Abendfabeln der gesegneten Almalexia | ElderScrollsPortal.de

Abendfabeln der gesegneten Almalexia

Abendfabeln der gesegneten Almalexia
Zum Text
Autor Almalexia
Art Buch
Genre Religion, Fabel

Abendfabeln der gesegneten Almalexia (engl. Blessed Almalexia's Fables for Evening) ist eine Sammlung kurzer moralischer Erzählungen, die der Tribunal-Göttin Almalexia zugeschrieben werden. Die Schrift nutzt allegorische Geschichten aus Natur und Alltag Morrowinds, um grundlegende ethische Lehren zu vermitteln.

Inhaltsangabe

Die Schrift besteht aus vier voneinander unabhängigen Fabeln, die jeweils mit einer expliziten moralischen Lehre enden.

In Sotha Sil und die Sterne liegt der junge Sotha Sil unter dem Nachthimmel und beschließt, alle Sterne zu zählen und zu benennen. Nachdem er einschläft, sind die Sterne am Morgen verschwunden, woraufhin er erkennt, dass kein Werk von Dauer ist.

Der stärkste Nixochse erzählt von einem überheblichen Nixochsen, der seine Liebe zu den Göttern durch das Tragen immer schwererer Lasten beweisen will. Trotz der Warnungen seiner Artgenossen überlastet er sich und stirbt, was die Grenzen sterblicher Kraft verdeutlicht.

In Die Geschichte vom gefrorenen Guar irrt ein Guar durch eine kalte Nacht und hält ein fernes Leuchten für ein rettendes Lagerfeuer. Getrieben von der Sehnsucht nach Wärme ignoriert er alle Warnzeichen und stürzt schließlich in einen Lavastrom, wodurch er stirbt.

Die schönste Netchkuh schildert eine Netchkuh, die von ihrer Mutter als einzigartig schön gepriesen wird. Ihre daraus erwachsende Eitelkeit führt dazu, dass sie alle Verehrer abweist und am Ende einsam bleibt, was als Warnung vor übermäßigem Lob dient.

Analyse

Abendfabeln der gesegneten Almalexia versammelt mehrere lehrhafte Fabeln, die Kindern und Gläubigen sittliche Werte nahebringen sollen. Die Erzählungen behandeln Themen wie Maßhalten, Demut, Vergänglichkeit und die Gefahren von Hochmut und Selbsttäuschung. Es folgt der klassischen Struktur von Fabeln, indem Tiere oder mythologisch überhöhte Figuren stellvertretend für menschliche Schwächen auftreten. Die Texte sind bewusst einfach gehalten und richten sich klar an ein belehrendes Publikum, vermutlich Kinder oder Gläubige des Tribunal-Tempels.

Zentral ist die Betonung von Maß, Bescheidenheit und Selbstreflexion, Werte, die im religiösen Selbstverständnis Almalexias eine wichtige Rolle spielen. Auffällig ist zudem die Darstellung von Sotha Sil als kindliche Figur, was seine spätere Rolle als Gott der Weisheit kontrastiert und die Vergänglichkeit selbst großer Bestrebungen unterstreicht. Insgesamt dient das Werk der moralischen Erziehung und der Festigung religiöser Ideale innerhalb der dunmerischen Gesellschaft.