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Agganors Tagebuch

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Agganors Tagebuch
Zum Text
Autor Agganor
Art Buch
Genre Tagebuch

Agganors Tagebuch (engl. Agganor's Journal) ist ein persönlicher Bericht des Eisenork-Schamanen Agganor, in dem er den Machtwechsel innerhalb seines Stammes und den Beginn einer folgenreichen Allianz schildert. Der Text gewährt Einblick in interne Stammespolitik, Verrat und religiös legitimierte Gewalt.

Inhaltsangabe

Agganor berichtet, dass er die konservativen Lehren des alten Schamanen Lashburr Zahnbrecher zunehmend als Hindernis empfindet. Als der Schuppenhof unter der Führung von Cassipia eine Audienz beim Häuptling Braadoth Felsenkind verlangt, erkennt Agganor die Gelegenheit zum Machtgewinn. Entgegen Lashburrs Forderung nach Gewalt beschuldigt Agganor den alten Schamanen, einen Verrat an einer angeblich prophezeiten Allianz zu planen.

Mit einer gezielt konstruierten Lügengeschichte überzeugt Agganor den Häuptling, Lashburr zum Tode zu verurteilen und die Fremden willkommen zu heißen. Während Braadoth und Cassipia die Bedingungen einer Allianz aushandeln, bietet Cassipia dem Häuptling einen Ehrenrang im Schuppenhof an. Braadoth nimmt an und erhält den Titel „Ophidischer Exarch der Wogenden Vernichtung“.

Lashburr wird gemäß den Stammesriten gefoltert und an einen Felsen gebunden, um dort der Sonne und den Krähen überlassen zu werden. Später stellt Agganor jedoch fest, dass Lashburr entkommen ist und die zurückgelassenen Wachen getötet wurden. Trotz dieses Rückschlags misst Agganor der Flucht wenig Bedeutung bei und konzentriert sich auf seine eigene Zukunft innerhalb des Schuppenhofs.

Analyse

Das Tagebuch beschreibt aus subjektiver Perspektive, wie ein ehrgeiziger Schamane durch Lüge und Intrige Einfluss gewinnt. Im Zentrum steht die Entmachtung eines alten Stammesführers zugunsten eines politischen Bündnisses mit dem Schuppenhof. Der Text ist ein unzuverlässiger, selbstverherrlichender Bericht, der Agganors Ehrgeiz, Opportunismus und moralische Skrupellosigkeit offenlegt. Religiöse Motive wie das „Hören auf die Steine“ dienen ihm vor allem als Rechtfertigung für Machtpolitik und Verrat.

Zentrale Themen sind Machtübernahme durch Intrige, der Konflikt zwischen Tradition und Pragmatismus sowie die Instrumentalisierung von Prophezeiungen. Die unerwartete Flucht Lashburrs stellt Agganors Selbstsicherheit infrage und deutet an, dass seine Handlungen langfristige Konsequenzen haben könnten, die er unterschätzt.