Zuuk (Dorf): Unterschied zwischen den Versionen

Werbung (Nur für Gäste)
K (Geschichte)
K (Geschichte)
 
(kein Unterschied)

Aktuelle Version vom 15. September 2020, 22:20 Uhr

Artikelweiche.svg In dem Artikel Zuuk (Dorf) geht es um die Hintergrundgeschichte. Spielbezogene Einzelheiten findet ihr auf den folgenden Seiten:
Zuuk
ESO Zuuk.jpg
Blick auf Zuuk
Provinz Schwarzmarsch
Region Schattenfenn
Regierung Stammeshäuptling
Statthalter Drillk (Stand: 2Ä 582)
Bevölkerung
Vorherrschendes
Volk
Kothringi
Sonstiges
Baustil stämmische, runde Steinhäuser

Zuuk war eine kothringische Siedlung in der südlichen Hälfte von Schattenfenn, die auf den älteren Ruinen der ayleïdischen Stätte Sul liegt. Der Ort gehört neben Nimmerruh zu den einzigen bekannten Siedlungen der Kothringi in Schattenfenn. Zuuk liegt relativ zentral in Schattenfenn und schmiegt sich im Süden an die Felskette, die die Region an der West-Ost-Achse halbiert. Es liegt damit nördlich von Zischmir, direkt zwischen dem Weißrosengefängnis und dem Brutsumpf. Direkt westlich von Zuuk befinden sich die heulenden Wamasufälle.

Das kothringische Dorf befindet sich im südlichen Teil der ursprünglichen ayleïdischen Siedlung. Auf einer altelfischen, runden Plattform hatten die Kothringi einen (wohl kultisch-religiös konnotierten) Obelisken errichtet, um den sich ihre Hütten herum gruppieren. Im nördlichen Teil steht das altelfische Heiligtum: Ein großer, runder Komplex bildet den Tempel von Sul, dessen Eingang sich im Zentrum dieses befindet. Das Innere besteht aus mehreren Kammern mit drei Alasil-Pfeilern - dem Mathmeld-Pfeiler, dem Mathmori-Pfeiler und dem Jorane-Pfeiler[1] - in denen sich Erinnerungen aus ayleïdischer Zeit gespeichert und für die Aktivierung abrufbereit sind.[2] Eine Rätselsäule mit Sternzeichen bildet ein magisches Schloss, das den Zugang zur hintersten Kammer - dem Heiligtum des Tempels, in dem ursprünglich der Sedormis-Schlüsselstein ruhte - verschließt.

Geschichte

Noch bevor die Ayleïden ihre Siedlung östlich der heulenden Wamasufällen errichteten, entdecken sie in der Nähe noch deutlich ältere Ruinen. Möglicherweise handelte es sich dabei um argonische Xanmeer-Strukturen, doch konnten sich die Wildelfen nicht vorstellen, dass diese Strukturen von den Echsenmenschen erbaut wurden.[3] In der Zeit der Besiedlung von Sul nutzten die dortigen Adlige ihre argonischen Sklaven um Fleischskulpturen zu schaffen, mit denen sie den berühmten, wehklagenden Rädern von Vindasel nacheifern wollten.[4] Alls Alessias Sklavenaufstand ausbrach, wurde auch Sul nicht von der Rebellion verschont.[5] Sul zerfiel, doch verblieb nach dem Niedergang der Stätte der Sedormis-Schlüsselstein von Loriasel in ihren Mauern.

Die Geschichte der kothringischen Siedlung, die auf den Ruinen von Sul errichtet wurde,[6][7] begann in der frühen Zweiten Ära. Fürst Zuuk, Vertrauter von Kaiserin Tavia, kehrte nach dem Tod von Reman III nach Schattenfenn zurück und gründete dort die kleine Siedlung unter einem mittlerweile vergessenen Namen. Nach fünf Generationen, die die Siedlung bewohnte, wurde sie ihrem Gründer zu Ehren in Zuuk umbenannt.[8] Der Tempel von Sul wurde von den Kothringi magisch versiegelt, damit die Geister und Untoten nicht entwichen. Die magische Versieglung konnte fortan nur mit dem kothringischen Wort "Betrux" geöffnet werden.[9]

Der letzte Kothringi

Die Siedlung wurde über Jahrhunderte bis in die mittlere zweite Ära bevölkert, die den raschen Niedergang der Siedlung markierte. Im Morgenstern des Jahres 2Ä 561 erreichte die Knahaten-Grippe die Siedlung Zuuk. Innerhalb von zwei Wochen erlagen die meisten der Bewohner der schrecklichen Krankheit.[10] Unter anderem fielen Huug, Maakul[11] und Shul der Grippe zum Opfer.[12][10] Drillk war der letzte Überlebende des Dorfes[10] und damit der letzte Kothringi überhaupt.[9][7]

In 2Ä 582 kamen Soldaten des Ersten Aldmeri-Dominions, die als Teil des Hauträuber-Unternehmens in Schattenfenn eindrangen, nach Zuuk. Dort suchte das Dominion nach dem Schlüsselstein für Loriasel. Sie fesselten Drillk[13] und folterten die Toten,[10] indem sie die Geister der toten Kothringi riefen, um herauszufinden, wo sich der Schlüsselstein befindet.[14] Das Dominion folterte Drillk, doch konnten sie keine Informationen zum Schlüsselstein aus ihn heraus bekommen.[15] Stattdessen verlor Drillk unter der Folter seinen Verstand und vergaß, was er über den Schlüsselstein wusste.[9] Drei Späher der Vizekanoniker von Sturmfeste - die Späher Lodyna Arethi, Dolsia und Kudleez - beobachten das Treiben des Dominions im Dorf und baten schließlich einen Abenteurer des Ebenherz-Pakts den Schlüsselstein vor der Soldaten und Magier des Dominions zu finden. Aus Lodynas Anweisung befreite der Abenteurer Drillk, damit dieser ihn zum Schlüsselstein führt. Stattdessen aber stellte Drillk ihn vor verschiedene Aufgaben, wie die Anfertigung einer Krone und das Retten der mit Magie gebundenen Kothringi-Geister Lleram, Dethrel und Sarase.[16] Schließlich erscheinen die Geister erneut und ließen Drillk an den Schlüsselstein erinnern. Drillk schickte den Abenteurer in den Tempel von Sul, wo dieser im Gespräch mit Morilye herausstellte, dass der letzte Kothringi den Schlüsselstein absorbiert hatte.[17][18] Drillk erinnerte sich daraufhin wieder an die gesamten Ereignisse. Er bat an, ein Ritual zu vollführen, um den absorbierten Schlüsselstein auf den Abenteurer zu übertragen, auch wenn der Kothringi daraufhin sterben würden.[17] Ob der Abenteurer darauf einging, ist nicht bekannt.

Im selben Jahr aktivierte womöglich derselbe Abenteurer mithilfe eines Relikts von Kizibael die Alasil-Pfeiler von Sul und sah somit die darin gespeicherten Erinnerungen. Später brachte er das Relikt zu Neeja-Meen in Zischmir.[19]

Anmerkungen

 
  • Namensnennung 2.5
  • Powered by MediaWiki
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden