Legends wird nicht mehr weiterentwickelt!

Dieses Thema im Forum "The Elder Scrolls: Legends" wurde erstellt von troubega, 9. Dezember 2019.

  1. troubega

    troubega Abenteurer

    Bethesda ließ nun verkünden, dass ihr nur mäßig spaßiges Sammelkartenspiel "The Elder Scrolls Legends" nicht mehr weiterentwickelt wird. Es wird noch Events geben, aber neue Inhalte wird es nicht mehr geben.

    Ein weiteres schönes Beispiel dafür, dass ein bekannter Name alleine, nicht über die mäßige Qualität eines Spiels, das absolut nichts mit der Grundlage zu tun hat, ausreicht um gute Absatzzahlen zu erreichen.

    https://www.golem.de/news/sammelkar...scrolls-legends-nicht-weiter-1912-145425.html
     
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  3. Killfetzer

    Killfetzer Super-Moderator Mitarbeiter

    Ich denke, die Qualität von Legends war nie das Problem. Das Spiel war rein von der Spielseite her gut ausbalanciert und mit viel Content ausgeliefert.

    Die beiden Hauptprobleme sind meiner Meinung, dass es erstens fast jahrelang keine Updates gab und niemals dafür Werbung gemacht wurde. Wenn man sich anschaut, wie man bei Konkurrenzprodukten überall mit Werbung vollgekleistert wird, ist es kein Wunder, wenn niemand Legends kennt.

    EDIT: Was man vielleicht noch hinzufügen sollte: Legnds war/ist das wahrscheinlich FTP freundlichste Kartenspiel, dass derzeit auf dem Markt ist. Mit relativ bescheidenem Aufwand kann man auch als FTP-Spieler alles erreichen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2019
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  4. EvilMind

    EvilMind Vertrauter

    Mein Gott, wer gegen eine solche Konkurrenz antreten muss der gibt eben freiwillig auf:
    https://www.spielevater.de/top10-kartenspiele-2019/

    Vorsicht
    Kann Spuren von Ironie enthalten

    Legends, auch mit viel Werbung und noch so vielen Events wäre nie mein Ding geworden. Okay, Kartenspiele liegen mir eh nicht, Pen und Paper auch nie gespielt. Aber bei ESL sehe ich es eher auch wie @troubega
    Es hat nicht funktioniert weil es sich sehr vielen die auch Elder Scrolls Spiele kennen niemals erschlossen hat. Sie wussten nichts damit anzufangen. Eventuell auch wegen fehlender Werbung. Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht
     
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  5. Krschkr

    Krschkr Abenteurer

    Mal abgesehen davon, dass dein Satz das Gegenteil dessen aussagt, was du meinst – Elder-Scrolls-Spiele gibt es seit jeher in verschiedensten Ausformungen. Wir hatten Arena/Daggerfall, die noch stark im P&P verhaftet waren. Morrowind hat sich davon schon ein wenig abgesetzt und Weltgestaltung, Lore-Weiterbildung und die Füllung der Spielwelt mit Inhalten generalüberholt. Oblivion tat dann einen großen Schritt weg von P&P-Mechaniken und weg von Morrowinds Lore-Ansatz, Skyrim führte den Trend fort. Allein in der Hauptreihe mit nur fünf Spielen gibt es enorme konzeptionelle Unterschiede, sodass man gerade dort sagen kann, dass etwa Skyrim "nichts mit der Grundlage zu tun hat", nämlich Arena. Mehr als ein paar Namen und die grobe Karte von Tamriel ist an Gemeinsamkeiten schwer auszumachen. Auch die mäßige Qualität des Spiels würde ich nicht Blades unterstellen, sondern TES I, IV und V. Tat dem Absatz bei den Letztgenannten keinen Abbruch.
     
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  6. Licht

    Licht Mr. Morrowind 2015/2016/2017

    Ich kann mich @Killfetzer nur anschließen. Das Spiel bot für seine Verhältnisse recht viel. Auch gab es für ESO am Anfang Belohnungen, zudem wurde dafür auch eine schöne Story geschrieben, diese grandiosen Storymissionen fehlen selbst in Hearthstone (Inseln des Wahnsinns). Die Rätsel sollten auch nicht vergessen werden.

    Das Gameplay sollte hier ebenfalls gelobt werden, anders als in anderen Ablegern kam es auf Taktik an und nicht zu sehr auf Glück.

    Die Probleme waren von ganz anderer Natur:
    1. Der Hype war raus nach Hearthstone.
    2. Vielen ist ein zweites Kartenspiel von der Zeit zu viel.
    3. Bethesda hat es nicht selbst entwickelt, alleine das zeigt, dass sie Legends keine Beachtung geschenkt haben.
    4. E-Sports fehlte komplett. Das macht heute leider viel aus.
    5. Das Spiel hatte wenig Bekanntheit.
    6. Launcher, technische Umsetzung usw...
    7. Es fehlten nachher Verknüpfungen zu den Spielen (Belohnungen, Anreize)
    Dafür haben sie auch bei anderen Sachen gepunktet, denn die mobile Version kam recht schnell heraus.

    Nehmen wir einmal Gwent als Beispiel. Gwent ist wie Legends ein FTP freundliches Kartenspiel und auch das Gameplay ist auf Taktik ausgelegt, es gibt auch keine Verlierer. Große Probleme gab es in der langen Beta und kompletten Umstrukturierung. Erst jetzt kam die iOS Version heraus und Werbung gibt es auch nicht sehr viel davon, allerdings hat man aktiv mit der Community gearbeitet, ein Solo-Abenteuer veröffentlicht, Addons herausgebracht, Erfolge hinzugefügt und E-Sports Events veranstaltet.

    Der Hype ist jedoch vorbei, selbst auf Twitch sehen die Zahlen der Ableger sehr mau aus. Qualität ist bei den meisten Kartenspielen abseits von Hearthstone vorhanden.
     
  7. Spiritogre

    Spiritogre Vertrauter

    Ich denke, Legends war einfach zu schwer. Ich selbst fand es rein vom Spielprinzip besser als Hearthstone oder Gwent aber gleichzeitig (im Solo) halt nicht sonderlich Einsteigerfreundlich. Insbesondere Gwent ist z.B. sehr Einsteiger freundlich.

    Und ja, es gibt meiner Ansicht nach viele sehr gute Kartenspiele, die besser als Hearthstone, Gwent und sogar die Videospielversion von Magic the Gathering sind und die kennen auch meist nur "eingeschworene" Fans, weil das eben eigentlich komplett unbekannte Marken sind. Mein persönlicher Favorit ist z.B. Shadowverse, gefolgt von Hex - Shards of Fate und danach kam auch tatsächlich schon Legends.
     
  8. troubega

    troubega Abenteurer

    Joa, großer Unterschied ist halt: Arena, Daggerfall, Morrow, Oblivion und Skyrim waren trotz anderer Schwerpunkte Rollenspiele. Das, was die Leute auch mit Elder Scrolls verbinden. Selbst Eso ist ein rollenspiel und erfolgreich. Doch sobald Bethesda einen anderen Weg geht, wird man das Gefühl nicht los, dass es nur finanzielle Gründe gibt, das man Elder Scrolls draufschreibt.
     
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