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Miruins Tagebuch

Miruins Tagebuch
Zum Text
Autor Miruin
Art Buch
Genre Expeditionsbericht

Miruins Tagebuch (engl. Miruin's Journal) ist ein persönlicher Expeditionsbericht über die Suche nach dem ayleïdischen Relikt „Träne von Anurraame“ in den Ruinen von Erokii. Der Text dokumentiert die zunehmende Verunsicherung des Autors angesichts der zerstörerischen Macht des Artefakts und der Absichten seines Auftraggebers.

Inhalt

Das Tagebuch beginnt mit Miruins Bericht, dass Baron Montclair ihn mit einer Expedition in die Ruinen von Erokii beauftragt hat. Ziel ist die Bergung eines uralten ayleïdischen Relikts namens „Träne von Anurraame“, das für Reeza-Jul bestimmt ist.

Mit fortschreitender Suche verliert Miruin aufgrund des fehlenden Sonnenlichts das Zeitgefühl. Die Gruppe findet zunächst nur alte Schriften, aus denen hervorgeht, dass das Relikt ganze Städte zerstören könne. Beunruhigt schreibt Miruin dem Baron und äußert seine Bedenken.

Baron Montclair antwortet, dass ihm die Macht des Relikts bewusst sei und es notwendig sei, um Kluftspitze zu alter Größe zurückzuführen. Schließlich wird das Artefakt gefunden. Miruin erhält den Befehl, es zu einem Schiff zu bringen, das nach Wegesruh segelt. Er fragt sich, ob der Baron die Hauptstadt des Dolchsturz-Bündnisses zerstören will, unterwirft sich jedoch den Befehlen.

Analyse

Der Text folgt der Struktur eines fragmentierten Tagebuchs, dessen Datumsangaben zunehmend unsicher werden. Diese Auflösung der zeitlichen Orientierung spiegelt die psychische Belastung und Isolation der Expedition wider.

Thematisch stehen Macht, Loyalität und moralischer Zweifel im Zentrum. Miruin zeigt wachsendes Unbehagen angesichts der zerstörerischen Potenz des Relikts, bleibt jedoch pflichtbewusst. Der Kontrast zwischen seiner Skepsis und der Entschlossenheit des Barons verweist auf politische Instrumentalisierung uralter Magie.

Das Relikt selbst fungiert als Symbol für vergangene ayleïdische Macht, die in der Gegenwart erneut genutzt werden soll. Der Text endet ohne Auflösung, wodurch die Bedrohung unausgesprochen im Raum stehen bleibt. Dadurch entsteht eine unterschwellige Spannung, die politische Ambitionen und mögliche Katastrophen andeutet.