Dragonborn Rieklinge oder Nord

Dieses Thema im Forum "[Skyrim] Dragonborn, Dawnguard und Hearthfire" wurde erstellt von LeanderSeelenPuls, 6. November 2020.

  1. LeanderSeelenPuls

    LeanderSeelenPuls Abenteurer

    Ich finde ja Quests, in denen man wen grundlos töten muss, ziemlich blöd. Was habt ihr getan?

    Die Rieklinge wollen, dass ich die Nord töte, die Nord wurden von den Rieklingen aus ihrer Halle vertrieben und wollen, dass ich diese töte. Getan haben mir beide nichts...außer, dass ich von Rieklingen schon angegriffen wurde, aber von Nord ja auch.

    Dass die Rieklinge den Nord die Halle weggenommen haben, ist mies...aber sie sind ein eingeborener Stamm...haben ihnen die Nord vielleicht vorher das Land weggenommen?

    Ich weiß echt nicht, was ich tun soll. Wahrscheinlich niemandem helfen.

    Sturmmäntel vs. Kaiserreich ist ebenso blöd...die Sturmmäntel sind eingebildete Rassisten während mich das jauserrez hinrichten lassen wollte ("Er steht nicht auf der Liste." "Ach egal...".

    Ist zwar gut, wenn es nicht immer Schwarz-Weiß-Geschichten mit Guten und Bösen gibt, aber nur zwischen Unsympathischen wählen können, ist auch nicht toll.
     
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  3. Nessi

    Nessi Reisender

    Na ja, das waren noch schöne Zeiten, als es im Ersten und Zweiten Weltkrieg eine scharfe Abgrenzung von Freund und Feind gab.
    Aber geht man in der Geschichte etwas weiter zurück, so wechselte man damals die Seiten häufiger, als sein Hemd.
    Und da waren Aussagen wie "Er steht nicht auf der Liste." "Ach egal...", gängige Praxis.
    Lies unbedingt mal das Tagebuch von "Peter Hgedorn" zum "30 jährigen Krieg".

    Die Wache von Markarth, welche du beim ersten Besuch triffst, hat dazu einen guten Tipp.
    „Misch dich nicht ein“
    Du kannst dich also auch aus allem raushalten, und niemanden umbringen.
    Auch dann nimmt die Geschichte einen interessanten Verlauf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. November 2020
  4. EvilMind

    EvilMind Angehöriger

    Dann solltest du mal Elex spielen, da hast du die Wahl zwischen Pest und Cholera. Alle Fraktionen haben da Gut und Böse. Dein Verhalten dort hat Konsequenzen die oftmals erst viel später zum Tragen kommen. Bsp: Du lügst jemanden an weil du eine andere Gruppierung nicht verraten willst. Erst einige Tage später gibt es dafür was aufs Maul. Sicherlich hatte Skyrim auch Konsequenzen beim Abarbeiten bestimmter Quest aber mir persönlich waren die immer zu weichgespült.
    Du schließt dich den Kaiserlichen an und darfst dich trotzdem fast ungehindert im Sturmmantel Gebiet bewegen?
    Interessanter wäre es hier gewesen: Du willst hier etwas erledigen? Gut, aber ich gebe dir eine Wache mit die dich beobachtet. Machst du etwas was uns nicht passt wird die Wache dich töten.
    Vice versa
     
  5. Lahmaf

    Lahmaf Freund des Hauses


    Oder, "The Witcher als Austragungsort moralischer Gegenwartskonflikte!"
    In keinem anderen Spiel wird dies so deutlich:

    "Es gibt kein gut und böse, kein Richtig und kein Falsch, nur Entscheidungen und Konsequenzen."

    Skyrim ist aber immerhin ein Paradebeispiel dafür, seinen Verstand zu gebrauchen.


    Mit "Misch dich nicht ein" kommt man im RL auch nicht weit!
     
  6. LeanderSeelenPuls

    LeanderSeelenPuls Abenteurer

    Naja, ich will ja spielen, wie ich auch im echten Leben bin. Ehrlich, freundlich, nichts stehlen. Klar kann man sich fragen, ob ein Bandit, der im Spiel so heißt, wirklich einer ist...ich grüble da eh nicht rum...aber ich will weder mich irgendwo grundlos durchmetzeln noch Teile des Spiels nicht spielen können, weil mir beide Seiten missfallen. Sturmmäntel vs. Kaiserliche und Nord vs. Rieklinge kann ich eh weglassen...mich würds halt nur interessieren, ob zuerst die Nord oder die Rieklinge dort waren. Wenn die Nord den Rieklinge ihr Land wegnahmen, die Halle bauten...ists für mich klar...wohnten die Nord normal dort, verloren ihre Halle, weil die Rieklinge diese klauten, ists auch klar...
     
  7. EvilMind

    EvilMind Angehöriger

    Ich lach mich kaputt---nee ernsthaft, lies zu Ende. Genauso--wirklich genauso habe ich meine Games immer gesehen. Egal ob Gothic 1-2 und 3, Morrowind und wie alle heißen. Immer wie im RealLife. Freundlich, verständnisvoll, kein Dieb , ich musste schnell lernen das man RPG so nicht spielen kann. Man muss RealLife und Spiel was das betrifft trennen und auch mal über den eigenen Schatten springen.

    Skyrim ist da was das betrifft eine kleine Ausnahme genau wie Fallout 4. Es wurden bei diesen Spielen viele alte RPG Elemante genommen. Versteht das nicht falsch, es sind viele gute Elemente im Spiel aber Spieler die Fallout 1 und 2---evtl auch 3 gespielt haben, jemand der Arenea, Daggerfall und auch Morrowind kennt der vermisst diese Dinge natürlich.
    Wer sich aber trotz allem auf die Spiele einlässt, Skyrim und Fallout, der wird aber auch vieles entdecken was gut ist und damit meine ich nicht nur Grafik. Daher mag ich diese auch. Skyrim und auch Oblivion sind nicht mehr installiert, Fallout 4 aber spiele ich noch und immer noch gerne.
    Ich habe da nur eben meine Erwartungen die ich aus den Vorgängern mitbrachte etwas anpassen.
     
  8. Sonneundso

    Sonneundso Reisender

    Skyrim aufgegeben.
     
  9. Destero

    Destero Vertrauter

    Diese Quest fand ich auch irgendwie schXXXX, als ich diesen Rieklingen begegnet bin, habe ich im Stillen auf eine Art "Ewoks-gegen-das-Imperium-Story" gehofft und war dann ziemlich enttäuscht, als es nur darum ging die Nord umzubringen. Habe das dann auch getan, weil ich schlicht und ergreifend neugierig war, ob noch was interessantes bei den "Ewoks" passiert...
     
  10. Harvald

    Harvald Ehrbarer Bürger

    Die Sache mit den Sturmmänteln ist noch ein wenig komplizierter, denn wie du vielleicht herausfinden wirst ist Ulfric ein Mitarbeiter der Thalmor.

    Anuriel arbeitet für Maven Schwarzdorn, die Chef von Riften wird, wenn du für die Imperialen den Krieg gewinnst. Die von der Diebesgilde sind noch der ehrenwerteste Verein.

    Die Klingen sind auch total verbohrt was die Drachen betrifft.

    Ich habe mich zumindest im Dritten Durchlauf entschieden ein vollkommenes A...... zu spielen, der Entscheidungen nur nach dem eigenen Vorteil trifft und daher auf mittlerweile Stufe 103 nach ca 300 Stunden mit diesem Char reich genug um ganz Skyrim aufzukaufen, magisch genug, dass sie sich gegenseitig die Schädel einschlagen,wenn man es ihnen nur deutlich genug sagt. Selbst einigen Drachen muss man schon hinterherlaufen, da sie das Weite suchen und manchmal auch finden.

    Es ist auch ganz witzig ohne jede Überzeugung zu spielen.
     
  11. LeanderSeelenPuls

    LeanderSeelenPuls Abenteurer

    Die wahre Herausforderung sind eher die Quests. Sobald man was rätseln muss, ist es nur noch nervig. Questmarker spinnen, zeigen was falsch an, Hellsehen bringt nichts...ich liebe das Erkunden, aber die Rätsel sind meist blöd bzw. voller Bugs.

    Bin gerade auf Solstheim und soll ein schwarzes Buch holen. Ohne Nachsehen im Internet komme ich nicht weiter. Die Pfeile zeigen, ich soll Würfel nehmen, nehm ich sie, kann ich aber nicht in den Raum, in den ich muss...wegen des Wassers. Die Begleiter ist mal hier, mal weg, bleibt stehen, verschwindet, die Quest steckt fest oder geht weiter...zuerst sagt er, ich hab schon genug Würfel, dann wieder doch nicht, ich folge ihm, er steht nur rum und sagt nichts mehr, es passiert nichts mehr.
     
  12. Numenorean

    Numenorean Bürger

    Ich habe auch den Kopf geschüttelt, weil das vergleichsweise enttäuschend ausfiel. Thirsk hat ja Geschichte: in TES3 kämpfen wir in einer Quest, die ganz direkt aus dem Beowulf inspiriert ist, gegen den Udyrfrykkte, der wie Grendel die Methalle überfallen hat. Ein glorreicher Kampf gegen ein echtes Monster - kein Gemetzel unter einem Stamm rabiater Winzlinge.

    Grundsätzlich fehlen mir in TESV - und noch mehr im einseitigen ESO - auch oft die auf der Hand liegenden, alternativen Handlungsoptionen. Es ist natürlich schwierig: wenn die Geschichte uns dahin führt, dass man nur die Wahl zwischen größerem und kleinerem Übel hat, vor einem Dilemma steht oder der Erfolg mit einem hohen Preis verbunden ist, dann muss das ja per se nicht schlecht geschrieben sein. Klassisches Beispiel: um seinen ermordeten Vater zu rächen, tötet Orestes die eigene Mutter, was dann einen Fluch nach sich zieht. Er macht sich schuldig, wenn er handelt, schuldig aber auch, wenn er nicht handelt. Was soll er machen.
    In unserem Kontext wird das Herbeiführen solcher Situationen auch gerne als Ausdruck einer hartgekochten und graumoralisch-ambivalenten Welt gelobt, in der die Suppe eben schnell versalzen ist. TESV hat diese Richtung ganz bewusst eingeschlagen, wie man an diversen Geschichten im Spiel sieht (Saadia wäre auch ein gutes Beispiel).
    Wenn aber andererseits in einem Rollenspiel, wo durch die dem Spieler ermöglichte Vielfalt und Freiheit eine ganze Menge alternativer Handlungsoptionen denkbar wären, nur zwei kurzsichtige und radikale Wege angeboten werden, ist das wiederum nach den Maßstäben dieser möglichen RP-Geschichte vollkommen unglaubwürdig. Mindestens drei Optionen sollten eigentlich angeboten werden; Rule of Three und so. Ist in TES leider kaum je der Fall, aber das wäre mal ein gutes RP-Rahmenwerk (imo sind solche Handlungsmöglichkeiten viel wichtiger für gutes RP als die ganze Zahlenakrobatik bei der Charaktererstellung).

    Das war nicht so ganz mein Eindruck von den Sturmmänteln. Das sind "nationalistische" Unabhängigkeitskämpfer (wie andernorts in Tamriel, siehe z.B. die An-Xileel), die deshalb so handeln, weil sie sich vom Kaiserreich, für das sie gekämpft haben, verraten sehen. Daran schließt sich viel talosianisches Nordgetöse und Traditionalismus an, aber die allermeisten erscheinen mir trotz der Verfehlungen in Windhelm nicht als ausgeprägte, ideologische Rassisten. Da kennen wir aus den Elfenländern ganz anderes. Sturmmäntel definieren sich vor allem über ihren Konflikt mit dem Kaiserreich, ihre Seite in einem Bürgerkrieg, und darin spielt dieser Aspekt in meinen Augen keine große Rolle.
    Meine Charaktere haben sich den Sturmmänteln auch immer angeschlossen, weil wir ja wortwörtlich schon zu Beginn mit Ulfric in einem Karren sitzen und ich mir wirklich nicht gerne den Kopf abschlagen lasse ...

    Kein "Mitarbeiter"!! Das fehlte noch. Das Dossier (am Rande: liegt das nicht so herum, als wollte es gefunden werden?) beschreibt, wie die Thalmor ihn vor vielen Jahren in ihren Fängen hatten und seither versuchen, ihn als Spielfigur für ihre Zwecke zu nutzen - aber auch, dass sie gelernt haben, ihn einfach machen zu lassen, weil er eben kein aktiver Agent oder so ist, kein bewusster Verräter, sondern sich im Gegenteil sogar als sehr unkooperativ erweist. Die Thalmor würden sagen, dass Ulfric nach Plan arbeitet - aber es ist trotzdem erstmal sein Plan, nicht der ihre. Er spielt ihnen nur in die Hände.

    Flashback 3Ä 427: Der Kaiser schickt eine alte Prophezeiung ausnutzend einen Fremden nach Morrowind, um dem uralten Fluch unter dem Roten Berg entgegenzutreten, der das Kaiserreich bedroht. "Nerevarine arbeitet nach Plan", wird er sich sagen. Trotzdem ist der Nerevarine auf Vvardenfell keine Marionette des Kaisers (zumindest keiner von denen, die ich kannte).

    Das ungeliebte Paarthurnax-Dilemma. An dem späten Punkt ist es in der Tat unglaubwürdig, dass wir keinen dritten Weg einschlagen können. Zum Glück gibt es Mods!
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2020
    Moorkopp gefällt das.
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