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	<title>Tamriel-Almanach - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-02T16:10:39Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.elderscrollsportal.de/wiki/index.php?title=Benutzer:Gill%27Icus&amp;diff=285509</id>
		<title>Benutzer:Gill&#039;Icus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elderscrollsportal.de/wiki/index.php?title=Benutzer:Gill%27Icus&amp;diff=285509"/>
		<updated>2020-03-22T01:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gill&amp;#039;Icus: Die Seite wurde neu angelegt: „Ein leidenschaftlicher Elder Scrolls Spieler. Zwar kein Experte was die TES Lore angeht, aber deshalb bin ich hier :)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein leidenschaftlicher Elder Scrolls Spieler. Zwar kein Experte was die TES Lore angeht, aber deshalb bin ich hier :)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gill&#039;Icus</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.elderscrollsportal.de/wiki/index.php?title=Totenbeschw%C3%B6rung&amp;diff=285508</id>
		<title>Totenbeschwörung</title>
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		<updated>2020-03-22T01:18:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gill&amp;#039;Icus: Einige Sätze leicht umstrukturiert / Ein paar Fehler verbessert / und hoffentlich das Layout hier und da ein wenig aufgebessert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Totenbeschwörung&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Nekromantie&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schwarze Künste&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote4&amp;quot;&amp;gt;Nach [[Hannibal Traven]] allgemeiner Name für die Nekromantie&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist eine Form der [[Magie]], die in weiten Teilen [[Tamriel]]s auf Ablehnung bis Verfolgung stößt. Offiziell verboten ist sie aber nur in [[Morrowind (Provinz)|Morrowind]]. [[Nekromanten]] praktizieren eine Wiedererweckung von Toten, um diese als Diener fungieren zu lassen. Aber auch das Einfangen von humanoiden [[Seelen]] fällt in diese Kategorie. Besonders die [[Krecken]] sind in der Kunst der Totenbeschwörung bewandert. Im Normalfall sehen Nekromanten ihre Kunst als legitimierte Erforschung des Körpers und seinen Funktionen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
===Totenbeschwörung===&lt;br /&gt;
Die Beschwörung von Untoten unterscheidet sich grundlegend von der, die man verwendet um [[Daedra|Kreaturen]] aus dem [[Reich des Vergessens]] zu rufen. Es ist anzunehmen, dass neben einem toten Körper auch immer eine [[Seele]], eingefangen in einem [[Seelenstein]], benötigt wird, um dem Diener Leben einzuhauchen. Möglicherweise dient diese hinzugefügte Seele als eine Art Energiequelle&amp;lt;ref&amp;gt;Vermutung liegt nahe, da [[Seelensteine]] auch für [[magisch]]e Gegenstände als eine Form von Energiespeicher dienen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, damit die Seele des Verstorben aus ihrer Zwischenwelt zurückgerufen werden kann, um dem Nekromanten zu dienen&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Blasphemische Wiedergänger]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zudem weist sie Parallelen zu den in den [[Magiergilde]]n gelehrten [[Magie-Schule|Schulen]] der [[Beschwörung]], der [[Verzauberung]], aber auch die [[Mystik]], weil der Nekromant vorübergehend die Korruption der eigenen Seele ausnutzt, ähnlich wie der Mystiker für kurze Zeit dem Wahnsinn verfällt&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Meisterin [[Gra-Kogg]] aus [[Orsinium]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====An skelettierten Leichen====&lt;br /&gt;
[[Bild:aufbereitetes_skelett.jpg|200px|thumb|left|Aufbereitetes Skelett in [[Mawia]]]] Zunächst benötigt der [[Nekromant]] ein annähernd vollständiges [[Skelett]], weil sonst die [[Beschwörung]] wenig Erfolgsaussichten hat. Viele Beschwörer legen auch stark verweste Leichen in Küstenregionen oder Sümpfen ab, damit vor allem [[Schlammkrabbe]]n diesen das Fleisch von den [[Knochen]] nagen. Dann kann er damit beginnen, das Skelett mit Lederriemen zu stabilisieren, damit die Gelenke gefestigt werden. Allerdings sollte ein [[Totenbeschwörer]] die Riemen nicht zu fest binden, weil der Skelettdiener nachher sonst eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit hat. Einige schlagen auch Nägel zwischen die Gelenke, was die Diener an ihren Schwachstellen enorm sichert. Nun kann der Beschwörer den Erweckungszauber wirken. Meist können Skelette kein zweites Mal wiederbelebt werden, da sie oft so beschädigt sind, dass eine erneute Reanimation unmöglich ist&amp;lt;ref&amp;gt; Laut dem [[Buch]] [[Aufbereitung einer Leiche]], Band 2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der [[Skelettfürst]], wie er auf [[Vvardenfell]] vorzufinden ist, scheint eine Neuschöpfung der Nekromanten zu sein. Darauf deutet das unnatürliche Skelett hin, sowie die daedrischen Schriftzeichen, mit denen die Totenbeschwörer womöglich die anatomischen Schwächen des [[Untote]]n durch [[Daedra-Magie]] zu kompensieren versucht hatten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====An frischen Leichen====&lt;br /&gt;
[[Bild:zombie_tot.jpg|200px|thumb|right|Ein [[Zombie]] vor der Aufweckung]] Mit einer frischen Leiche verbindet ein [[Totenbeschwörer]] eine Leiche, die in noch keinem allzu fortgeschrittenen Verwesungsstadium ist. Zuerst legt der Totenbeschwörer den Leichnam in ein Bad aus Salz und Natron und lässt diesen darin mindestens einen Monat liegen. Dies hält die Verwesung auf und unterbindet den unangenehmen Geruch. Bei feuchterem Klima benötigt man meist größere Mengen an Salz. Einige [[Nekromanten]] entfernen vorher oder nachher noch lebenswichtige Organe, allerdings ist der praktische Nutzen umstritten. Als nächstes wird der Diener in [[Stoff]] und Leinen gehüllt, was die Verwesung weiterhin aufhält und ihn unter Umständen auch schützt. Dann kann der [[Beschwörer]] mit dem Ritual beginnen, welches dem [[Zombie]] mit [[Stärke]] und Leben erfüllt. Der Vorteil von einem Zombiediener im Vergleich zu einem Skelett ist, dass er dutzende Male wiederbelebt werden kann, ohne das er ernsthaften Schaden davonträgt und die Aufbereitung in der Regel mit weniger Arbeit verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt; Laut dem Buch Aufbereitung einer Leiche, Band 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====An Tieren====&lt;br /&gt;
[[Bild:MW_Knochenwolf_klein.png|200px|thumb|left|Knochenwolf]] Totenbeschwörung an Tieren wird vor allem aus Übungszwecken ausgeführt, da dies selten interessante Ergebnisse erzielt. Es scheint, dass die Fähigkeit Befehle auszuführen mit der [[Intelligenz]] des Wesens zu Lebzeiten zusammenhängt. So nutzen einige Totenbeschwörer Tierleichen als eine Art Wachhund. Viele Beschwörer wurden allerdings schon von ihrem Diener getötet, da das Tier nicht zwischen seinem Herren und dem Rest der Lebenden unterscheiden konnte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;&amp;gt;Laut dem Buch [[Aufbereitung einer Leiche]], Band 1&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Ausnahme ist [[Solstheim]], wo man [[Knochenwolf|Knochenwölfe]] gezielt zum Bewachen von [[Gräber]]n einsetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Seelenbindung===&lt;br /&gt;
Der Nekromant kann mithilfe von [[Schwarzer Seelenstein|schwarzen Seelensteinen]] humanoide Seelen einfangen. Es ist auch bekannt, dass der [[Krecke]] [[N&#039;Gasta]] einen Seelenfänger baute, der es ihm ermöglichte alle [[Seelen]] zu binden, die in der Nähe seines Refugiums starben. Neben dem praktischen Nutzen in der Beschwörung, handelt es sich bei den schwarzen Seelensteinen um ein Kultobjekt, welches die Macht des [[Gott der Würmer|Gottes der Würmer]] beweisen soll. N&#039;Gasta verkaufte die Seelen an diverse [[Daedra-Fürsten]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rituale===&lt;br /&gt;
[[Bild:Herstellung_schwarzer_Seelenstein.jpg|200px|thumb|right|Ritual zur Herstellung von schwarzen Seelensteinen]] Neben den praktizierten Ritualen zur Erweckung von Dienern, gibt es auch welche, die zur Herstellung von [[Schwarzer Seelenstein|schwarzen Seelensteinen]] benötigt werden. Bei einer bestimmten Himmelskonstellation, die sich [[Totenbeschwörermond]] nennt, muss der Praktizierende einen großen [[Seelenstein]] auf einen [[Altar der Totenbeschwörer]] legen und den Zauber [[Seelenfalle]] auf den Stein wirken. Bisher sind nur vier Altäre in Cyrodiil bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ritual wird verwendet, um geliebte Verstorbene wieder ins [[Mundus|Diesseits]] zu holen. Dazu benötigt man ein bestimmtes schwarzmagisches [[Artefakt]], dass aussehen soll wie eine schwarze Runen-Scheibe, mit orangenen [[Edelstein]]en besetzt. Die genaue Durchführung des Rituals ist unbekannt, allerdings wurde die einzige bekannte Scheibe in [[Mir Corrup]] zerstört&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [[Palla]], Buch 1 und 2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dennoch ist es denkbar, dass noch weitere existieren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Geistermagie====&lt;br /&gt;
Ob man die Geistermagie der [[Aschländer]] als nekromantische Praktik bezeichnen kann ist umstritten, da lediglich Kontakt zu den [[Ahnen]] aufgenommen wird, um diese nach Rat und der Zukunft zu fragen. Vermutlich werden diese Rituale von der [[Weise Frau|Weisen Frau]] eines jeden [[Aschländer-Stamm]]es vollzogen. Oft werden damit auch Rituale für Geister gemeint, die unfreiwillig auf [[Mundus]] gebunden sind, damit sie den Clanmitgliedern zumindestens keinen Schaden mehr zufügen. So soll es aber auch möglich sein, durch kluges Verhalten den Groll eines Geistes auf seinen Clan auszunutzen, um diesen zu manipulieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote2&amp;quot;&amp;gt; Dem Buch [[Ahnen und die Dunmer]] zufolge&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Transzendenz====&lt;br /&gt;
[[Bild:OBL Lich.gif|200px|thumb|right|Ein [[Lich]]]] Einige Totenbeschwörer wollen durch die Verwandlung in einen [[Lich]] die Unsterblichkeit und größere Macht erreichen. Der Weg zum Lichzustand ist hart und erfordert bedingungslose Hingabe, sowie einen starken Willen. Zu diesem Zeitpunkt sollen schon viele [[Magier]] dem Wahnsinn verfallen sein. Ziel ist es in einem meditativen Zustand Kontakt mit dem [[Gott der Würmer]] aufzunehmen, der einem weitere Instruktionen mitteilt. Offenbar werden große Mengen Leichen benötigt. Der weitere Vorgang soll sehr kompliziert sein, aber es ist bekannt, dass der ausübende Nekromant seine [[Seele]] in ein physisches Gefäß übertragen muss, solange bis der Übergang zum Lich abgeschlossen ist. Die Dauer dieses Prozesses variiert von Nekromant zu Nekromant. Während dieser Phase darf der [[Gegenstand]] sich nicht aus direkter Nähe der Person entfernen, weil sonst die Verbindung zwischen dem Praktizierendem und dem Gefäß abbricht und dieser sofort dem Tode erliegt. Entgegen der weitläufigen Meinung, tötet es einen Lich nicht, wenn man sein Transzendenzgefäß zerstört, da dieses ausschließlich für die Verwandlung vonnöten ist, um die Seele des Nekromanten zwischenzuspeichern, bevor sie in den Lich übergeht&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [[Der Weg der Transzendenz (Buch)|Weg der Transzendenz]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Nekromantie beginnt schon lange vor der Geschichtsschreibung. Während der ersten Ära war Nekromantie praktisch durch alle frühen Gesetze bei Androhung der Todestrafe verboten. Sie wurde allerdings von unabhängigen Magiern weitergeführt. Der [[Psijic-Orden]] auf [[Artaeum]] verbot ebenfalls die Ausübung dieses Magiezweiges, da die Differenzierung und der Glaube an heilige und unheilige [[Ahnengeister]] als Ketzerei bezeichnet wurde und Nekromantie als ausgesprochen unkalkulierbar und gefährlich galt. Dennoch sollen viele Magier diese Bestimmungen ignoriert und sich weiter ihren Studien gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:OBL Mannimarco.jpg|200px|thumb|left|Mannimarco im Jahre 3Ä 433]] Als [[Mannimarco]] wegen seinem Interesse an den dunkleren Pfaden der Magie der Insel Artaeum und dem Psijic-Orden verwiesen wurde, fing er bald an, eine Armee von Untoten aufzustellen. Nachdem der Orden auf diese Bedrohung eher gelassen reagierte, verlies Mannimarcos Gegenspieler [[Vanus Galerion]] ebenfalls Artaeum und gründete im Jahre [[2Ä 230]] die [[Magiergilde]], um allen die magischen Lehren zugänglich zu machen. Aber er wollte nicht, dass in der Gilde jemals die Nekromantie unterichtet werde. Mannimarco wurde von einer Armee aus [[Kampfmagier]]n und Rittern vom [[Orden des Lichts]], angeführt von Galerion, nach einem harten Kampf besiegt, in dem auch der Gründer selbst fiel und fortan für Tod gehalten wurde&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Mannimarco, König der Würmer]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den 1100 Jahren nach Galerions Tod wurde die Frage der Nekromantie immer wieder gestellt. Es war zwar nie erlaubt sie zu unterrichten, doch viele [[Erzmagier]] haben sie ignoriert oder waren laut Gerüchten selbst Totenbeschwörer, andere haben aktiv gegen sie gekämpft&amp;lt;ref&amp;gt; Nach [[Die Schwarzen Künste auf dem Prüfstand]] von Hannibal Traven. Da er einer der großen Gegner der [[Nekromantie]] war, sollte man dementsprechend quellenkritisch sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Krieg des Roten Diamanten]], im Jahre [[3Ä 127]] ließ die Wolfskönigin [[Potema]] unter anderem Totenbeschwörer für sich arbeiten, damit sie die Leichen der Gefallenen erwecken. Doch selbst diese konnten den Fall und den Tod Potemas in [[3Ä 137]], während einer Belagerung [[Einsamkeit (Stadt)|Einsamkeits]] durch ihren Bruder [[Cephorus I]], nicht verhindern&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Die Wolfskönigin (Eriphanes)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mannimarco tauchte in der [[3Ä 405]] wieder auf und manipulierte den [[Kaiserlicher Agent|Kaiserlichen Agenten]]. Die genaue Ursache seines zweiten Verschwindens ist nicht geklärt, es ist aber möglich, dass er sich zum [[Gott der Würmer]] erhoben hat. Zwischen den Jahren [[3Ä 431]] und [[3Ä 433]] wurde die Nekromantie erneut von [[Hannibal Traven]] in Cyrodiil geächtet. Kurze Zeit später tauchte der [[König der Würmer]] erneut auf und stellte mit seinem [[Orden des schwarzen Wurms]] eine Gefahr für die Magiergilde dar. Während dieser Zeit sollen viele Magier Angst davor gehabt haben, selbst als Totenbeschwörer verdächtigt zu werden, weil eine Infiltration seitens der Nekromanten stattgefunden habe. Dem [[Held von Kvatch|nachfolgendem Erzmagier]] gelang es aber [[3Ä 433]], [[Mannimarco]] in der [[Echohöhle]] aufzuspüren, ihn zu töten und somit den Kult zu zerschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Magiergilde]] zu Beginn der [[Vierte Ära|Vierten Ära]] zerfiel, wurde die Totenbeschwörung rehabilitiert. Obgleich diese Form der [[Magie]] nach wie vor in der Bevölkerung kritisch beäugt wurde, vertrat die [[Akademie von Winterfeste]] zu ihr eine offene Haltung. So sei die Nekromantie ein legitimer Zweig der [[Beschwörung]], auch wenn es sich natürlich nicht empfehle, diese in Ortschaften zu praktizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;laut [[Phinis Gestor]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
===Cyrodiil===&lt;br /&gt;
[[Bild:OBL Celedaen.jpg|200px|thumb|right|[[Totenbeschwörer]] aus [[Cyrodiil (Provinz)|Cyrodiil]]]]  In [[Cyrodiil (Provinz)|Cyrodiil]] ist Nekromantie als legitimes Wissensgebiet annerkannt. Körper und Geist sind allerdings per Gesetz geschützt, wodurch ein cyrodiilischer [[Totenbeschwörer]] gezwungen ist, sich erst die Erlaubnis des Eigentümers einholen zu müssen, bevor er mit seinen Studien beginnen kann. Die öffentliche Zurschaustellung ist aber weitgehend verboten. Des öfteren werden Nekromanten mit Vampiren verwechselt und gejagt. [[Priester]] des [[Arkay]] sind dennoch strenge Gegner der Nekromantie und jeglicher Form von [[Untote]]n.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Elsweyr===&lt;br /&gt;
In den tropischen Wäldern [[Elsweyr]]s schreitet durch das feuchte Klima die Verwesung sehr rasch ein, weshalb es dort nur wenige Totenbeschwörer gibt. Die Wüste konserviert allerdings die Leichen äußerst gut. Die dort lebenden Nekromanten können leicht die [[Khajiit]]-Gräber freilegen, da diese oft nur unter einem Stein beigesetzt werden. Die Einheimischen stehen dieser Praxis ziemlich gleichgültig gegenüber. In der Hafenstadt [[Senchal]] soll man sogar frische Leichen kaufen können&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Hammerfell===&lt;br /&gt;
In [[Hammerfell]] ist der Arkay-Kult am meisten verbreitet, wodurch beinahe alle Toten nach dessen Gesetzen beerdigt werden. Nekromanten kommen beinahe ausschließlich durch vergangene [[Schlachten]] oder in entlegenden Regionen an Leichen. Allerdings sind sie oft in einem sehr schlechten Zustand, was eine aufwändige Aufbereitung mit sich zieht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Himmelsrand===&lt;br /&gt;
Wegen des kalten Klimas und den abgelegenen Regionen können Nekromanten in [[Himmelsrand]] beinahe uneingeschränkt agieren. Die Kälte wirkt zwar konservierend, allerdings gibt es nur Leichen von im Kampf gefallen oder erfrorenen Nord zu finden. Außerdem erschwert der Schnee das Finden von Leichen, obgleich diesbezügliche Forschungen über magische Ortung von Toten die Findung enorm erleichtert hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Hochfels===&lt;br /&gt;
Im Norden von [[Hochfels]] ist die Tradition vorherrschend, die Toten einzuäschern. In den südlicheren Regionen werden hingegen die Leichen meist in Gruften oder auf Friedhöfen bestattet. Desweiteren gibt es noch reihenweise Leichen, die aus der Zeit des [[Krieg von Betonien|Betonienkrieges]] und danach stammen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote1&amp;quot;&amp;gt; Folglich muss die [[Buch]]reihe [[Aufbereitung einer Leiche]] nach [[3Ä 403]] geschrieben worden sein. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut Gerüchten soll sogar [[König]] [[Gothryd]] Leichen von Verbrechern Totenbeschwörern kostenlos zu Verfügung stellen, was auch zur Abschreckung von Banditen und Piraten dienen soll&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Morrowind===&lt;br /&gt;
[[Bild:Delvam_Andarys.jpg|200px|thumb|Ein [[telvanni]]scher Nekromant]]&lt;br /&gt;
Totenbeschwörung ist in [[Morrowind (Provinz)|Morrowind]] offiziell verboten. Das liegt daran, dass das Kaiserreich den Glauben der [[Dunmer]] als offizielle Religion anerkannt hat und somit die Nekromantie verbieten musste, um Unruhen zu vermeiden, weil die Totenbeschwörung nicht mit der [[Ahnen]]vorstellung der Dunmer vereinbar war. Allerdings wird zwischen heiliger, die zum Schutz der [[Ahnengräber]] und als Geistermagie fungiert (und somit erlaubt ist) und philosophischer Totenbeschwörung unterschieden&amp;lt;ref&amp;gt; Nach den Aussagen von [[Sharn gra-Muzgob]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Oft setzen aber besonders imperiale Beamte und Händler insgeheim diese beiden Formen miteinander gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Waffenstillstand von Morrowind|Waffenstillstandsvertrag]] waren nekromantische Studien an nicht-elfischen Rassen und Tieren in Morrowind erlaubt. Um Konflikte mit dem Kaiserreich zu vermeiden, wurde aber auch auf diese Sitte verzichtet. Mit der [[dritten Ära]] kam es immer weiter aus der Mode, Skelette als Ganzes in Gruften zu beerdigen, sondern stattdessen einzelne Körperteile in einem lokalen [[Tempel]] zu deponieren, was es Beschwörern schwieriger machte, an vollständige Skelette zu gelangen. Fast alle [[Dunmer]] lehnen die philosophische Totenbeschwörung kategorisch ab, da sie darin Eingriffe in die Ruhe ihrer Toten sehen. Sie sehen es als äußerst wichtig an, dass ein Geist nicht gegen seinen Willen im [[Mundus|Diesseits]] festgehalten wird, weil er sonst dem Wahnsinn verfällt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote2&amp;quot;/&amp;gt;. Das [[sechste Haus]] hegt deshalb eine offene Feindschaft gegenüber den Nekromanten und bezeichnet diese Magieform als &#039;&#039;böse Hexerei der Eindringlinge&#039;&#039;. Nicht selten gehören die Totenbeschwörer von [[Vvardenfell]] dem [[Fürstenhaus Telvanni]] an. Dies ist neben dem Magiemonopol einer der Hauptgründe des Konflikts zwischen der [[Magiergilde]] und den Telvanni. Während der Tempel meist geplünderte [[Gräber]] als Anzeichen von Totenbeschwörung wertet, ermöglicht der Umstand der erlaubten [[Sklaverei]] einem umsichtigen Totenbeschwörer hin und wieder einen Sklaven zu nehmen, ohne das er auffällt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;. Das Buch [[N&#039;Gasta! Kvata! Kvakis!]] ist vor allem bei den Nekromanten in Morrowind sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Schwarzmarsch===&lt;br /&gt;
Durch die schnell voranschreitende Verwesung, diverse Krankheiten und einheimische [[Argonier]]stämme gibt es in [[Schwarzmarsch]] nur einige wenige [[Krecken]], die diese Praxis ausüben. Wegen Gefahren leben sie meist in Küstennähe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Sommersend===&lt;br /&gt;
Um ihre Erkenntnisse über eine mögliche Verlängerung des Lebens zu erweitern, werden Leichen von manchen adligen [[Altmer]] in aller Öffentlichkeit studiert. Totenbeschwörer anderer Rassen haben aber mit hohen Strafen zu rechnen, wenn sie in [[Sommersend]] erwischt werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;. Das Zurschaustellen von Leichen wird aber im Allgemeinen als barbarisch angesehen, da Altmer ihre Toten begraben&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote2&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Valenwald===&lt;br /&gt;
Weil primitivere [[Bosmer]] heute oft noch Kannibalismus an ihren getöteten Feinden ausüben, verringert sich die Zahl der verfügbaren Leichen. Sie stehen der Nekromantie äußerst intolerant gegenüber. Deshalb müssen sich viele Totenbeschwörer in den Bäumen [[Valenwald]]s verstecken. Die Beerdigungsriten des [[Arkay]] sind aber kaum verbreitet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;. Bosmer sollen es als ein Sakrileg empfinden, Körperteile von Toten zur Schau zu stellen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote2&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Sonstige Gebiete===&lt;br /&gt;
Kurz nach der Gründung der Provinz [[Orsinium]] wurde eine Delegation von Totenbeschwörern geschickt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote1&amp;quot;/&amp;gt;, um [[König]] [[Gortwog gro-Nagorm]] zu überzeugen einen Handel mit ihnen über den Verkauf der Leichen toter Orks abzuschließen, da diese wegen ihrer Anatomie besonders begehrt bei Totenbeschwörern sind. Über das Ergebnis der Verhandlungen ist nichts bekannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Solstheim]] wird Nekromantie ausschließlich zum Bewachen von [[Hügelgräber]]n genutzt. Die [[Skaal]] betrachten die [[Knochenwolf|Knochenwölfe]] aber als eine Verhöhnung der &#039;&#039;guten Wölfe&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf [[Königreich Thras|Thras]] lebenden [[Krecken]] gelten als Meister der Totenbeschwörung. Diese praktizieren sie aber auschließlich an anderen Rassen. So sollen in der [[Tränenstadt]] Krecken-Händler viele [[Sklave]]n erkaufen und laut Gerüchten werden in [[Senchal]] große Mengen Leichen mit Luftschiffen nach Thras abtransportiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fussnote0&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Kaiserreich sieht Nekromantie als legitimes Wissensgebiet, obwohl Körper und Geist als Eigentum geschützt sind und ohne Erlaubnis der Eigentümer nicht benutzt werden dürfen. Doch in Morrowind verabscheuen Dunmer die Totenbeschwörer und töten sie. Das ist natürlich lächerlich, da die Dunmer ihre EIGENEN Toten beschwören, die die Gräber bewachen und die Familie beschützen. Heilige Nekromantie ist rechtschaffen, doch philosophische Nekromantie ist böse. Das ist nur primitiver Aberglaube.|[[Sharn gra-Muzgob]], [[Totenbeschwörer]]in}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nekromantie ist eine böse Magie, die die Geister und Überreste unserer Ahnen dazu zwingt, einem schwarzen Hexenmeister zu dienen. Es gibt kein größeres Übel, als die Gebeine und Geister unserer Väter zu entweihen.|Aussage eines [[Aschländer]]s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Unwissende Fremde verwechseln es mit Nekromantie, wenn wir mit den Geistern unserer Ahnen Verbindung aufnehmen und auf sie vertrauen. Doch ist unser Ahnenkult heilig und fromm, während Nekromantie nur gottlose, perverse Hexerei ist.|Ein Mitglied des [[Tribunalstempel]]s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nekromantie ist die böse Hexerei der Eindringlinge, eine Abscheulichkeit gegenüber unseren Ahnen. Alle wahren Dunmer beten ihre Ahnen an und verehren ihre Traditionen. Unsere Ahnen sind nun wahnsinnig vor Scham und Hass, da wir von Tieren und geringeren Völkern erniedrigt wurden. Erst wenn wir die Fremden aus unserem Land vertrieben haben, werden unsere Ahnen ruhen können.|[[Träumer (Klasse)|Träumer]] des [[Sechstes Haus|Sechsten Hauses]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung einer Leiche]]&lt;br /&gt;
*[[Die Schwarzen Künste auf dem Prüfstand]] von [[Hannibal Traven]]&lt;br /&gt;
*[[Der Weg der Transzendenz (Buch)|Der Weg der Transzendenz]] von [[Celedaen]]&lt;br /&gt;
*[[Mannimarco, König der Würmer]] von [[Horicles]]&lt;br /&gt;
*[[Ahnen und die Dunmer]]&lt;br /&gt;
*[[Blasphemische Wiedergänger]]&lt;br /&gt;
*[[Palla]] von [[Vojne Mierstyyd]]&lt;br /&gt;
*[[Die Wolfskönigin (Eriphanes)|Die Wolfskönigin]] von [[Katar Eriphanes]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anmerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gill&#039;Icus</name></author>
	</entry>
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