Literatur-Diskussion Romanschreiben für Hereingefallene

Dieses Thema im Forum "Literaturforum" wurde erstellt von troubega, 23. April 2019.

Schlagworte:
  1. troubega

    troubega Ehrbarer Bürger

    Da ich den Enderal-Buchthread nicht im off-Topic vollspamen will, schlage ich mal vor, die Diskussion in einem neuen Thread zu verlagern!

    @Elandra_MynShuryan Der Vorteil von yWriter ist, dass er viel weniger Ressourcen braucht, als Word und Co. Er stürzt so gut wie nie ab und alles, was du schreibst, ist in Normseite formatiert. Die Normseite, also 30 Zeilen mit 60 Zeichen (inkl. Leerzeichen) insgesamt also 1.800 Zeichen, ist absolute Pflicht für jeden Autor von Büchern. Nur dieses Format akzeptieren Verlage, Lektoren, Korrektoren und Self-Publishing-Services. Das entspricht grob einer Taschenbuchseite. Sonst bietet yWriter, neben Timelines zum erstellen und Notizen, nicht viel anderes als LibreOffice und Co. Wer aktiv und gut ein Buch schrieben will, sollte durchaus die Investition eines Premium-Programms in Erwägung ziehen, denn durch Stilanalyse, Lesbarkeitsindex, Thesaurus, Duden-Korrektor und Recherche-Tool sind solche Programme nicht nur Zeitersparnisse, sondern sparen Geld beim Lektorat und Korrektorat. Ersterer verlangt für EINE Normseite, die NICHT analysiert worden ist, um die 5€. Ein korrektor nimmt "nur" 3€ pro Seite, achtet aber nur auf die Grammatik. Nicht auf Spannungsbogen, innere Logik usw. Wenn man das auf 300 Seiten hochrechnet, kommt viel Geld bei rum. Analysierte Seiten hingegen können zwischen 2-3€ kosten, da wirken die 150€ bis 200€ nicht mehr ganz so viel. Zu dem kann man Patchwork in Raten zahlen (Papyrus leider nicht :|)

    Ich selber nutze Patchwork und bin mehr als Zufrieden damit. Es gibt auch eine 30-Tage Testversion mit allen Funktionen, wenn man sich selbst ein Bild davon machen will. Aber du hast recht: Man braucht vor allem Zeit. Meinen ersten Roman schrieb ich in LibreOffice. Den zweiten auch, den ich dann bei Patchwork lud und dort überarbeitete. Seit dem schreibe ich nur noch damit. Wer wirklich anfangen will einen Roman zu schreiben, und erst mal schauen möchte, ob er die Motivation dazu überhaupt hat, dem kann ich yWriter durchaus empfehlen. Dann aber bitte zusammen mit Languagetool.org (gibt es auch als LibreOffice und OpenOffice Addon ;) Und für Google Chrom e+ Firefox, damit eine Elandra die eigenen Schreibfehler nicht mehr anmerkt :|) Und hat man das Manuskript fertig, so kann man sich die testversion eines Premium-Schriebprogramms holen und es dort überarbeiten und schauen, was man da für sein Geld kriegen könnte.




    Upps. Das wurde dann doch länger als Gedacht xD Wie in nem Thread gesagt: Hauptberuflich bin ich Game-Writer, schreibe aber auch Romane. Wenn ihr also Hilf ebeim Schreiben benötigt, oder wissen wollt, wie das Abläuft (Wie man z.b Plottet), dann könnt irh die Fragen hier gerne stellen :D
     
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  3. Elandra_MynShuryan

    Elandra_MynShuryan Angehöriger

    Fragen habe ich und werde ich wohl immer wieder mal zu dem Thema haben. :)

    Wie ist das bei den Profi-Programmen mit Updates? Sind die im Preis mit drin oder muss man die Versionen immer neu kaufen?

    Ich finde ja, so ein Schreibprogramm wie yWriter sieht auf den ersten Blick wie eine Excel-Tabelle aus. Möchtest du mal kurz umschreiben, wie man damit arbeitet und wie aus diesem Baukastensystem ein Text entsteht?

    Welche Vorkenntnisse hältst du für nötig, um Autor zu werden? Braucht es eine Art "Handwerkszeug" oder genügt allein das Talent, die Kreativität?

    Ich selbst trage mich mit dem Gedanken, Kurzgeschichten zu schreiben, ist dafür deiner Meinung nach dieselbe Herangehensweise wie für einen Roman vorteilhaft oder vonnöten?

    Danke schon einmal für die Zeit, die du diesem Thema opferst. :)

    Gruß
    Elandra
     
  4. troubega

    troubega Ehrbarer Bürger

    Updates kosten bei solchen Programmen. Bei Patchwork ist ab dem Kauf das nächste Quartal-Upadte erhalten. Normalerweise braucht man keine Updates, da sie nur fur Kompatibilität sind und durch Windows 10 wird es da keine Probleme geben Ein Update kostet im Abo 26€ im Monat, so viel ich weiß

    yWriter gliederst du dein Buch in Kapitel und Unterkante. Die schreibst Du und fährst mit dem nächsten Kapitel fort.

    Um Autor zu werden braucht man vor allem Zeit. Es ist oft mehr ein Handwerk als Kunst und um Grunde ist das erste Buch nie wirklich gut, doch über die Zeit verbessert man seine Schreibfähigkeiten und durch Dinge wie Platten halt man in den meisten Fällen eine gewisse Grundqualität aufrecht.
    Man brabrau vor allem Zeit. Bis der erste Roman fertig ist, dauert es im Schnitt 1 Jahr. Viele Autoren arbeiten sogar einige Jahre daran, weil ihr Job sie so beansprucht.

    Kurzgeschichten sind von ihrer Grundstruktur gleich zu Romanen. Fast jede Geschichte funktioniert gleich, nach den altbekannten Plot-Strukturen. Held verlässt bekanntes Setting nach überreden, bekommt dort Probleme, wächst daran, obsiegt gegen den Bösen, kehrt nach Hause als neue Persönlichkeit. Kurzgeschichten sind dabei eben deutlich kürzer und kompakter. Sie sind für den Anfang leichter und können bei Ausschreibungen für Anthologien angeboten werden. Es kann helfen ein Gefühl für das Schreiben zu entwickeln
     
  5. Spiritogre

    Spiritogre Angehöriger

    Wo ich den Thread hier gerade zufällig sehe.

    Ich denke, Tools wie yWriter können durchaus eine Hilfe sein, gerade bei Geschichten, die man sich vollständig vorab ausdenkt, quasi so ähnlich wie bei Agatha Christie, sodass die Lösung eines Rätsels dem Autor vorab vorliegt und er sich das "Rätsel" dann in der Handlung beim Schreiben ausdenken kann.

    Auch eine Datenbank für Charaktere oder wichtige Ereignisse / Hintergründe oder Gesetzmäßigkeiten der Story ist oft sinnvoll. Viele (Hobby-) Autoren verzetteln sich da gerne mal und auf Seite 320 steht plötzlich das genaue Gegenteil von dem, was noch auf Seite 110 galt.

    Persönlich gehöre ich zu der Art Autor, die gerne linear schreibt. Ich denke mir die Geschichte also erst direkt beim Schreiben aus und gerate da in einen Flow. Das macht zwar "Agatha Christie"-Rätsel quasi unmöglich aber wenn ich mir (zuviel) vorab ausdenke, dann ist das eigentliche Schreiben nur noch Arbeit. Man muss halt "runterschreiben", was man sich ausgedacht hat, mir persönlich macht das keinen Spaß.

    Ansonsten muss ich zugeben, ich habe einen ganzen Stapel Kurzgeschichten zwischen 5 und 50 A4 Seiten (Länge in der Textverarbeitung) aber noch nie einen richtigen Roman fertigbekommen, obwohl ich diverse angefangen habe. Meist liege ich da so bei 70 bis 80 Seiten und dann war irgendwie die Luft bei mir raus.
    Ich nutze auch keine Tools sondern lege mir dann einfach in Word ein extra Dokument an, wo ich die Bio der Charaktere und wichtige Sachen reinschreibe, um notfalls schnell nachschauen zu können.

    Ansonsten, als Textverarbeitung nutze ich Microsoft Word (da braucht man auch nicht unbedingt eine extra Rechtschreibprüfung wie die von Duden) und auf meinem Netbook ist Softmaker Office drauf. Open Office / Libre Office finde ich von der Ergonomie und dem Resourcenverbrauch einfach nur grausig.

    Wenn man nicht gerade mit vielen Formatierungen wie Kapiteln oder Fußnoten arbeitet reicht aber selbst das bei Windows integrierte Wordpad mehr als aus.

    Zur Not gibt es Softmaker Office / Ashampoo Office auch immer mal wieder kostenlos. Meiner Schwester habe ich z.B. vor Urzeiten mal ein Softmaker Office geschenkt und sie nutzt das heute noch und ist damit voll zufrieden.

    Andere Schreibprogramme kann man ausprobieren, die sind oft auch nicht schlecht aber oftmals leider dann nicht auf deutsch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2020
  6. troubega

    troubega Ehrbarer Bürger

    Die beiden Non-Plus-Ultra Programme für Autoren vor allem die, die es ernst meinen also professionell fernab von Fanfiction, sind vor allem Patchwork, und Papyrus Autor. Zwei deutschsprachige Autoren Programme. Papyrus ist relativ teuer und Patchwork bietet noch eine Ratenzahlung an. Beide enthalten zudem den Google Korrektor. Ein ziemlich mächtiges und notwendiges Tool, wenn man professionell schreibt.

    yWriters Vorteil ist vor allem seine geringen Anforderungen. Im Grunde ist es so eine Art glorifizierte Editor von Windows. Verbraucht so gut wie keine Ressourcen und ist vor allem für sehr, sehr schwache Systeme geeignet. Für Dinge wie Korrektoren und ähnliches gibt es auch oft kostenfreie Alternativen. Statt dem Google Korrektor z.b. languagetool. Der Vorteil von den teuren großen Programmen, ist vor allem dass sie alles in einem Programm Vereinen und in einem Interface. Zudem werden die Seiten, wie auch bei Ywriter als Normseite herausgegeben.

    Früher war ich auch ein sogenannter "Pantser", als was du als Linear beschreibst. Das führte bei mir aber immer wieder zu Unstimmigkeiten im Setting und der Geschichte, weswegen ich dann auf eine modifizierte "save the cat sheet" gewechselt bin. 13 grobe Punkte, um die Handlung zu strukturieren. Unter diesen Punkten Liste ich dann die einzelnen von mir geplanten Zähnen auf, und kategorisieren sie nach dem Win-loos System.

    50 DIN A4 Seiten sind übrigens um die 100 Seiten in Buchform. Bzw in Normseiten. Das ist durchaus schon eine Menge und könnte auch als Novelle durchgehen Punkt und selbst viele Kurzgeschichten lassen sich noch als Anthologien sehr gut veröffentlichen. Ist nur so ein Gedanke
     
  7. Killfetzer

    Killfetzer Super-Moderator Mitarbeiter

    Auch wenn es nur so halb hier reinpasst, möchte ich mal (La)TeX reinwerfen. Das ist ein freies, offenes Textsatzsystem und der Quasi-Standard in wissenschaftlichen Publikationen. Wenn es nur um das schöne Setzen geht, ist dieses Programm definitiv das Richtige. Und ich bin mir sicher, auch mit einer Normseite hat das keine Probleme.
     
  8. troubega

    troubega Ehrbarer Bürger

    Oh bitte hör mir auf mit der textsetzung. Mein größtes Manko im Schreiben von Romanen. Hätte ich keinen Verlag, wäre ich aufgeschmissen
     
  9. Spiritogre

    Spiritogre Angehöriger

    Da ich das gerade sehe. Ja, höre ich immer gerne von Leuten aus der IT Branche, die keine Ahnung haben.
    LaTex ist, wie du selbst sagst, ein Satzprogramm. Der Witz ist, diese Gattung Programm wurde bereits 1984 mit den ersten Macs in Rente geschickt und kein Mensch außer den irren und ahnungslosen Uni-Leuten die indoktriniert sind von "Software muss frei und kostenlos sein" mit ihren Unix Workstations und Linux PCs nutzen das.

    Und ein Satzprogramm ist vor allem in erster Linie keine (!) Textverarbeitung. In das Satzprogramm wird der fertige Text reinkopiert und dann für den Druck entsprechend formatiert.

    Meine ersten (ernsten) Versuche mit DTP habe ich auf dem Amiga mit Pagesetter gemacht. Das war eigentlich ein irre teures Programm, was allerdings nach ein paar Jahren dann für 20DM mal als Heftversion im Zeitschriftenhandel zu kriegen war. Als ich meinen ersten PC bekam habe ich viel aus Spaß mit Microsoft Publisher gemacht, die Silberhochzeits-Zeitung meiner Eltern war wahrscheinlich eine der ersten ihrer Art, die zu 100 Prozent im Computer entstand.

    Dann bei der Zeitung waren meine ersten Satzerfahrungen mit einem kommerziellen Programm ähnlich TeX unter Dr. DOS. das wurde dann alles schön Artikel für Artikel ausgedruckt, ausgeschnitten, auf eine Tafel geklebt, abgewachst, abgelichtet und in die Druckerei gefahren. Zum Glück nur etwa ein halbes Jahr, dann wurden Apples angeschafft. Die Schriftsetzer haben mir dann QuarkXPress beigebracht und dann ging es richtig los.
    Aber ... Texterfassung natürlich in Word, der Kollege hatte dann auch den Duden Korrektor, Bildbearbeitung mit Photoshop (musste ja alles für CMYK aufbereitet werden) dann in Quark eingefügt und schön formatiert und gesetzt. Am Ende konnte ich so eine Zeitungsseite im Rheinischen Format (also das große) so in 15 bis 30 Minuten setzen. (Mit einem LaTeX hätte das wahrscheinlich ein paar Stunden gedauert).

    Davon ab möchte ich den Buchprofi sehen, der unterscheiden kann, ob ein (Buch-) Text ganz simpel in Word oder in TeX "gesetzt" ist. Ich habe für Freunde etliche Diplomarbeiten Korrektur gelesen, die waren alle in Word (weil keiner von denen die ich korrigieren musste aus einem MINT-Fach kam) und sahen optisch ziemlich ansprechend aus mit Grafiken, Formeln, Fußnoten etc.
     
  10. troubega

    troubega Ehrbarer Bürger

    Es gibt aber auch Profis für den Buchsatzz, muss man angeben. Wer im Verlag unterkommt ist eh bedient aber self Publisher müssen sich darum kümmern. Es ist wirklich beeindruckend, wie groß der Unterschied bei zwischen einem guten und einem schlechten Buchsatz ist. Es kommt sogar teilweise zu Unverständlichkeit vom Leser bei falschem Buchsatz. Aber einige autorenprogramme, Papyrus und Patchwork können da zu weinen ein wenig Hilfestellung bieten, indem sie farblich markieren wann, laut dem Buchsatz des Autoren, z.b. der Sprecher bzw die Perspektive wechselt und dann kann man sich zumindest ein Bild davon machen, wie gut man das umgesetzt hat
     
  11. Spiritogre

    Spiritogre Angehöriger

    Du beziehst dich jetzt auf Schreibprogramme für Autoren bzw. meinst das Lektorieren also Korrekturlesen. Mein Text bezog sich ja auf La(TeX), was ja eben was völlig anderes ist. Ich denke, du hast nicht Verstanden, was Buchsatz ist, das ist das Layout, also das Design: Schriftart(en), Absätze. Zeilenabstand, Spalten usw. Mit den Inhalten hat das nichts zu tun.

    La(TeX) ist wie gesagt ein uraltes (Open Source) Satzprogramm aus der Zeit, bevor es WYSIWYG gab (What you see is what you get), also bevor es grafische Benutzeroberflächen gab. Es entstand bereits 1977. Du kannst dir das hier mit dem Forum gut vorstellen. Bei modernen DTP Programmen hast du halt einen Button um Text etwa BOLD zu machen. Du kannst aber auch in den richtigen Editor wechseln, wo du halt dann einen Formatbefehl setzt, für Bold halt [ B ] und [ /B ] (Klammern direkt dran) und genau das ist TeX, du setzt halt Befehle und der Text wird entsprechend formatiert, ganz ähnlich auch wie HTML.
    Und genau wie HTML Code kaum jemand von Hand tippt, tippt halt auch keiner mit Verstand mehr heute in La(TeX) sondern nutzt ein Satzprogramm wie Adobe InDesign, welches Quark halt vor Jahren den Rang abgelaufen hat. Als kostenlosen Open Source Vertreter gibt es etwa Scribus: Scribus – Open Source Desktop Publishing

    Das ist aber eben nur zum Layouten gedacht und nicht zum Erfassen von Text. Wie gesagt, die Verfechter von La(TeX) sind durch die Bank weg Informatiker und irgendwelche Uni-Wissenschaftler, erste ohne Bezug zu DTP / Texerfassung und zweite ohne Ahnung von Technik. Schlicht weil die in der Uni drauf getrimmt wurden. Was dann auch der Grund ist, wieso es in wissenschaftlichen Verlagen teils noch genutzt wird, weil die halt das Drucken, was die Uni-Leute denen geben. Die freie Wirtschaft nutzt das seit 30 Jahren nicht mehr.

    Für Self-Publishing bietet Amazon übrigens auch ein nettes Tool, um seinen Text in ein eBook zu verwandeln, nennt sich Kindle Create. Geht zwar auch theoretisch mit sowas wie Calibre aber wer mal versucht hat eine Word Datei oder ein PDF in ein eBook zu konvertierne, weiß, dass das ziemlich das Layout zerschießen kann. eBooks müssen ja z.B. so gestaltet sein, dass der Text beliebig in der Größe geändert werden kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Februar 2021
  12. troubega

    troubega Ehrbarer Bürger

    Meine ersten Romane habe ich mit Amazon veröffentlicht aber da hieß es KDP (Kindle direct publishing) und es hat mein Manuskript auch automatisch in Form gebracht aber mittlerweile nutze ich die Funktion direkt in Patchwork und gebe es dann in PDF raus und lade es dann bei Amazon hoch. Für den Buchsatz gab es vor kurzem auch eine kostenlose Software einer Autorin und dem Verlag ihres Mannes. Kein großer aber die Software soll ganz gut gewesen sein
     
  13. Spiritogre

    Spiritogre Angehöriger

    Oh, du hast schon offiziell veröffentlicht!? Cool! Darf ich das mal sehen? Gerne auch via PM, falls du den / die Links nicht posten magst.
     
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  14. troubega

    troubega Ehrbarer Bürger

    Ist zwar ein relativ alter Thread aber falls es wen interessiert:

    Aktuell sitze ich an meinem neuen Romanprojekt und habe wie bei jedem Projekt versucht, die grundlagen aufzufrischen. Dabei fiel mir auf, wie bescheuert viele Autoren Webseiten sind und habe mich darüber in einem Artikel ausgekotzt. Ich suchte eine handliche Möglichkeit für mich, eine Handlung zu erstellen aka zu plotten. Am besten in einem zusammengefassten Dokument.
    Doch die wenigen Vorlagen die ich fand, konnte ich nur mit der Abgabe meiner E-Mail-Adresse und/oder dem anmelden eines Newsletters bekommen.

    Da mich das so aufregte, habe ich eine eigene "All-In-One" Plot Vorlage erstellt zum kostenlosen Download, ohne irgendeine E-Mail-Adresse oder Newsletter.

    Es handelt sich dabei um ein einfaches Word-Dokument, in welchem verschiedene Tabellen eingefügt wurden die man ausfüllen kann. Im Dokument gibt es zwei Plot Vorlagen. Einmal die klassische heldenreise, und die sogenannte 3-9-27 Methode, welche die Handlung in drei Akte aufteilt, diese in ö Blöcke unterteilt, und in 27 einzelne Punkte.

    Zusätzlich gibt es noch eine einfache aber effektive Methode zum erstellen einer inneren charakterentwicklung. Diese besteht aus 4 Punkten und kann ebenfalls einfach ausgefüllt werden.

    Die einzelnen Punkte werden auch anhand von Beispielen erklärt. Idealerweise sollte die Vorlage für Anfänger genauso nützlich sein wie für fortgeschrittene. Ich selber habe mein aktuelles romanprojekt mit diesen Dokument geplottet. Die Vorlage kann natürlich beliebig erweitert und abgeändert werden, ist halt einfach ein bearbeitbares Dokument.

    image.png

    Soll jetzt per se keine Werbung sein (von den Werbungen auf meiner Website sehe ich eh keinen Cent.) Sondern einfach nur eine kleine Anmerkung, weil ich relativ viel Arbeit reingesteckt habe.

    Falls ihr euch das mal ansehen möchtet, und verbesserungsvorschläge habt oder etwas vom Dokument nicht versteht, könnt ihr mich das gerne wissen lassen.
     
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