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Aktuelle Version vom 19. November 2017, 13:34 Uhr

Artikelweiche.svg In dem Artikel Ödfels geht es um die Hintergrundgeschichte. Spielbezogene Einzelheiten findet ihr auf den folgenden Seiten:
Ödfels
ESO Ödfels.jpg
Blick auf den Hafen von Ödfels
Provinz Himmelsrand
Region Ödfels, Geistermeer
Gewerbe Fischerei, Rinderzucht
Statthalter Hauptmann Rana (Stand: 2Ä 582)
Bevölkerung
Einwohner-
schichten
Bauern, Fischer, Handwerker, Soldaten
Vorherrschendes
Volk
Nord
Sonstiges
Baustil nordischer Dorfstil
Lage
ESO Karte Ödfels.jpg
Karte der Insel

Ödfels ist eine besiedelte Insel im Geistermeer, zwischen den größeren Inseln Solstheim und Vvardenfell, vor der Küste Himmelsrands. Die Insel, die traditionell zu Ostmarsch gehört, besitzt zentral eine gleichnamige Siedlung.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel Ödfels besitzt mehrere große Berge im Westen, im Süden und im Osten. Zwischen dem Süd- und dem Westberg, fällt das Land weiter ab und in die Insel ragt eine Bucht hinein, an der zentral die Siedlung Ödfels liegt. Nördlich der Hauptinsel befindet eine kleinere Insel, deren Gipfel die der Hauptinsel überragt und gleichzeitig über Orkeys Höhle wacht. Die Küsten sind auf allen Seiten sehr steinig und bilden größere Buchten, die von Schmugglern als Anlegeplatz verwendet werden. Zentral auf der Insel umfasst eine fast runde Bergkette ein Tal, in dem die Hauptsiedlung Ödfels liegt, die so von einer natürlichen Mauer geschützt ist.

Das Klima auf Ödfels ähnelt dem in Ostmarsch und die Temperatur fällt sechs Monate im Jahr unter den Gefrierpunkt von Wasser.[1] Durch besonders tiefe Temperaturen bilden sich im Winter an den Küsten der Insel häufig dickere Eisschollen, die den Hafen blockieren. Die vielen Berge und schmale Täler begünstigen die Bildung eines eisigen Windes, der durch die Täler zieht.

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kalte Klima prägt natürlich die Flora auf Ödfels. Auf ganz Ödfels verstreut wachsen Nadelbäume, die an die kalten Temperaturen gewöhnt sind, einzeln oder in kleinen Gruppen und prägen so die Landschaft. Laubbäume lassen sich nicht finden. Andere Pflanzen, die in der Kälte gedeihen, sind Bergblume und Wermut. Obwohl der erfahrene Alchemist sie hier eher nicht suchen würden, da sie wärmeres Klima bevorzugen, lassen sich auf Ödfels vereinzelt Kornblumen, Wolfsauge und Nachtschatten finden. Dabei könnte es sich um resistentere Mutationen handeln. Weiterhin wachsen auf Ödfels die weit verbreiteten Pilze aus den Familien der Russula und Coprinus.

Jäger profitieren von dem reichen Wildleben

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fauna von Ödfels ähnelt der des restlichen Himmelsrands. Man findet typische Waldtiere, die sich an das raue Klima angepasst haben, darunter vor allem Rehe, Wölfe, Eichhörnchen und Hasen, vereinzelt auch Eisbären. Riesige Knochenfunde[2] deuten daraufhin, das früher auch Mammuts auf der Insel verbreitet waren, Mitte der zweiten Ära galten sie aber hier mittlerweile schon als ausgestorben. Sollte man sich in den Nordwestteil der Insel begeben, sollte man zudem vor Frostbissspinnen aufpassen, die sich gerne in den dortigen Höhlen niederlassen und dabei ihre kleineren Verwandten, die gemeine Hausspinne mitbringen.

Die Vogelwelt von Ödfels ist vergleichsweise monoton. Häufig sieht man Vögel aus der Gattung der Eulen oder Kauze, aber auch Krähen sind überall auf der Insel anzutreffen. Vereinzelt lassen sich auch Vögel mit buntem Gefieder sichten, allerdings ist nicht gesichert um welche Vogelarten es sich hierbei handelt. Auffällig ist, dass trotz des kalten Klimas viele Insekten Ödfels bevölkern. Dazu gehören mehrere Schmetterlingsarten und Fackelkäfer. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um kälteresistente Arten, die speziell in Himmelsrand verbreitet sind.

Eine ganz eigene Welt bildet der Meeresraum, der die Insel umschließt. Jenseits der Küsten, an denen es vor Schlammkrabben nur so wimmelt, befinden sich fischreiche Gewässer, die optimal für ein starkes Fischereiwesen sind.[3] Neben den weit verbreiteten Fischarten Dorsch, Schellfisch und Hering,[4] lässt sich hier auch der seltene Vvardenfell-Parma fangen.

Besiedlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptsiedlungsbereich von Ödfels

Der Hauptsiedlungsbereich der Insel Ödfels bildet die gleichnamige von einem Gebirgszug geschützte Ortschaft im Kern der Insel. An der südlichen Bucht gelegen, verfügt der Ort über einen Hafen, der für Handel, Transport und Fischerei unerlässlich ist. Unweit vom Hafen liegt ein zentraler Platz, der sich für Versammlungen eignet, sowie ein offenes Handelshaus, in dem sich zugleich die Produktionsstätten der heimischen Handwerker befinden. Die Wohnbebauung gruppiert sich im großen und ganzen um den zentralen Platz, an den auch die lokale Amtsstube angrenzt.

Sonstige Besiedlung fokusiert sich im Westen der Insel. Vereinzelt sind dort außerhalb der natürlichen Stadtmauer Häuser zu finden und auch die Bergbausiedlung Hozzins Torheit liegt im Westen der Insel. Im Süden von Ödfels steht auf einer Hochebene der Garnisionsturm, auf dem sich ein Leuchtfeuer als Signalgeber befindet.

Weitere Orte von Interesse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei nordische Hügelgräber sind noch heute auf Ödfels zu bestaunen: Im Süden der Siedlung, liegt ein unscheinbares Hügelgrab, dessen Name nicht überliefert ist. Heute nur noch unter dem Namen Letzte Rast bekannt, wurde es noch bis in die Zweite Ära als Grabstätte benutzt. Im Westen befindet sich das große Himmelsschleier-Hügelgrab. Hier kann man auf mehreren Ebenen die Handwerkskunst der Nord zur Zeit des Drachenkultes bestaunen. Weitere Ruinen im Südwesten, sind Spuren einer weiteren altnordischen Anlage unbekannten Zwecks.

Im Nordosten, nahe der Spinnenhöhlen, findet man Überreste eines alten Turms und einigen Mauern, ein Zeichen dafür, dass die unwirtschaftliche Insel auch früher schon eine strategische Funktion erfüllte. Von wem genau die Ruinen allerdings stammen und wann sie erbaut wurden, ist allerdings unbekannt.

Einzigartig ist jedenfalls der Gefährtenfelsen vor der Südwestküste, auf dem zwei Kriegerstatuen errichtet wurde, die Richtung Ostmarsch blicken. Auch hier lässt sich die tiefere Bedeutung nur erahnen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ödfels war schon in Urzeiten, als der Drachenkult noch weit verbreitet war, besiedelt. Davon zeugen die altnordischen Ruinen, die auf der Insel zu finden sind, besonders das Himmelsschleier-Hügelgrab im Osten der Insel. Ursprünglich ein Drachenschrein, wurde es zum Grab früher nordischer Krieger und des Priesters Haldriin.

Ödfels erlebte einen Aufschwung als der Ebenherz-Pakt denjenigen Geld bot, die hier siedeln würden. Durch die neugegründete Siedlung sollte die Garnison von Ödfels Kontakt zur Zivilisation halten können.[1] Die Insel wurde öfters Ziel von Räubern und Banditen, einmal wurde sogar ein Spähtrupp des Aldmeri-Dominions gesichtet, doch unter dem Kommando von Tillrani Schneerand wurden sie vertrieben.[5]

Zu einem unbekannten Zeitpunkt kam Hozzin und seine Familie auf die Insel und gründete Hozzins Torheit im Westen um Eisenerz abzubauen. Unter mysteriösen Umständen - man vermutete eine Verbindung zu einem unbekannten Kult - brannte der Ort eines Tages nieder und man hörte ein unheimliches Brüllen. Der Ort wurde daraufhin abgesperrt.[6]

Ab dem Eisherbst des Jahres 2Ä 581 erschienen am Firmament immer wieder Lichter, die wohl in Folge eines Ausbruchs von Seelenberaubten aus Kalthafen entstanden, und die Bevölkerung von Ödfels in Panik versetzten. Als im Morgenstern die ersten merkwürdige Leichen am Stand angespült wurden, bestand Hauptmann Rana darauf, Windhelm deswegen zu kontaktieren. Der Vorschlag von Tillrani Schneerand, die Toten sofort zu begraben, wurde aber von der Mehrheit der Bewohner akzeptiert. Kurz darauf wurde von ein Überlebender angeschwemmt.[7] Angeblich soll es sich dabei um den legendären Entseelten gehandelt haben, jedoch ist das nicht gesichert.

Etwa zur gleichen Zeit wurden am Horizont Schiffe gesehen, was die Bewohner Ödfels zusätzlich beunruhigte, sodass Tillrani gar eine Evakuierung vorschlug[7] und diese auf dem Dorfplatz predigte.[8] Wie sich später herausstellen sollte, war die Angst gerechtfertigt, da das Dolchsturz-Bündnis plante, die Insel zu erobern. Doch Hauptmann Rana, die im Falle einer Schiffsichtung angewiesen war, das Leuchtfeuer zu entzünden.[5] schickte die Truppen auf einer Karavelle um die Situation auszukundschaften, während sie organisierte, dass die verstreuten Einwohner ins Dorf zurück kamen.[9]

Tillrani sollte Recht behalten, denn das Dolchsturz-Bündnis bereitete sich für einen Angriff auf Ödfels vor. Die Evakuierung konnte nicht mehr rechtzeitig durchgeführt werden und auch die Verstärkung traf erst zu spät ein um eine Plünderung des Ortes zu verhindern. Ödfels wurde vom Bündnis überrannt und es wurde munter gemordet. Dennoch konnten viele Einwohner gerettet werden, als es Rana in dem Chaos dennoch gelang, Überlebende in der Totenhalle zu versammeln und durch einen Geheimgang zu entkommen. Auch sollte die Rolle eines Fremdlings nicht unterschätzte werden, der bei der Evakuierung half.[10] Das Dorf selbst wurde dem Dolchsturz-Bündnis überlassen und seine spätere Geschichte verschwindet im Schleier der Zeit.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der patroullierenden Wachen

Es ist nicht bekannt, ob das kleine Dorf offiziell eine Regierungsform besitzt, zumal die Insel Teil von Ostmarsch ist. De facto übernimmt jedoch der Hauptmann der Ödfels-Garnision die Führung im Dorf.

Verteidigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf selbst wird von einem umlaufenden Gebirge gut geschützt. Die drei Pässe, im Westen, Norden und Osten, wurden durch eine kleine Mauer mit Torhaus geschlossen. In der kleinen Siedlung befindet sich die das Garnisionshaus, das gleichzeitig als Amtsbüro für den Hauptmann fungiert. Etwas südlich der Siedlung befindet sich erhoben auf den Klippen der Garnisionsturm mit Signalfeuer, mit dem man das nahe Festland um Verstärkung bitten kann.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel ist nicht fruchtbar,[11] so dass die Landwirtschaft Ödfels nicht ertragreich ist. Die Bauern beschränken sich auf die Zucht von Hühnern, Schweinen und Auerochsen. Vor allem Letztere können trotz des Klimas noch gut grasen und fressen importiertes Heu, sodass Ödfels eine gute Milch- und Käseproduktion hat.[1] Einigen lokale Jäger ergänzen den Bedarf der Bevölkerung an Nahrung, dennoch kommt es im Winter häufiger zu Hungersnöten.[12] Hauptnahrungsmittel ist trotz allem Fisch,[1] wobei Schlachterfisch als Delikatesse gilt.[13] Der Fischfang ist so ertragreich, dass monatlich ein Teil des Fangs nach Einsamkeit gebracht und gegen Getreide getauscht wird.[14]

Die Mühle im Dorf

Der Handel innerhalb der Siedlung wir hauptsächlich innerhalb des zentralen Markthalle abgeschlossen. Hier bieten die lokalen Produzenten, Waren handwerklicher und magischer Natur an. Zudem kann man sich bei der Familie Bannerfetzen verköstigen lassen. Nördlich der Siedlung, bei einem Wegschrein, findet man einen kleineren Handelsplatz: den Ödfelser Warentausch. Neben den Geldmitteln, die der Handel einbringt, wird die Insel von Windhelm finanziert[12] um der dort stationierten Legion Zugang zur Gesellschaft zu sichern.[5]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Bewohner von Ödfels

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung von Ödfels setzt sich fast ausschließlich aus Nord zusammen,[15] unter anderem wohnen hier Mitglieder der Familien Bannerfetzen, Schneerand und Erdwender. Die meisten sind ärmere Bauern, Jäger oder Fischer, die sich aufgrund der Finanzierung seitens Ostmarsch in der ersten Hälfte der zweiten Ära auf der unwirtlichen Insel ansiedelten. Daneben gibt es noch die hiesige Garnison sowie einige Banditen.

Regenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nach der Insel ist eine Frisur benannt. Es handelt sich dabei um einen speziell geflochtenen Zopf.[16]

Gallerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Dialog mit Denskar Erdwender
  2. bei Todesklaues Versteck
  3. Mehr dazu unter dem Punkt Wirtschaft
  4. siehe Tagebuch eines Fischers aus Ödfels
  5. 5,0 5,1 5,2 Dialog mit Tillrani Schneerand
  6. Dialog mit Feldwebel Seyne
  7. 7,0 7,1 siehe Ranas Tagebuch
  8. Ereignisse in The Elder Scrolls Online
  9. Dies ist Teil der Quest Die Vermissten von Ödfels
  10. Dies ist Teil der Quest Der zündende Funke
  11. Dialog mit Littrek Erdwender
  12. 12,0 12,1 siehe Haushaltsnotizen
  13. laut der Beschreibung des Diebesguts Schlachterfisch-Kochstein
  14. Dialog mit Holsgar
  15. vergleiche mit Ranas Tagebuch: Ich befehlige eine Garnison stinkender Nord [...]. Wäre Seyne nicht mitgekommen, wäre ich die einzige Dunkelelfin auf der Insel.
  16. laut der Beschreibung des Diebesguts Ödfelszopf-Andenken
 
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