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Graubärte

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Als die Graubärte bezeichnet man die Meister des Thu'um,[1] welche den Lehren Jurgen Windrufers folgen.[2] Sie leben abgeschieden in ihrem Kloster etwas unterhalb des Gipfels des Hohen Hrothgars in Himmelsrand und treten nur sehr selten mit der Außenwelt in Kontakt.

Die Graubärte gelten aufgrund ihrer meisterlichen Beherrschung des Thu'ums als besonders mächtig, und es gilt als eine große Ehre, sie zu treffen.[3] Gleichzeitig werden sie aber auch gefürchtet, da schon ihr blosses Murmeln in der Lage sein soll, Stürme heraufzubeschwören.[4] Gerade in der unmittelbaren Umgebung ihres Klosters wie in Ivarstatt leben die Bewohner daher mit einer gewissen Furcht und Abneigung gegenüber dem Orden.[5]

Geschichte

Wann genau der Orden der Graubärte von Jurgen Windrufer gegründet wurde ist nicht bekannt. Vermutlich geschah es um 1Ä 675,[6] nachdem er seine rund siebenjährige Meditation nach der nordischen Niederlage in der Schlacht am Roten Berg beendet hatte.[7] Als es ihm gelang, die anderen Zungen von seiner Philosophie zu überzeugen begründete er zur Lehre des Wegs der Stimme wohl das Kloster Hoch-Hrothgar und den Orden der Graubärte.

Über die weitere Ordensgeschichte in der Ersten und weiter Teile der Zweiten Ära liegen aufgrund des zurückgezogenen Lebens der Graubärte keinerlei Informationen vor. Sie treten erst wieder kurz im Jahr 2Ä 572 auf, als Jorunn sie um Hilfe gegen die akavirischen Invasioren zu bitten. Sie schritten selbst nicht in den Kampf ein, aber lehrten den Bittenden einen Thu'um, der von ihm gesprochen, Wulfharth aus Sovngrade herbei rief.[8]

gegen Ende der Zweiten Ära in Erscheinung, als sie ihr langes Schweigen brachen und den jungen Tiber Septim zu sich nach Hoch-Hrothgar riefen und als Drachenblut anerkannten.[9] Der Legende nach soll zunächst der Unterkönig Wulfharth dem Ruf gefolgt sein, dann aber während der traditionellen Begrüßungszeremonie durch die Graubärte durch deren geballtes Thu'um zu Asche zerfallen sein.[10] Auch heißt es, dass Tiber Septim von den Graubärten die Stiefel des Apostels erhalten haben soll.[11]

Danach wurde es wirder rund 600 Jahre lang ruhig um die Graubärte. Als es im Jahr 4Ä 201 zu den Angriffen auf Helgen und westlichen Wachturm von Weißlauf kam, bei welchen der später als Dovahkiin bekannt gewordene Held zum ersten Mal in Erscheinung trat spürten die Graubärte das Erwachen seines Drachenblutes und riefen ihn zu sich nach Hoch-Hrothgar, um ihn auszubilden.[12] Ob und wie genau diese Ausbildung aussah ist nicht bekannt, aber es heißt, dass sie ihm einige Thu'um gelehrt und ihn bei der Auffindung von vergessenen Wortwänden halfen. Auch sollen sie bereit gewesen sein, die Waffenstillstandsverhandlungen zwischen der Kaiserlichen Armee und den Sturmänteln in ihrem Kloster zu gestatten.[13]

Ordenslehre

Ein meditierender Graubart

Hauptartikel: Weg der Stimme

Die Graubärte folgen den Lehren von Jurgen Windrufer und dem von ihm begründeten Weg der Stimme.[2] Sie betrachten die Stimme als ein Geschenk der Göttin Kynareth und nur dazu dient, die Götter zu ehren und zu rühmen.[14] Um dies zu erreichen studieren die Graubärte den Himmel und versuchen mittels Meditation, ein inneres Gleichgewicht zwischen der Stimme in ihnen und ihren äußeren Handlungen zu erreichen.[15] Durch das Erlernen eines Schreis, so die Vorstellung, nimmt man diesen tief in sein Wesen auf,[16] weshalb beispielsweise der Drachenfallschrei wegen seiner Entstehungsgeschichte keinen Platz im friedlichen Weg der Stimme der Graubärte gefunden hat.

Ordenssitz

Hauptartikel: Hoch-Hrothgar

Das Kloster Hoch-Hrothgar mit dem Gipfel des Hohen Hrothgars

Die Graubärte leben abgeschieden vom Rest der Welt in ihrem Kloster Hoch-Hrothgar, etwas unterhalb des Gipfels des Hohen Hrothgars. Das Kloster wurde vermutlich um 1Ä 675 herum von Jurgen Windrufer gegründet, nachdem dieser seine sieben Jahre andauernde Meditation über die nordische Niederlage in der Schlacht am Roten Berg und das Scheitern der Zungen 1Ä 668 beendet hatte und zurückgekehrt war.[17] Es bildet außerdem den Endpunkt des Pilgerweg der 7000 Stufen.

Bekannte Graubärte

Künstlerische Darstellung von Hoch-Hrothgar
Aktuelle Mitglieder
Name Geschlecht Rasse Bemerkung
Arngeir Männlich Nord[18] "Ältester" (Abt) des Klosters[19]
Borri Männlich Nord[18]
Einarth Männlich Nord[18]
Paarthurnax Männlich Drache aktueller[20] Anführer der Graubärte
Wulfgar Männlich Nord[18]
Historische Mitglieder
Name Geschlecht Rasse Bemerkung
Jurgen Windrufer Männlich Nord Begründer des Ordens
Felldir der Alte[21] Männlich Nord eine der ersten Zungen

Literaturverzeichnis

Anmerkungen

  1. Laut Klimmek zum Thema "Könnt Ihr mir etwas über Hoch-Hrothgar erzählen?": "Als Meister des Thu'um können sie jemanden mit einem einzigen Wort töten."
  2. 2,0 2,1 Laut Arngeir zum Thema "Erzählt mir etwas über die Graubärte.": "Wir lernen den Weg der Stimme gemäß den Lehren unseres Gründers, Jurgen Windrufer."
  3. Laut Balgruuf dem Älteren: "Ihr solltet Euch unverzüglich nach Hoch-Hrothgar aufmachen. Dem Ruf der Graubärte darf man sich nicht verweigern. Das ist eine ungeheure Ehre."
  4. Siehe Der kleine Tamriel-Almanach (1. Auflage), Kapitel Cyrodiil.
  5. Siehe zum Beispiel Boti zum Thema "Könnt Ihr mir etwas über Hoch-Hrothgar erzählen?": "Es ist furchterregend, unter ihrem Kloster zu leben. Manchmal könnte ich schwören, seltsame Geräusche von dort oben zu hören. Es klingt wie Donner, aber ohne Regen."
  6. Die Schlacht am Roten Berg ereignete sich 1Ä 668 (siehe entsprechende Artikel), womit sich 1Ä 675 als frühestes "Rückkehrdatum" ergibt.
  7. Laut Arngeir zum Thema "Wer war Jurgen Windrufer?": "Nach der Katastrophe am Roten Berg, bei der die Armee der Nord vernichtet wurde, verbrachte er viele Jahre damit, über die Bedeutung dieser schrecklichen Niederlage nachzudenken."
  8. Jorunn der Skaldenkönig
  9. Siehe unter anderem eine der Schrifttafeln an den 7000 Stufen (Tafel 9/Emblem IX): "Nach jahrelanger Stille nannten die Graubärte einen Namen. Tiber Septim, damals noch ein Jüngling, wurde nach Hoch-Hrothgar gerufen. Sie segneten ihn und nannten ihn Dovahkiin."
  10. Siehe Die Arkturische Häresie.
  11. Laut Lalatia Varian zum Thema "Stiefel des Apostels": "[...]Als er aus den Bergen kam, ritt er auf den Wolken und durchschritt die Lüfte in großen Stiefeln, von denen er behauptete, dass sie ein Geschenk der Graubärte wären.[...]"
  12. Dies ist Teil der Hauptquest "Der Weg der Stimme" in The Elder Scrolls V: Skyrim.
  13. Dies ist Teil der (optionalen) Hauptquest "Eine unendliche Geschichte" in The Elder Scrolls V: Skyrim.
  14. Laut Arngeir zum Thema "Was ist der Weg der Stimme?": "Die Stimme war ein Geschenk, das die Göttin Kynareth den Sterblichen zum Anbeginn der Zeit gemacht hat. Durch sie können sie wie Drachen sprechen. Obwohl dieses Geschenk oft missbraucht wurde, dient die einzige wahrhaftige Verwendung der Stimme der Verehrung und dem Ruhm der Götter."
  15. Laut Arngeir zum Thema "Was ist der Weg der Stimme?": "Ihr könnt nur dann ein wahrer Meister der Stimme werden, wenn der Geist in Eurem Inneren mit Euren äußeren Handlungen im Einklang ist. Wir versuchen, dieses Gleichgewicht zu erreichen, indem wir den Himmel, Kynareths Reich und die Anwendung der Stimme studieren."
  16. Laut Arngeir zum Them "": "Wenn Ihr einen Schrei lernt, nehmt Ihr ihn tief in Euer Wesen auf. Auf gewisse Weise werdet Ihr selbst zu dem Schrei."
  17. Laut zwei Schrifttafeln an den 7000 Stufen zum Kloster: Tafel Nr. 7 ("Emblem VII"): "Jurgen Windrufer begann seine siebenjährige Meditation. Um zu verstehen, wie die starken Zungen versagen konnten." und Tafel Nr. 8 ("Emblem VIII"): "Jurgen Windrufer entschied sich für die Stille und kehrte zurück.[...] Jurgen der Stille erbaute sein Heim auf dem Hals der Welt."; Siehe auch Jurgen Windrufer für genaueres.
  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 Vermutung. Die eigentliche Rasse im Creation Kit ist die "Elder"-Klasse.
  19. Siehe offizielles Lösungsbuch zu The Elder Scrolls V: Skyrim, S. 322
  20. Stand: Anfang 4Ä 201.
  21. Vermutung, da er während des Kampfes gegen Alduin im Drachenkrieg die Robe eines Graubarts trägt (siehe die Hauptquest "Alduins Fluch" in The Elder Scrolls V: Skyrim). Ob er aber wirklich dem Orden angehörte ist nicht bekannt und daher wie gesagt eine Vermutung.
  • Namensnennung 2.5
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