich doch ganz gut, vorallem weil man endlich die Charaktere kennenlernt von denen andere Fable fans ständig schwafeln, Masser-Jack z.b kannte ich vorher nicht :( Ich wurde extrem gut unterhalten. Teilweise hypte ich alleine schon die vorstellung bald weiter spielen zu können :lol:

    Doch für wen ist Fable Anniversary zu empfehlen?

    Für jeden Fable Fan, der den ersten Teil nicht hat oder nicht gespielt hat. Und für jeden der sich bei Fable 2+3 dachte "Das ist mir zu wenig PG" auch diese Leute können mit Anniversary spaß haben. Und ich als XBox Fanboy rate natürlich jedem: Kauft euch die PC Version! Die XBox 360 Version ist technisch schlimmer als jedes uneheliche Kind von GTA IV und Bethesda Spielen, die ungepatcht sind! Eine framerate quasi immer unter 30, ladezeiten die rech tlang sind...sogar in den Menüs! (Die gelegentlich garnicht geladen werden...) zu langsame Kamera (Imo), ständig nachladende Texturen (Unreal Engine...), gelegentliche Questbugs. Selbst wenn Lionhead die PC version so versauen sollte wie die XBox 360 Version gibt es noch die lieben Fans welche das Spiel sicher patchen können. Außerdem hat die PC Version Exklusiv den Hardcore Modus (Alle banditen tragen Obsidian-Waffen, alles generell schwerer etc.).

    Fazit:

    Fable Anniversary klingt auf dem Papier echt nice. Fable 1, in neuer Optik, mit Erfolgen, smart Glass anbindung (Ist für ein Erfolg sogar nötig...ein erfolg für 3€...:fp: ) und die perfekte gelegenheit für Fans vom 2. und 3. Teil den erstling nahczuholen. Aber die umsetzung ist minimum ne 5-. Alle 6 Stunden abstürze, Framrate aus der Hölle, Ruckler überall usw. und so fort. Jeder Fable Spieler mit einem potenten PC (Oder nicht ganz so potenten PC) sollte sich entweder Fable 1 für PC kaufen oder eben Fable Anniversary (Da sind auch Lost Chapters drauf). Zur not auch Fable 1 via XBox Store zum Emulieren auf der 360! Aber niemals! Wirklich NIEMALS die XBox 360 Version von Fable Anniversary Spielen.
     
  5. Tommy

    Tommy Hausvetter

    kleiner Nachtrag dazu von mir:

    Ich habe sowohl das Original auf PC, also "Fable - The Lost Chapters", als auch die PC-Version von "Fable Anniversary" gespielt.

    Mein Fazit dazu: Kauft auf keinen Fall "Fable Anniversary" ... spielt lieber das Original.

    Fable Anniversary scheint dem Original in allen Belangen unterlegen zu sein. Die Grafik ist nur unmerklich besser und beraubt das Spiel um seinen typischen comicartigen Look. Zudem hat man standardmässig über alles einen hässlichen verwaschenen Blur-Effekt gelegt (das lässt sich aber zum Glück abmildern indem man die ini-Datei anpasst). Apropos hässlich, ich frage mich echt was sich der Entwickler bei den teils abgrundtief hässlichen Gesichtern in der Neuauflage gedacht hat ... das Original sieht hier deutlich besser aus. Gepaart wird das Ganze noch mit zahlreichen Grafikglitches, die meines Wissens nach bis heute nicht gefixt sind ... wer gerne mit NPCs ohne Pupillen spricht, kann von mir aus zugreifen. Ich habe mich zumindest erst sehr gewundert, warum Donner in der Anniverary-Fassung jetzt blind ist als er mich mit seinen strahlend weißen Augäpfeln angeschaut hat. Ein weiteres Manko ist die Bedienung, während The Lost Chapters eine hervorragende PC-Steuerung hatte, hat man sich mit der Anniversary-Fassung keinerlei Mühe gegeben, sondern einfach die Konsolenmenüs 1:1 übernommen. Die Steuerung ist schwammig und Nutzung von Inventar & Co ist einfach ein Graus ... hier wurde zwar an einigen Ecken mit Patches nachgearbeitet, an die Qualität des Originals kommt es aber noch nicht heran. Zuguterletzt wären da noch die Abstürze - das Spiel stürzt sehr oft ab ... gemessen an der Beschreibung von Mathieu Bellamont muss ich sagen, dass die PC-Version der Konsolen-Version da in fast nichts nach steht.

    Inhaltlich sind "Fable - The Lost Chapters" und "Fable Anniversary" absolut gleich ... damit man auch sieht was einen bei beiden Versionen grafisch erwartet, ist hier mal ein Splitscreen-Video dazu:
    [video=youtube;00cmlBENCeI]https://www.youtube.com/watch?v=00cmlBENCeI[/video]
     
  6. Mathieu Bellamont

    Mathieu Bellamont Vertrauter

    @Tommy: Gibt es denn keine Fanpatches die das Spiel Spielbarer machen?
     
  7. Tommy

    Tommy Hausvetter

    Nein, bisher nicht ... der letzte offizielle Patch kam November 2014 raus, seit dem hört man nichts mehr von den Entwicklern. Es gibt im Steam-Workshop bzw. im Nexus ein paar kleine Mods - das wars dann aber auch schon. Ich glaube auch weniger, dass sich da Fans noch an einem Patch versuchen, da die Neuauflage aus oben genannten Gründen in der PC-Community massiv abgewatscht wurde.
     
  8. Royal_Flush

    Royal_Flush Moderator Mitarbeiter

    Ich habe das Review mal im Startpost verlinkt :)
     
  9. Mathieu Bellamont

    Mathieu Bellamont Vertrauter

    Eine etwas ältere Review die ich shcon lange hier posten wollte:

    Destiny ist wohl das Hype-Spiel im KT überhaupt. Es wurde beinahe so stark gehypt wie die aktuelle Konsolengeneration. Die Erfinder von guten Ego-Shootern haben sich mit dem Publisher vom gut verkauften Ego-Shooter zusammengetan und bieten einen „Shared World Shooter“ an, der die grenzen zwischen Single- und Multiplayer verschwimmen lassen soll. Den Hype habe ich natürlich auch mitgekriegt, jedoch zu einer Zeit wo ich 0 Bock auf Shooter hatte, vor allem mit „Online-Gedöhns“. Jetzt, knapp 1 Jahr später habe ich mir Destiny für etwas mehr als 30€ geschossen (neu, versteht sich) und konnte mich nun mit dem Hype-Titel auseinandersetzen.

    Großartiges Konzept, falsch übermittelt

    Die Werbekampagne für Destiny hat bereits hohe Erwartungen geschürt. Durch Gameplay-Demonstrationen, welche Inhalte darstellten die nicht im fertigen Spiel zu sehen sind erwarteten alle eine MMO Revolution. Entscheide selbst ob du alleine, mit fremden oder mit Freunden spielen willst. Werde zur Legende in einer zusammenhägenden Welt. Interagier emit Hütern aus aller Welt. Während Activision als Publisher schön auf den MMO Hype-Train aufgesprungen ist versuchte Bungie den begriff „Shared-World-Shooter“ geläufig zu halten. Jedoch nutze Activision maßig Werbekampagnen und Bungie läppische Interviews. Daher ist es nicht verwunderlich dass die Spielerschaft ein Mass Effect-Halo Gemisch in Ego-Sicht und als MMO erwarteten.

    Jedoch ist das grundlegend falsch. Während man in MMOs eine breite Auswahl an Interaktion mit den Spielern hat, fehlt dies komplett in Destiny. Es gibt weder einen Chat (Was echt nervig ist) noch einen Marktplatz oder sonst etwas in der Richtung. Seht ihr einen anderen Spieler könnt ihr den Rechten Stick runter drücken, dann markiert ihr diesen Spieler, dann drückt ihr Back/Select, damit öffnet sich ein Menü. Dort könnt ihr dann mit dem Linken Stick unter anderem den Spieler Melden (Falls er nervt, schlecht spielt oder „Sehr Hilfsbereit“ ist...das sind die schlimmsten Spieler!) oder ihm über das PSN/XBL System eine Nachricht schreiben. Aber ne Nachricht für alle Spieler auf dem Schlachtfeld gibt es nicht. Es gibt noch einige Animationen die man über das Steuerkreuz abfeuern kann. Tanzen (Was nervt), Zeigen, winken und hinsetzen. Vor allem das Sitzen ist geil. Mach ich oft. Einfach zum Tower gehen, hinsetzen und die Atmo wirken lassen. Sowa sbraucht imo jedes Spiel das wert auf Atmosphäre legt. In Skyrim sich einfach an einer Küste hinsetzen und die Aussicht genießen! Großartig wäre das! Na gut, dann kann man halt nur Missionen mit anderen Spielern absolvieren, ohne Kommunikation. Richtig? RICHTIG?! Nope. Ihr teilt euch die Welt (Deshalb „Shared-World-Shooter“) aber sobald ihr eine Mission annehmt und euch dem Missionsgebiet nähert, welches man auch im „Patrouillen-Modus“ (Free-Run Modus) erreichen kann, Verschwinden alle anderen Spieler und ihr seit alleine. Wollt ihr mit anderen Spielern die Mission spielen so müsst ihr vor dem Gebiet halten, den Spieler eurer Wahl mit dem RS auswählen, und ihn „In die Gruppe einladen“.

    Also was genau ist Destiny nun? Ein Shooter den ihr alleine Spielen KÖNNT, wenn ihr wollt. Ein Shooter, dessen Welt von vielen Spielern bewohnt wird. Aber kein MMO. Doch ist das Spiel dann auch nur irgendwie lohnenswert? ******e, JA! Ich habe knappe 40 Stunden auf der Uhr, bin nun Maximal-Level und habe beinahe jeden Aspekt des Spiel begutachten können und ich bin restlos begeistert!

    Mehr Sci-Fi brauchts net

    Die größte stärke von Destiny ist sein unglaublich geniales Setting. Was wissen wir zur Story aus der Werbekampagne? Die Menschen finden ne riesige Kugel, den Reisenden. Der Reisende läutet das goldene Zeitalter an. Mars und Venus werden Kolonisiert, auf dem Mars regnet es und die Venus wird ein Dschungel. Doch der Reisende wird von der Dunkelheit, einige außerirdische Rassen welche den Reisenden Angreifen begleitet. Die Menschheit sieht sich gezwungen die Planeten aufzugeben und sich in eine letzte Stadt zu retten. Diese Stadt ist der „Tower“, der zentrale Treffpunkt für die Spieler. Die Story klingt nach massig Potenzial, und das hat es auch. Jedoch nutzt Bungie das Potenzial kaum. Man erfährt von Bedrohung A, erfährt dann dass es noch Bedrohung B gibt und Bedrohung A wird komplett ignoriert. Für mich ist eh di eHintergrundgeschichte viel Interesanter. Das Konzept des Reisenden, seines Lichtes und der anrückenden Dunkelheit bietet viel Lore! Neue Technologien, basierend auf Licht! Wie geil ist das denn?! GARNICHT GEIL! ******e! jetzt werde ich sauer! Bis Destiny dachte ich es gibt nichts Shclimmeres als eine ****** Lore. Falsch! Eine GEILE Lore die einfach beschnitten und verkrüppelt wird dass selbst so Lore-Luschen wie ein Borderlands oder Witcher wirken wie ein Silmarillion! Versteht mich nicht Falsch.

    Die Lore ist gut, sehr gut sogar. Jedoch ist die einzige möglichkeit Lore-Fakten zusammeln lame Ingame-Karten freizuschalten (z.b duch 10.000 Kills eines Gegner Typs....wie konnte die **** Menschheit den Krieg verlieren wenn die Hüter durch 10.000 Kills mit einer karte belohnt werden?!)die man sich dann auf der Bungie WEBSITE ansehen kann. Ja. Man muss das Spiel Pausieren, ach ne geh tja net, ist ja Online. Man muss das SPiel Beenden oder in den Orbit aufsteigen, zu seinem PC oder seiner Destiny App gehen und sich bei Bungie Einloggen, und darf sich dann, gut geschriebene (Aber teils schlecht übersetzte) Texte durchlesen. WAS SOLL DAS?! Ist das eine Kriegserklärung gegen alle Lore Fans? Hätten die Schreiber sich nicht so große Mühe gegeben beim Schreiben, (Ich kann einfach nicht glauben dass irgendein andere Schreiber es gut heißt seine Texte aus dem Spiel in eine Website hochzuladen, wenn man von dem Entwickler beauftragt wurde!) hätte ich mir die Grimoires kaum durch gelesen. Teil bestehen diese Grimoire-Karten aus Fakten und beschreibungen die 1:1 aus dem Game Kopiert wurden, aber größtenteils sind es neue Infos, mehr Fakten und geschichten rund um dieses unfassbar geile, neue Universum.

    Selbst ein Borderlands schafft es die winzigen Lore-bruchteile (Sorry Bro @GunzerkerSalvador ) IM Spiel zusammenzufassen. Es müssen ja keien Audioaufzeichnungen sein wie in Borderlands. Es würde schon reichen die Grimoire-Texte 1:1 ins Spiel zu übertragen. Ich habe dem Kryptarchen doch maßig Kodexe, Engramme und Seiten gegeben! Lass die mich lesen und ich vergesse jede art von Kritik an dieser Lore!

    Die dunkle Seite Destinys

    Kurz nach dem Release des Spiels gab es Spekulationen dass konsequent Inhalte aus dem Spiel entfernt wurden, um sie später als DLC zu verkaufen. Doch das ist alles spekulation. Fakt ist jedoch, dass Inhalte in Videos gezeigt wurden, die entweder gar nicht oder abgeändert im Spiel erschienen. So wurde bei der ersten Gameplay Demo zu Destiny das Feature gezeigt seinen Ghost raus zu nehmen und als Lampe zu nutzen. Im fertigen Spiel ist dies nicht möglich. Das Anfangsgebiet in Alt-Russland war in den Videos viel stärker begehbar, nun klafft da eine Klippe. Auch war die Rede von Spieler-Handel, was ja auch nicht mehr möglich ist. Wer weitere entfernte Elemente finden will sollte sich dieses Video von GIGA Games antun:

    [video=youtube;LKGT-CUheeM]https://www.youtube.com/watch?v=LKGT-CUheeM[/video]

    Doch kommen wir nun zu dem was das Spiel hat. Das Gunplay ist für mich ein echtes Highlight. Am ehesten lässt es sich als ein verbessertes Halo beschreiben. Relativ Langsam aber dafür unfassbar Präzise. Mit einem Revolver oder einem Scout-Gewehr Headshots zu verteilen ist der reinste Genuss. Alles geht gut von der Hand und man hat stets die volle Kontrolle. Abgerundet wird es von einem leichten Deckungssystem und Ironsight. Duckt ihr euch hinter einer Hüft-Hohen Deckung und Zielt dann so lehnt sich eure Spielfigur aus der Deckung. Jedoch nur nach Oben. Ich hätte mir da etwas mehr aus Richtung Crysis gewünscht. Nach Links oder Rechts Lehnen würde da schon echt viel hergeben. Erweitert wird das Gunplay durch das erweiterte Movement. Ihr könnt unendlich lange Sprinten, nach dem Sprint könnt ihr über den Boden Rutschen und habt hinterher die Möglichkeit, Je nach Klasse doppel/Dreifach Sprünge auszuführen, euch zu Teleportieren oder ein Jetpack zu nutzen um ein erweitertes, vertikales Gameplay zu nutzen. Für mich ist das Destiny Gunplay das bislang beste Gunplay das ich spielen durfte. Ich hatte mit Halo meinen Spaß und habe mit Destiny noch mehr Spaß zu ballern. Einfach göttlich!

    Ganz ehrlich, ohne diese göttliche Gunplay wäre es wohl ne Qual Destiny durchzuspielen. Denn vom Missionsdesign ist es echt arm. Das ist auch der größte Kritikpunkt. Jede Mission läuft nach folgendem Schema ab:


    *Du landest auf dem Zielplaneten


    *Du fährst mit deinem „Fehlt da nicht irgendwo ein Captain?“ Sparrow zum Ziel


    *Du zückst deinen Ghost raus und beschützt ihn während er was Scannt, repariert oder sucht.


    Und das machst du immer und immer wieder. Und das auf den 4 Leveln: Mond, Erde, Venus und Mars. Dabei sehen die Level richtig, richtig Fett aus. Auf der 360 gehört Destiny zum schönsten was das Sci-Fi Genre zu bieten hat. Die Level sind detailliert, Scharf, strotzen nur so vor Effekten und Details und die Skyboxen sind halt von Bungie! Besser geht es kaum. Die Szenarien reichen im Spiel vom Kühlen Russland, über die typische Mond-Landschaft mit Menschenbauten bis hin zu den Dschungeln der Venus. Diese Level sind zwar offen, aber sind kaum erkundbar. Ab und zu findet ihr auf verstecken Streben einer Hausruine eine Kiste oder ihr findet eine Goldene Kiste oder eine Silberne Kiste. Meistens läuft es aber auf Kisten hinaus. Dass, zusammen mit der recht simplen Story, die jedoch viel Potenzial bietet reichte mir bereits um zu Sagen das mir das Destiny Szenario besser gefällt als das von Mass Effect. Was Destiny positiv abhebt sind die kleinen Fantasy-Elemente. Während der Reisende als das Licht gilt, gelten die Außerirdischen als die Dunkelheit. Beide Kräfte, also Licht und Dunkelheit sind gleichzusetzen mit Magie. Bälle aus purer Dunkelheit werden von sogenannten „Hexen“ verschossen. „Goblin“-Vex verschießen Leeren-Munition, die Hüter benutzen Licht-Granaten und erzeugen Schutzschilde aus purem Licht. Es scheint zwar nicht viel zu sein, aber ich finde so was richtig geil! So was liebe ich. Alles wird besser, mit Fantasy.

    Wird noch Dunkler hier...

    Die Dunkelheit vollzieht dunkle Rituale um das Licht des Reisenden zu stehlen, Hexen können fliegen und Schutzschilde aufbauen. Warum? Weil es Außerirdische sind. Wir wissen weder woher die alle kommen noch wie ihre Welt aussieht, was man durchaus als Kritikpunkt an die Schreiberlinge von Bungie zählen könnte. Unsere physikalischen Gesetze müssen für die Außerirdischen nicht gelten. Wer kann denn beweisen dass es nicht irgendwo einen Planeten gibt, auf dem Magie gang und gebe ist? Destiny nutzt da einfach viel eher das Potenzial von Sci-Fi als Mass Effect. In Mass Effect ist jedes Lebewesen beinahe Human, läuft auf 2 oder 4 Beinen, spricht unsere Sprache und haben beinahe das selbe verständniss für richtig und Falsch. In Destiny wirken die Außerirdischen viel „Unnatürlicher“, nach Menschen-Standard. Ja ich finde Wrex Cool, und Garrus auch. Jedoch ist es viel cooler wenn ich mir beim ansehen eines Aliens denke „WTF? Datt Ding kann Zaubern?“. Wenn du eine Vex-Hydra, ein Gepanzerter und geschützter Geschützturm abknallst, löst es sich auf. Tötest du einen Oger der Schar so zerfällt er zu Staub. Für diese Rasse ist das eben Leben.

    Kommen wir auch zum 2. Kern-Element von Destiny: Das Looten und Leveln! Destiny ist kein Halo-Mass Effect MMO, sondern ein Halo-Borderlands Gemisch mit geteilter Welt. Ihr müsst euch bewusst sein dass, wenn ihr Destiny Spielen wollt, ihr 30, 40 oder über 100 Stunden (So wie xJayFox :gerri: Der hatte aber auch pech in sahcen Loot :lol: ) damit beschäftigt sein werdet immer wieder die gleichen Missionen zu absolvieren, immer durch die gleichen gebiete zu laufen und die gleichen Gegner, auf die gleiche art zu töten. Destiny ist ein Grind-Fest. Wer grinden liebt wird auch hier seinen Spaß haben. Wer jedoch mal grindne ausprobieren will sollte Diablo 3 Spielen, da es deutlich benutzerfreundlicher ist. Doch wenn ihr wie ich Grindne liebt und Diablo schon gesuchtet habt wie nichts ist Destiny das richtige für euch.

    Um das Maximal-Level zu erreichen (Was gleichzusetzen ist mit dem generellen Spiel Ziel) müsst ihr anfangs Level 20 Erreichen. Dies schafft ihr ganz gut durch die Hauptkampagne und danach ein oder zwei Strikes. Die Hauptstory wird euch ungefähr 10 Stunden...beschäftigen. Dann beginnt das richtige Spiel. Um ein höheres Level als 20 zu erreichen (Stand 2015: Mit DLC’s ist das Maximal-Level 32) braucht ihr Rüstungen (Im Spiel selber steht dass man WAFFEN und Rüstungen braucht, aber es gibt keine Waffen mit Licht) mit einem Licht-Wert. Eure Rüstung besteht aus folgenden Teilen:

    *Helm
    *Brustpanzer
    *Stiefel
    *Handschuhe

    Jeder gegenstand kann, wenn er nicht Legendär ist einen Licht wert von 15 haben. Das macht insgesamt einen Lichtwert von 60. Um level 30 zu erreichen (Falls ihr die DLC’s nicht habt) braucht ihr einen Lichtwert von 120. Das heißt ihr braucht in jedem Rüstungsslot einen Legendären Gegenstand. Diese könnt ihr THEORETISCH druch Lilane Engramme (Die durch einen Patch quasi NUR legendaries beim Kryptarchen bringen. Anfangs gabs oft leut edie Balue, also Seltene Geegnstände dadurch bekamen, welche ja schlechter sind als Legendäre Gegenstände (ALso echt @xJayFox , was ich ihm Destiny Thread bei dir gelesen habe hätte mich auch derbst angekotzt) bekommen. Doch diese Engramme sind sau selten. Ich selber bekam nach 40 Stunden exakt 2 stück. Und bekam bei beiden jeweils einen Legendären Gegenstand. Einen Für meine Klasse und einen für eine andere der Drei Klassen. (Dazu später mehr). Am einfachsten lassen sich legendaries druch die VOrhut un den PvP Modus verdienen. Für einen Strike auf level 24 erhaltet ihr 6 Vorhutmarken. Für 75 bis Maximal 175 erhaltet ihr ein Legendäres RÜstungsteil oder eine Legendäre Waffen, die ihr wählen könnt.

    Ich würde am liebsten meinen Ghost als Lampe nutzen so Dunkel isset hier...

    Jedoch gibt es eine Grenze für diese Marken. Pro Woche könnt ihr nur 100 Vorhut und Schmelztiegel (PvP) Marken sammeln. Für 75 gibt es bereits Legendäre Rüstungsteile. Doch ne Waffe kostet Minimum 120. D.h ihr braucht MINIMUM 1 Woche für eine Legendäre Waffe. Das ist einfach eine grobe Desing-Fehlentscheidung. Okay. Mit PvP kann man pro Woche 2 Legendaries erspielen. Doch diese Grenze ist nervig und Spiespaß raubend. Ich habe den PvP Modus ausgiebig gespielt. Jeder Modus wurde von mir getestet und der PvP Modus ist quasi Müll. Müll in seiner reinsten Form. Ich habe den Halo Multiplayer sehr gemocht, quasi geliebt. Hätte Bungie ihn 1:1 in Destiny Implementiert, hätte ich ihn gesuchtet bis zum geht nicht mehr. Doch kommen wir zunächst zum RPG Gerüst Destinys

    In Destiny gibt es 3 Klassen. Titan als Tank, Warlock als Magier und Hunter als...dieb? Oder eher Fernkämpfer? Als schnelle klasse! Diese Klassen unterscheiden sich Spielerisch kaum von einander. Der eine hält viel Aus, macht durch Fähigkeiten etwas weniger Schaden, der andere hält nix aus, macht aber durch Fähigkeiten am meisten Schaden und der dritte macht mittel viel Schaden, hält mittel viel aus und ist der schnellste im Movment. Jede Klasse bietet 2 Talentbäume. Einen Aktiven (Ab Level 1) und einen Passiven (Ab Level 15). Diese Skills leveln getrennt von eurem level. Tötet ihr viele Gegner und bekommt durch Quests viele EXP so schaltet ihr nach und nach eure Fähigkeiten Frei.

    Zusätzlich lassen sich auch eure Waffen und Rüstungen aufleveln. Dadurch machen Waffen mehr schaden, laden Schneller nach oder ihr bekommt neue Visiere. Rüstungen lassen euch mehr Schaden einstecken und ihr könnt mehr Munition eines Types tragen etc. Es ist alles in allem ein etwas seichteres Borderlands mit Waffen und Rüstungupgrade.

    Also noch Dunkler kann es nicht mehr werden!

    Also kommen wir nun zum Player versus Player Modus! Er besteht quasi aus dem Halo Gunplay, mit dem Balancing und der Sterberate eines Call of Duty (MW 3) und dem Input-Lag eines Mortal Kombat! (Das Reboot oder MK X) Mist ey, der PvP Modus ist das schwächste glied der brillianten Destiny-Kette (Nach dem Grimoire-Vorfall). Selten hatte ich so wenig Spaß in einem PvP Modus wie hier. Ständig töten sich 2 Spieler gleichzeitig. Ständig wird man durch Wände hindurch erschossen (Was net geplant war von Bungie!) und quasie jede Klasse ist ein Noob-Tuber. Beinahe jede Klassen-Fähigkeit sichert dem Spieler minimum 3 Kills, ohne Skills! Der Titan springt unfassbar schnell in die Luft, haut auf den Boden und tötet ALLES in 10 Metern. Der Hunter ruft einen Revolver der jeden Spieler mit 1 Schuss killt (3 Schuss pro Revolver) und der Warlock wirft ne Bombe die in 20 Metern alles wegcockt. D.h quasi alle 15 Sekunden hat irgendjemand einen Killstreak!

    Wo hat das was mit Skill zu tun? Oder mit Spaß?! Ja schön, dass „Levelvortiele Deaktiviert“ sind Bungie! Merkt man echt sofort! Es ist so unfassbar ermüdend den PvP Modus zu spielen. Der ist einfach Müll. Doch man muss als effizienter Destiny Spieler den PvP Modus spielen. Jop. Man wird quasi dazu genötigt. Hast du 100 Vorhut Marken, kannst du nur noch PvP Marken Sammeln. Und du bekommst, wenn du denn gut genug warst (2 Kills reichen jedoch schon pro Spiel) 2 Marken pro Spiel. Ein Spiel geht maximal 10 Minuten. Pro woche also 100 Marken. 100 Marken = 50 Spiele. 50 Spiele à 10 Minuten = 500 Minuten. 500 Minuten sind bis zu 8 Stunden pro WOCHE PVP Spielen. What the ****?! 8 Stunden pro Woche die pure Hölle durchleben. O.k. Ich habe sehr viel Zeit in Destiny reingesteckt. Wenn ihr nicht so viel zeit habt bzw. darin reininvestieren wollt dann tut es auch nicht. Der PvP Modus lohnt sich nicht. Doch es gibt ja gottseidank Belohnungen nach jedem beendetem Spiel. Ganz unabhängig wie gut ihr gespielt habt erhaltet ihr bis zu 2 Prämien...und auch das wurde konsequent verkackt von Bungie. Jeder andere Entwickler hätte es einfach so gemacht: Jeder Spieler bekommt etwas. Oder: Je besser der Spieler war, desto geileren **** kriegt er. Und für was hat sich Bungie entschieden? http://i.imgur.com/L650FYJ.jpg

    Doch wie läuft eigentlich das generelle Loot-System in Destiny ab? Während in Borderlands 2 die Endgegner einen bestimmten Loot-Pool haben, also eine ausgewählte Liste mit Legendaries, die eine erhöhte Drop-Chance haben ist Destiny eher ein Diablo 3 ohne Patch. Alles ist zufällig. Jeder Gegner hat die gleich hohe Chance ein Legendarie zu droppen. Diese legendären Gegenstände sind jedoch extrem Selten. Wie bereits erwähnt bekam ich, ohne Vorhut-Marken nach 40 Stunden nur 2 Legendaries. Der beste und effizienteste Weg um an High-End Gear zu kommen, ist es einen Strike nach dem anderen zu machen. Immer und immer wieder die gleichen 3-Spieler Missionen zu wiederholen ist jedoch nicht für jeden etwas. Destiny ist pures Grinden. Wer darin keinen Spaß hat wird mit Destiny kaum glücklich Werden. Achja! Was ist eigentlich mit den Raids? Die konnte ich noch nicht Spielen weil das Konsolentreff ein haufen Game-Hipster ist und jeder schon ne ONE oder PS 4 hat und ich als einziger die 360 Version spiele :lol: . Raids sind 6 Spieler Missionen die um die 10 Stunden dauern (Man kann sie jederzeit beenden und dann fortführen). Jedoch gibt es, da man sich sehr gut absprechen muss kein matchmaking und man muss mit Freunden Spielen. 99% meiner XBox Live Freunde sind KT’ler. Davon sind 98% auf der Current-Gen. Der rest ist Dr.Shakal der mit Dow Halo zockt. Daher kann ich weder einen Raid spielen, noch was dazu sagen. Tut mir leid.

    Fazit

    Nach all der Kritik kann Destiny doch kaum ein geiles Spiel sein oder? Falsch. Destiny ist für mich der beste Ego-Shooter überhaupt. Das Gunplay ist Referenz, das Universum ist so genial und bietet so viel Head-Canon (Zusammenhänge und Thesen die man im Kopf erfindet). Das Loot-System ist durch die Legendarie-Händler motivierend genug. Die Lern-Kurve ist auch referenz. Man ist Level 20. sucht Legendaries, diese benötigen aber Vorhut-Marken. Die Strikes die man mit level 20 Machen kann bringen jedoch nur Vorhut-Ruf. Man guckt und erfährt dass man durch jeden Ruf-Level-Up Marken bekommt. Das klingt als ob das wochen dauern würde um die erforderlichen 75 Marken zu bekommen. Dann bekommt man durch die Level 20 Strikes ein paar blaue Gegenstände und man wird dadurch Level 22. Ab Level 22 gibt es Strikes die neben Vorhut-Ruf auch 3 Marken bringen. Plötzlich ist das Legendarie in viel greifbarerer nähe als jemals zuvor. Nach einer Woche hat man dann genug Marken und kann sich das erste Legendarie kaufen, dass einen direkt mal auf Level 24 hebt. Auf Level 24 gibt es Strikes für die man jeweils 6 Marken bekommt. Je höher dein level, desto einfacher bekommst du Legendaries. Das empfand ich als sehr motivierend. Fassen wir es doch noch mal zusammen:

    Destiny bietet besseres Gunplay als Halo und Boderlands, ein besseres Loot-System eines Diablo 3 1.0, das bessere Sci-Fi Setting als Mass Effect und eine, für Grinder unglaubliche motivation. Jedoch gibt es Designentscheidungen die man nicht tolerieren kann. Der unfassbar beschissene PvP modus und dessen Prämien-Systme sind ein Witz. Die Grimoire-Karten sind Traurig. Und die Dropp-Chance muss definitiv erhöht werden. Nicht auf ein Diablo 3 Loot 2.0 Niveau aber mindestens auf ein Borderlands 2 Niveau.

    Ich erkenne das Potenzial hinter Destiny. Rein vom Gefühl her verdient Destiny ne volle 5/5. Ich habe nichts erwartet und wurde vom Licht des Reisenden erleuchtet! Jedoch KANN und WILL ich die Kritikpunkte nicht ignorieren. Würde ich Destiny die 5/5 geben würde ich damit aussagen Destiny sei Perfekt. Doch dass ist es faktisch nicht. Es fühlt sich perfekt an, aber wenn ich ein wenig in mich gehe, überlege was mir nicht so gefällt erkenne ich was Destiny 2 (Oder Destiny druch Patches) werden kann.
     
  10. Killfetzer

    Killfetzer Super-Moderator Mitarbeiter

    Dann will ich doch auch mal was in der neuen Review-Ecke posten ;)

    Freelancer

    Wie gewohnt bleibe ich bei eher alten Spielen. In diesem Fall greife ich den Weltraumsimulator/-shooter Freelancer aus dem Jahr 2002 auf. Wie komme ich nun plötzlich darauf? Ganz einfach, der bekannteste YouTuber (Scott Manley) von Kerbal Space Program hat das Spiel wohl irgendwo ausgegraben und Videos seines Durchspielens in seinen Channel gestellt. Da musste ich natürlich auch gleich das Spiel mal hervorkramen.

    Freelancer ist ein Weltraumsimulator, das seinen Schwerpunkt auf Kampf und Handel in kleinen Schiffen legt. Also genau das gleiche Spielprinzip wie die X-Reihe. Auch die Story ist erstaublich identisch:
    Freelancer führt die Story des Spiels Starlancer fort. In diesem kommt es im Jahr 2160 zu einem Krieg im Sonnensystem zwischen der Allianz (unter anderem bestehend aus den USA, Großbritannien, Spanien, Deutschland und Japan) und der Koalition. Wie sich in Freelancer herausstellt hat die Allianz irgendwann später den Krieg um das Sonnensystem verloren und eine Flotte aus Schläferschiffen in den "Sirius-Sektor" geschickt. Nur fünf Schiffe, die der fünf oben genannten Länder, haben es durch die Blockade der Koalition geschafft. Nach unbekannter Zeit in Sirius angekommen, gründete jedes der Schiffe eine neue Zivilisation benannt nach ihrem Schiff und den Idealen ihrer Heimatländer:
    • Liberty: eine komplett dem Kapitalismus verschriebene Demokratie im Zentrum von Sirius (selbst die Polizei ist hier ein profitorientiertes Unternehmen...)
    • Bretonia: eine representative Monarchie im rohstoffreichen "Südwesten"
    • Kusari: ein Kaiserreich mit extremen Ehrenkodex im "Norden"
    • Rheinland: eine militaristisches Reich unter dem Kanzler
    Das letzte Schiff, die Hispania, gilt als verschollen.

    Im Spiel kann man knapp über 50 Sternensysteme besuchen. Diese sind durch Sprungtore und Sprunglöcher verbunden. Letztere sind natürliche Phänomene, die angeblich sehr gefährlich und instabil sind, was aber nur einmal in der Kampagne eine Rolle spielt. Trotzdem wird sich der normale Spieler eher an die Sprungtore halten, denn diese sind mit Handelsrouten (so eine Rohrpostsystem für den schnellen Flug innerhalb der Systeme) und den wichtigsten Planeten und Stationen verbunden. Sprunglöcher liegen eher abseits der Handelswege in Nebeln und Asteroidenfeldern und sind die bevorzugten Wege von Schmugglern und Piraten.

    Das Spiel beginnt 800 Jahre nach der Ankunft der Liberty mit der Zerstörung der unabhängigen Raumstation Freihafen 7 in einem Randsystem. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über Edison Trent, einen der wenigen Überlebenden des Terroranschlags. Zusammen mit den anderen Überlebenden wird er nach Manhattan gebracht, der Hauptstadt von Liberty. Komplett abgebrannt und mit seinem Schiff zerstört, nimmt er einen Auftrag als Freelancer (genauer als Freelancer Alpha One Dash One, wie man ständig im Funkverkehr hören wird ;)) für die Liberty Security Force an. Nach einigen Aufträgen merkt Trent, dass etwas nicht stimmt. Überlebende aus Freihafen 7 verschwinden oder sterben. Und auch Personen, mit denen er zu tun hat, haben die Angelegenheit spurlos zu verschwinden. Nachdem ein Schmuggler, den er selbst in einem Hochsicherheitsgefängnis abgeliefert hat, angeblich nie dort angekommen ist und ein Kreuzerkapitän, mit dem er noch vor Tagen selbst zusammengearbeitet hat, laut offiziellen Unterlagen seit fünf Jahren verschollen ist, fangen Juni (sein Kontakt in der LSF) und er an, der Sache auf dem Grund zu gehen. Bevor sie weit kommen, tritt ein Mann an Trent heran, der behauptet, dass sie die letzten beiden Überlebenden von Freihafen 7 sind und er weiß, weswegen die Station zerstört wurde. Er zieht eine Art Fabergé-Ei außerirdischen Ursprungs hervor und wird von der Polizei erschossen. Trent und Juni können fliehen und sehen sich plötzlich vom gesamten Militär Libertys verfolgt. Während sie versuchen das Rätsel um das Artefakt zu entschlüsseln, kommen sie einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur...

    Zwischen den Missionen der Einzelspielerkampagne hat der Spieler immer wieder Zeit freie Aufträge zu erledigen um Geld zu verdienen und bessere Schiffe und Waffen zu kaufen (auch dringend nötig). Dabei bekommt man immer mehr Zugang zum Sirius-Sektor (am Anfang ist man auf das New York System beschränkt, dann auf ganz Liberty und so weiter). Wirklich frei wird man aber erst nach Abschluss der Einzelspielermissionen. Dann beginnt die eigentliche Jagd nach den besten Schiffen und Waffen und die Erforschung der Randwelten kann beginnen. Dabei hat der Spieler die freie Wahl, ob er eher mit einem Jäger umherfliegt und Priarten (oder alternativ auch Polizisten, der Spieler kann seine Ausrichtung frei beeinflussen) abschießt oder er mit einem Frachter die lukrativsten Handelsrouten (ob nun legal oder geschmuggelte Güter) abfliegt. Wobei man auf den wirklich lukarativsten Handelsrouten schon eher einen sehr schweren Randweltjäger braucht um diese zu überleben... ;)

    Was gefällt mir an Freelancer?
    Das Spiel erzeugt eine großartige Atmosphäre. Überall sind NPC-Schiffe unterwegs, die aktiv Fracht liefern, Banditen jagen, Hinterhalte für andere NPCs stellen, sich über Funk unterhalten. Okay, ich gebe zu, irgendwann nervt es, weil man jeden Funkspruch schon hundert Mal gehört hat, aber es macht das Universum lebendig. Dazu kommt eine grafische Pracht (für 2002 ;)), die Systeme erstrahlen in allen Farben, und einer tollen musikalischen Untermalung. Überall gibt es Neues zu entdecken, ob Wracks, stellare Phänomene, versteckte Sprunglöcher, usw.
    Ein weiterer Höhepunkt ist die Kampagne. Diese ist sehr dynamisch erzählt und reißt einen mit. Ich finde es nur schade, dass sie so schnell und plötzlich vorbei ist. Ich hätte hier gerne eine längere Story gehabt. Gerade die letzten Missionen fliegen nur so vorbei.
    Ebenfalls überzeugt die Steuerung mit einer sehr intuitiven Maussteuerung. Das ist der einzige Raumsimulator, den ich kenne, bei der eine Steuerung mit der Maus super funktioniert und man die Tastatur nur für Throttle und Sonderfunktionen (Nachbrenner, Minenleger, Gegenmaßnahmen, ...) benötigt.

    Was gefällt mir nicht an Freelancer?
    Wie schon gesagt, finde ich die Kampagne zu kurz. weiterhin ist es noch extremer als in Skyrim. Nach dem Ende der Kampgane ist wirklich alles auf 0. Niemand scheint sich daran zu erinnern, was passiert ist. eine Fraktion mit der man noch vor Tagen in einem Kampf um das Überleben der Kolonien geflogen ist, greift einen nun wieder auf Sicht an. Dass Dutzende Schlachtschiffe vernichtet worden sind, und ganze Planetensysteme erobert wurden, hatte anscheinend keinerlei Einfluss auf die Koloninen. Der einzige Hinweis, dass das nicht alles ein Traum war, ist der Jäger einer nach der Kampagne nicht mehr auffindbaren Organisation in dem man rumfliegt. ebenfalls ist schade, dass man eine Reihe von Systemen nach dem Ende der Kampgane nicht mehr besuchen kann (okay, da wäre auch nichts mehr drin zu entdecken, die wurden nie weiter ausgebaut als für die Mission nötig, aber schön wäre es gewesen ;))
    Ein weiterer Nachteil, Freelancer ist vollständig statisch. Es verändert sich nichts. Es gibt Baustellen, die schreiten nie voran. Die Preise von Gütern ändern sich nicht, egal ob gerade ein Supertransporter 100.000de Einheiten von etwas abgeliefert hat. Das war beides anders geplant, wurde aber wegen einer überhasteten Fertigstellung nie umgesetzt. Ansonsten Himmelsmechanik gibt es natürlich auch nicht. Bis auf die Schiffe bewegt sich nichts, aber okay, das wäre vielleicht auch etwas viel verlangt.

    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es einen massiven Multiplayermodus gab, bei dem man mit ich glaube mit 64 Personen gleichzeitig im Universum unterwegs sein konnte. Das war ziemlich cool. Ich denke, offizielle Server gibt es keine mehr, aber vielleicht noch etwas lokales auf einer LAN-Party? Ansonsten war das Spiel auch sehr weit modbar (wenn auch nicht wirklich komfortabel im Vergleich zum Constration Set). Es gibt dort sehr interessante Mods, die neue Stories und Systeme hinzufügen.

    Auf jeden Fall war es wiedermal ein schöner Ausflug nach Sirius um noch mal die Kampagne durchzuspielen und ein paar Orte zu besuchen, die ich bisher vielleicht noch nie besucht habe (mindestens einen neuen Planeten habe ich noch entdeckt ;)).
     
    Spiritogre und Tommy gefällt das.
  11. Spiritogre

    Spiritogre Vertrauter

    Devillian - Ersteindruck aus der Closed Beta

    Im Jahre 2011 versuchte sich die damals völlig unbekannte Firma Trion Worlds mit dem hübschen aber spielerisch extrem von World of Warcraft inspirierten MMORPG Rift einen Namen zu machen - und erzielte durchaus einen Achtungserfolg. Jedoch erwies sich die Entwicklung des damals grafisch relativ aufwendigen und für eine neue Firma extrem kostspieligen Titels als finanziell nicht sehr erfolgreich und Rift wurde nach relativ kurzer Zeit vom Abo- auf ein Free to Play- (F2P) Modell umgestellt. In Folge wollte Trion Worlds mit Glyph eine eigene Onlineplattform im Stil von Steam aufbauen, auch dies scheiterte mehr oder minder. Stattdessen entwickelten sich die Amerikaner zum Publisher für andere Spiele, deren Lizenzen erworben und die dann für den westlichen Markt lokalisiert und angepasst wurden. Eines der bekanntesten Spiele die so auf Glyph erschienen ist das südkoreanische MMORPG Archeage. Mit Defiance gibt es aber auch noch einen MMORPG-Shooter, der in Begleitung zu einer Fernsehserie des Senders Syfy erschien, oder den Minecraft-Klon Trove.

    In Bälde soll ein weiteres Spiel folgen, das Online Hack & Slay und Action-RPG Devillian des koreanischen Entwicklers Ginno Games, welches bereits im vergangenen Jahr in Asian ans Netz ging. Ich hatte die Gelegenheit beim dritten Closed-Beta-Test an diesem Wochenende dabei zu sein und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Ehrlich gesagt habe ich allerdings nicht so lange in dem Spiel verbracht, sondern am späteren Abend lieber wieder The Elder Scrolls Online weitergespielt. Dennoch möchte ich meine ersten Eindrücke hier teilen.

    [video]https://youtu.be/Iw00NvoQUZA[/video]
    Die Charaktererstellung und das Introlevel von Devillian. Gespielt habe ich in 1080p mit maximalen Grafikeinstellungen sowie in 60 FPS mit aktiviertem VSync. Das Video läuft mit 30 FPS und ist unkommentiert. Leider ist der Ton nicht sonderlich gut, ich hatte in Windows die Lautstärke auf 20 Prozent reduziert, da ich mit ziemlich empfindlichen Kopfhörern gespielt habe, was sich scheinbar auf die Aufnahme ausgewirkt hat.

    Devillian ist kein MMORPG, sondern ein Online-Action-RPG, das bedeutet eine fest vorgegebene Kameraperspektive von seitlich schräg oben, wobei relativ nah an den eigenen Charakter herangezoomt werden kann. Da erkennt das geübte Auge dann auch schon die ersten Schwächen, auf der maximalen Zoomstufe werden viele Hintergrundtexturen relativ matschig. Immerhin, der eigene Charakter bleibt hochauflösend. Apropos Charakter, fangen wir doch am Anfang an. Die Hintergrundstory ist relativ Banane, böse Teufel wollen guten Menschen an den Kragen, der Held vernichtet böse Teufel und alles wird gut. Der Clou an der Sache ist, durch das Besiegen von Obermotzen können Chaossteine gesammelt werden, die dazu dienen die eigene Spielfigur in einen besonders mächtigen Teufel, einen Devillian, zu verwandeln. Es gibt vier verschiedene Klassen, Berserker (männlich), Kanonier (weiblich), Schattenjäger (männlich) und Beschwörer (weiblich). Wie die Aufzählung zeigt, ist das Geschlecht für die einzelnen Klassen festgelegt. Generell sind die Individualisierungsmöglichkeiten sehr stark beschränkt. Es gibt eine Handvoll Gesichter, Frisuren und Farbanpassungen, das war es dann aber auch schon – bescheiden. Die Spielfiguren ähneln optisch typischen asiatischen Spielen wie Aion, Tera oder Blade & Soul. Das ist nicht jedermanns Geschmack, insbesondere weil alle Archetypen, wie üblich bei östlichen Games, sehr sexy gestaltet sind, mir gefällt das in der Regel jedoch.

    Die grafische Gestaltung der Hintergründe erinnert frappierend an Diablo 3, immerhin ist das Effektfeuerwerk aber gewaltiger und die Optik noch ein wenig bunter. Meinem persönlichen Empfinden nach kontrastieren allerdings die plastischen und scharfen Spielfiguren auf den weichen und pastellartigen Landschaften zu stark.

    [video]https://youtu.be/ZI4VF4GVTC0[/video]
    Dieses Video zeigt den Startort sowie die ersten Quests und Gegner im Spiel nach dem Intro. Auch hier habe ich unkommentiert gespielt.

    Das Spieltempo ist hoch, ein Path of Exile wirkt wie in Zeitlupe gegen das Geschehen auf dem Bildschirm bei Devillian. Dabei stieß mir sauer auf, dass zumindest bei meiner Beschwörerin kein wirkliches Zielen möglich war, Feuerbälle und Blitze flogen unmotiviert in eine von acht Richtungen, je nachdem, in welche die Spielfigur am nächsten schaute, und das war leider häufig weit am angepeilten Feind vorbei. Bei den Quests sollte der Spieler nicht zu viel erwarten. Besser als in Torchlight 1 und sogar 2 präsentiert sich die Geschichte, an Diablo 3 oder gar ein Dungeon Siege 3 kommt Devillian jedoch nicht heran, dafür wirkt alles ein wenig zu generisch und losgelöst. Eines der Hauptaugenmerke des Titels wird jedoch ohnehin der Player versus Player (PvP) Modus sein, den ich mir mangels Interesse jedoch nicht angeschaut habe. Das Leveln ging mir zumindest in meiner kurzen Anspielzeit viel zu schnell, in weniger als 30 Minuten hatte ich Level 8 erreicht. Der derzeitige maximale Level ist 52, da es jedoch bereits Rüstungen für Level 54 und 56 gibt, ist hier wohl mit einer baldigen Anhebung zu rechnen.

    Generell lässt sich sagen, dass Devillian ein schnelles und Spaßiges Online Hack & Slay ist, das sicher immer mal wieder zu einer pausenfüllenden Runde einlädt. Es wird gewiss Spieler geben, die den Titel intensiv zocken, mir persönlich fehlte es jedoch ein wenig am Feintuning und vor allem einer wirklich spannenden Geschichte, um mich länger zu begeistern. Es wird dennoch interessant zu sehen sein, wie sich das Spiel in näherer Zukunft entwickeln wird.

    (Scheinbar hat YT irgendwas an der Video-URL gedreht oder Foren haben Probleme die HTML5 Videos einzubinden, der Artikel stammt aus meinem Blog und auch da hatte ich schon Schwierigkeiten die Videos reinzukriegen).
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2015
  12. Killfetzer

    Killfetzer Super-Moderator Mitarbeiter

    XCOM 2

    Der neuste Ableger der XCOM-Reihe spielt 20 Jahre nach XCOM: Enemy Within mit einer alternativen Geschichte. Diesmal hat die multinationale EXtraterrestrial COMbat Unit verloren und die Außerirdischen konnten erfolgreich die Erde besetzen. Eine gemeinsame Regierung aus den Ältesten (den Anführern der Alienkoalition, die die Erde besetzt hat) und Menschen verwaltet die Menschheit, die große technische Fortschritte gemacht hat. Wer sich dem Willen der ADVENT-Regierung beugt, hat ein gutes Leben. Der Rest wird von genetisch manipulierten ADVENT-Truppen gejagt.

    Das Spiel startet als der ehemalige XCOM-Offizier Bradford den Commander (den Spieler und Anführer von XCOM) in einer Kommandooperation aus einer Forschungsanlage/Gefängnis von ADVENT befreit. Mit einem gestohlenen und umgebauten Alienfrachtschiff (die Avenger) und der letzten Handvoll überlebender Widerstandskämpfer beginnt der Commander einen Guerillakrieg gegen ADVENT und die Aliens.

    Das Spiel läuft dabei auf zwei Ebenen ab. die einzelnen Operationen laufen rundenbasiert auf Karten ab. Hier führt ihr ein Team aus 4 bis 6 Soldaten ins Feld, wo sie gegen massive gegnerische Überzahlen und unter massivem Zeitdruck Gefangene befreien müssen, feindliche VIPs töten, Geheiminformationen bergen oder gegnerische Anlagen zerstören. Es gibt fünf Klassen von Soldaten, die alle verschiedene Fähigkeiten und Waffen in den Kampf bringen können. Und es ist absolut unerlässlich, dass ihr die mehr oder weniger perfekt kombiniert. Aber es ist Krieg, er werdet Leute verlieren. Alles ist dabei von einem Zufallsgenerator beherrscht, der entscheidet, ob ihr trefft oder nicht. Auch wenn ihr es nicht glaubt, genügend Modder bestätigen es, auf den niedrigeren Schwierigkeitsgraden schummelt der zu eurem Vorteil! :p

    Zwischen den Missionen fliegt ihr mit der Avenger auf der Welt herum, immer auf der Suche nach Rohstoffen, Rebellenzellen, die euch unterstützen wollen oder auf der Flucht vor ADVENT. Eure extrem begrenzten Ressourcen müsst ihr benutzen, um neue Technologien zu erforschen, neue Waffen zu bauen, die Avenger auszubauen oder auch um eure verwundeten Soldaten zu heilen. Ihr habt hier eine absolute Mangelwirtschaft. Dort bekommt ihr dann auch Missionen, einige solltet ihr annehmen, andere müsst ihr annehmen. Aber ihr könnt nie alle annehmen. Wie in so vielem bei diesem Spiel, müsst ihr euch ständig für das geringste Übel entscheiden.

    Und während der ganzen Zeit läuft im Hintergrund das Avatar-Projekt der Aliens. Wenn sie dies fertigstellen, benötigen sie die Menschheit nicht mehr...

    XCOM 2 ist gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden Commander und Legend unmenschlich schwer, aber auch schon auf Veteran verzeiht das Spiel nicht unbedingt gerne Fehler. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden kann ein verlorener Soldat oder ein Verwundeter, der monatelang auf der Krankenstation lag und deswegen nicht leveln konnte, noch Monate später eure komplette Kampagne über den Haufen schmeißen. Über eine falsche Priorisierung bei Forschung oder Avengerausbau wollen wir gar nicht erst reden...

    Das Spiel schaft es äußerst überzeugend euch in die Situation eines verlierenden Guerillakrieges zu ziehen. Auch wenn ihr jeden Kampf gewinnt, kommt ihr damit nicht wirklich weiter. Ihr verschiebt nur eure Niederlage ein Stück weiter nach hinten. Ihr werdet permanent vor Entscheidungen zwischen schlecht und noch schlechter gestellt. Kaum habt ihr mal einen technologischen Durchbruch gemacht und könnt waffentechnisch etwas aufholen, schickt der Gegner seine nächst stärkeren Einheiten gegen euch ins Feld und ihr seid plötzlich noch stärker im Nachteil als vorher. Wirklich erst im Endgame könnt ihr genügend Momentum aufbauen, dass ihr auch mal halbwegs entspannt eine Mission gewinnen könnt.

    Insgesamt wirklich ein sehr schönes Taktikspiel, dass sehr viel Gehirnschmalz erfordert, damit man seine Leute auch wieder halbwegs lebend nach Hause bringt.
     
  13. Killfetzer

    Killfetzer Super-Moderator Mitarbeiter

    Ich versuche mich nun zum dritten Mal daran, wiedermal ein Review zu schreiben. Vielleicht klappt es ja diesmal, es fertig zustellen ;)

    Super Mario Odyssey

    Super Mario Odyssey ist nach Zelda Breath of the Wild der zweite Triple AAA Titel für die Nintendo Switch. Für jemanden mit Super Mario 64 auf dem N64 als einem der ersten Videospiele überhaupt, so wie mich, also definitiv einen Blick wert. Die Geschichte von Odyssey dürfte eher weniger überraschen: Bowser entführt Prinzessin Peach und möchte sie zu einer Hochzeit mit ihm zwingen und Mario versucht das zu verhindern. Das Spiel beginnt damit, dass Mario aus Bowsers Luftschiff stürzt und in einem düsteren Land voller Geister-Kopfbedeckungen heraus. Auch von ihnen wurde jemand entführt: Tiara (in Form einer Tiara). Deswegen verbündet sich Cappy (der zufälligerweise aussieht wie Marios Mütze, die zuvor zerfetzt wurde) mit Mario und gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach Bowser um Peach und Tiara zu befreien.

    Das Reisemittel der Wahl ist dabei die Odyssey, eine Mischung aus Ballon und Steampunkluftschiff, das mit Powermonden angetrieben wird, die Mario und Cappy natürlich zuvor sammeln müssen. Unterwegs treffen sie dabei immer wieder auf die Broodals, eine Familie von Hochzeitsplanern aus der Hölle, die alles tun um Mario aufzuhalten, bevor er die von ihnen organisierte Hochzeit ruinieren kann. Dieser "Konflikt" stellt normalerweise in jeder Welt den ersten, linearen Teil der Handlung dar. Nachdem Bowsers Scherge in der jeweiligen Welt besiegt ist, kann man die Welt vollkommen offen erkunden und sich auf die Jagd nach weiteren Powermonden machen.

    Die spielerische Besonderheit liegt ganz klar in Cappy. Mario kann seine neue, intelligente und sprechende Mütze auf die verschiedensten Arten werfen und damit Gegner besiegen, Münzen einsammeln oder Schalter betätigen. Während Mario ja schon alleine beeindruckende Sprünge auf Lager hat, werden seine Tricksprünge in Kombination mit Cappy fast absurd. So kann er zum Beispiel Cappy vor sich in der Luft kreisen lassen und dann von ihm abspringen. Natürlich gibt es dann noch die besondere Fähigkeit von Cappy Gegner zu kontrollieren, wenn Mario auf ihre Köpfe wirft. Daraufhin verschmilzt Mario mit diesem Gegner und übernimmt danach die Kontrolle über dessen Körper (und besondere Fähigkeiten). Ihr wolltet schon mal als Kugelwilli oder Gumba durch die Gegend rennen? Das ist eure Chance.

    Spielen lässt sich das Spiel in allen Konfigurationen der Switch. Die empfohlene Version ist aber mit je einem abgetrennten Controller pro Hand. Da sich einige Tricks nur mit Bewegungssteuerung ausführen lassen und sich Cappy mit kruzen, schnellen Bewegungen der Controller viel besser steuern lässt als ohne Bewegungssteuerung ist dies auch zu empfehlen. Am Anfang benötigt man zwar ein wenig Gewöhnung, aber irgendwann wird es sehr intuitiv zu steuern und auch entspannend, jede Hand einzelen so zu halten wie man gerade will und nicht beide immer vor dem Körper halten zu müssen.

    Das Gameplay legt dabei seinen Fokus klar auf Rätsel und Sprungeinlagen. Gegner spielen eine eher untergeordnete Rolle und sind bis auf wenige Ausnahmen (teilweise in den Bosskämpfen) keine wirkliche Gefahr. Somit macht es auch eher selten etwas aus, dass man mit dem dritten Treffer stirbt. Meistens stirbt man sowieso durch bodenlose Abgründe. Die meisten Monde befinden sich direkt in den riesigen, offenen Spielwelten versteckt, für viele muss man aber auch die Mario typischen Röhren zu separaten Räumen nehmen. Vereinzelt gibt es auch Minispiele, die teilweise zu den herausfordensten Monden des Spiels gehören. Im Großen und Ganzen ist der Schwierigkeitsgrad eher leicht und kaum jemand sollte Probleme haben den "Endkampf" zu erreichen. Wer aber wirklich 100% erreichen möchte, sollte sich auf eine ordentliche Herausforderung einstellen. Einige Monde sind verteufelt schwer. Dort müsst ihr teilweise Dutzende Sprünge auf den Millimeter und die Hundertstelsekunde genau hintereinander ausführen oder ihr sterbt. Stellt euch für diese auf viele Dutzend Versuche ein, bis euch diese gelingen.

    Vom Umfang ist das Spiel gigantisch. Zwölf riesige, offene Königreiche und dazu noch vier kleinere. Jedes davon mit einem eigenen Thema, von Klassikern wie Dschungel, Wüste und Schnee zum Schlemmerland, voller rosa Lava, gemüseförmiger Felsbrocken und intelligenter Gabeln als Bewohner, und New Kong City, einer an New York angelehnten Stadt im realistischen Stil dargestellt. Die Welten sind dabei mit großer Liebe zum Detail umgesetzt (vor allem New Kong City) und größer als alles, was man in Mario bisher gesehen hat. Aber es muss sich ja auch einiges darin verbergen. Insgesamt kann der Spieler 880 (!) Powermonde sammeln. In jedem Hauptkönigreich gibt es 50 oder 100 spezielle Münzen zu finden, mit denen man sich Souvenirs für die Odyssey kaufen kann. Es gibt 42 Verkleidungen für Mario zu finden und mit Münzen zu erwerben (die er teilweise benötigt, um Powermonde zu sammeln) und 52 kaperbare Gegner zu entdecken. Tatsächlich kann man sagen, dass das Spiel nach dem Sieg über Browser erst anfängt (zu diesem Zeitpunkt hat man vielleicht so 15% des Gesamtcontents gesehen). Danach erhalten alle Level noch mal ein Upgrade und man kann gleich noch mehrere Bonuskönigreiche freischalten. Man glaubt es kaum, aber diese Masse an Dingen zu sammeln ist eigentlich auch schon die größte Schwäche des Spiels. Bei 880 Monden sind wenige Verstecke wirklich einzigartig und es gibt einige, die sich in jeder Welt wiederholen. Auch gewinnt man teilweise den Eindruck, dass einzelne Monde einfach irgendwo lustlos mitten in die Landschaft gelegt wurden und ohne jedes Rätsel oder Aufgabe im Vorbeigehen aufgesammelt werden können. Das ähnliche zeigt sich auch bei den zu kapernden Gegnern. Etwa ein Drittel der "Gegner" taucht ein einziges Mal auf und hat außer "Bewege dich aus dem Weg um an den Mond unter dir zu kommen" keine weitere Funktion.

    Das war es aber auch schon mit negativen Punkten. Grafik und Soundtrack sind sehr schön und wunderbar passend zur Szenerie umgesetzt und das Spiel ist die perfekte Fortsetzung der Marioreihe, die fast alles vereint, was die letzten Spiele seit Mario 64 jeweils am besten gemacht haben.
     
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