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Quelle:Wir stellen vor: Jeetra von den Steinnestern

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Bahtra at-Hunding Wir stellen vor Kuzam-jo
Auflagen des Buches

Diese Seite enthält den Text von Wir stellen vor: Jeetra von den Steinnestern aus The Elder Scrolls Online (Originaltitel: Meet the Character – Jeetra of the Stone-Nest).

Inhalt

Wir stellen vor: Jeetra von den Steinnestern[1]

Erfahrt mehr über Jeetra, eine Todestänzerin der Steinnest-Argonier, und ihre Aktivitäten im östlichen Sonnenwende.

Spoiler-Warnung: Diese Charaktervorstellung enthält Informationen aus der Handlung von Saisons des Wurmkults – Teil 1! Wir empfehlen euch, diese Questreihe selbst zu erleben, bevor ihr weiterlest.


***

Ein Bericht an Mannimarco, von Kommandant Kor-Zakul der Gristmungfeste, entdeckt von Spähern der Stirk-Gefolgschaft kurz nach dem Fall der sich windenden Mauer.


Großer Mannimarco,

es ist mir eine außerordentliche Ehre, Euch nach Eurer Rückkehr in der Welt der Lebenden willkommen zu heißen! Die Vorbereitungen unseres großen Werks im östlichen Sonnenwende verlaufen wie erwartet. Die hier ansässigen Bewohner sind überwiegend Steinnest-Argonier, die sich dadurch von ihren Festlandvettern unterscheiden, dass ihnen die Hist gleichgültig zu sein scheinen und sie weiterhin Xanmeere als Tempel und Begräbnisstätten nutzen. Sie sind eine nebensächliche Unannehmlichkeit für unsere Aktivitäten und unsere Arbeit, geben aber vorzüglichen Nachschub für unsere Experimente und Sklavenarbeit ab.

Die meisten dieser Argonier verteilen sich auf kleine Siedlungen, wovon das Dorf Xor-Hist das größte ist. Ihre Ältesten, die sie Steinformer nennen, scheinen zumindest einen gewissen Grad an Führung und Autorität zu besitzen, aber die Steinnester an sich verfügen über keine feste Armee und es gibt nur einige wenige über alle Dörfer verstreute Krieger. Eine kleinere Gruppe, die ich nur sehr ungern erwähne, weil es nur so wenige sind, sind die Leerenzeloten, die sich selbst Todestänzer nennen. Sie scheinen eine Art Verbindung aus Krieger und Priester zu sein, die von Dorf zu Dorf reisen, um sich Problemen anzunehmen oder Führung zu gewähren, wo diese vonnöten ist. Sie fühlen sich wohl für die Seelen ihrer Mitargonier verantwortlich. Wenn uns irgendjemand von diesem Steinnestvolk Probleme bereiten könnte, sind es diese wenigen Todestänzer.

Und auch wenn wir diese Hälfte der Insel bisher beherrschen und dabei die Bevölkerung der Dörfer sowohl als Arbeitskräfte als auch als Testsubjekte nutzen, haben uns die höchstens zwei oder drei Todestänzer so einige Rückschläge und Probleme beschert. Allen voran eine Todestänzerin, die sich Jeetra nennt. Sie ist hartnäckig und stur, selbst für eine Argonierin. Diese alte Echse hat sich uns bei jedem einzelnen unserer bisherigen Schritte entgegengestellt, seit wir die sich windende Mauer errichtet haben. Ihr Starrsinn wirkt aber unparteiisch, da sie nicht nur dem Orden des Schwarzen Wurms, sondern auch allen anderen Festländern und sogar den meisten nicht-argonischen Bewohnern von Sonnenwende Geringschätzung entgegenbringt. Was als Ansprachen an ihr Volk über die Gefahren durch die „Leichenräuber“ begann (ja, so nennt sie uns), hat sich zu einem regelrechten Widerstand entwickelt. Sie hat sogar damit angefangen, Krieger aus den verstreuten Stämmen um sich zu scharen, als würde sie versuchen, eine Art Armee aufzustellen. Es ist fast schon lachhaft!

Dennoch hat sie sich als Dorn in unserem Fleisch erwiesen. Vorräte verlassen einen Standort und kommen nie an ihrem Zielpunkt an. Gefangene verschwinden aus Arbeitslagern und Patrouillen wird aufgelauert. Ihr Wissen über die Region und ihre engen Verbindungen zu Ihresgleichen erschweren es uns, sie aufzuspüren und uns ihrer zu entledigen. Sie bleibt in vielerlei Hinsicht eine Art Geist und die Gefangenen, die wir befragen, beschreiben sie als abgebrüht, voreingenommen, unangenehm, alt und überaus fähig.

Allerdings sind es ihre eigene bittere Persönlichkeit und ihr Misstrauen, die ihrer Effizienz zusetzen. Sie bittet niemand abseits anderer Bewohner der Steinnester um Hilfe oder akzeptiert solche. Sie bleibt weiterhin Sand im Getriebe unseres großen Werks, aber ich habe keine Zweifel, dass wir sie zeitnah aufspüren und loswerden können. Ich habe außerdem einige unserer besten Forscher abgestellt, alles über diese sogenannten Todestänzer in Erfahrung zu bringen, was sie finden können. Einige Informationen deuten darauf hin, dass sie sich schlichtweg um Kranke und Sterbende kümmern, ihren Übergang von diesem Leben ins nächste so einfach wie möglich gestalten. Andere legen wiederum nahe, dass es sich bei ihnen um eine Kaste aus Kriegermönchen handelt, was sicher besser zu dem Ausmaß an Ärger passt, das uns diese kleine Anzahl von ihnen bisher bereitet hat. Wie Ihr uns immer gelehrt habt, sind Informationen der Stein, der unsere Klingen schärft.

In der Zwischenzeit werden wir wachsam bleiben und sie und ihr Gefolge in Schach halten. Es besteht scheinbar eine Verbindung zwischen Jeetra und dem Dorf im Schatten der Xul-Haj-Xanmeer. Möglicherweise können wir dies nutzen, um sie hervorzulocken und endlich zu erwischen. Ich erbitte hiermit Eure Erlaubnis für eine derartige Operation. Wie dem auch sei: Jeetra und diese anderen Todestänzer werden uns nicht länger Ärger machen.

Gepriesen sei Mannimarco! Gepriesen sei der Orden des Schwarzen Wurms!

Kommandant Kor-Zakul, Gristmungfeste

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Unterschätzt der Wurmkult Jeetra? Ihr werdet die Handlung von Saisons des Wurmkults – Teil 2 durchspielen müssen, um das zu erfahren. Werdet ihr euch den Steinnest-Argoniern anschließen, um die Region zu befreien? Lasst es uns auf Bluesky, X (ehemals Twitter), Instagram und Facebook wissen.

Anmerkungen (Tamriel-Almanach)

  1. Das Buch wurde auf der offiziellen ESO-Seite veröffentlicht.