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Das Feuer des Hist

Das Feuer des Hist
Zum Text
Autor Pegareem
Art Buch
Genre Autobiografie, Religion

Das Feuer des Hist (engl. The Hist's Fire) ist eine persönliche Erzählung der Argonierin Pegareem über Liebe, Schicksal und den Einfluss des Hist auf das Leben der Saxhleel. Die Schrift verbindet eine individuelle Erfahrung mit religiöser Deutung.

Inhaltsangabe

Pegareem reagiert auf die häufige Frage, wie Argonier ihre Partner finden, und widerspricht der Annahme, dass ihnen emotionale Tiefe oder romantische Bindungen fremd seien. Sie berichtet, dass sie selbst fest davon überzeugt gewesen sei, niemals zu heiraten, bis der Hist sie, ihrer Überzeugung nach, unmerklich auf ihren späteren Gemahl vorbereitete.

Während ihrer Arbeit in einem Laden hört sie plötzlich eine innere Stimme, die ihr befiehlt zu warten. Diese Erfahrung verunsichert sie so sehr, dass sie eine Lampe umstößt, wodurch sich brennendes Öl im Raum verteilt und ein Feuer ausbricht. Die Hütte wird rasch von Flammen, Rauch und Hitze erfüllt, während Pegareem benommen und bewegungslos bleibt.

In letzter Sekunde wird sie von einem Fremden gerettet, der die Tür aufreißt und sie aus dem brennenden Gebäude zieht. Nachdem das Feuer am feuchten Strohdach erloschen ist, erkennt Pegareem in ihrem Retter jenen Partner, den der Hist für sie bestimmt habe. Die Begegnung wird als vorherbestimmt und als Ergebnis göttlicher Lenkung verstanden.

Analyse

Die Schrift schildert die Entstehung einer Partnerschaft aus der Perspektive einer Argonierin, die ihr Schicksal als direkte Führung durch den Hist versteht. Im Zentrum steht ein Brandereignis, das als Wendepunkt und göttliches Zeichen gedeutet wird. Der Text ist stark subjektiv geprägt und verbindet autobiografische Erinnerung mit religiöser Interpretation. Zentrale Themen sind Schicksal, göttliche Führung und emotionale Bindung innerhalb der argonischen Kultur, wobei der Hist als aktiv lenkende Instanz dargestellt wird.

Literarisch nutzt die Erzählung das Feuer als Symbol für Umbruch und Erneuerung: Zerstörung und Rettung fallen zusammen und markieren den Übergang von persönlicher Unabhängigkeit zu partnerschaftlicher Bindung. Gleichzeitig bietet die Schrift einen seltenen Einblick in argonische Selbstwahrnehmung und widerspricht explizit fremdrassigen Stereotypen über Gefühllosigkeit oder soziale Distanz der Saxhleel.