| Picknick bei Pelin (eine Schauergeschichte) Zum Text | |
|---|---|
| Autor | DeWitte Bourbois |
| Art | Buch |
| Genre | Erzählung |
Picknick bei Pelin (eine Schauergeschichte) (engl. Picnic at Pelin (A Horror Story)) ist eine Erzählung von DeWitte Bourbois über ein Friedhofspicknick, bei dem eine Geistererscheinung nur den Auftakt des Schreckens bildet. Der Ich-Erzähler Jacques erkennt zu spät, dass die eigentliche Gefahr von seiner Begleiterin ausgeht.
Inhalt
Am Hoheitstag überredet Jacques die zunächst widerstrebende Falinne zu einem Picknick auf dem Pelinsfriedhof. Schutz vor dem düsteren Wetter suchen beide im Mausoleum der Baronin Falinne Guimard, die einst Truppen gegen die alessianische Legion befehligte.
Während Jacques die Speisen vorstellt, antwortet eine flüsternde Stimme aus der Gruft. Der Geist der Baronin erscheint und glaubt, der Tag des Angriffs sei gekommen. Jacques und Falinne erklären ihr, dass sie sich im falschen Jahrhundert befinde. Daraufhin zieht sich die Erscheinung zurück.
Die beiden beruhigen sich bei Milchwein. Falinne versichert Jacques, ihm den Schrecken nicht übelzunehmen. Kurz darauf verliert er jedoch die Kontrolle über seinen Körper. Sie eröffnet ihm, seinen Wein mit Lähmungsgift versetzt zu haben: Um Namiras Vergessenen beitreten zu dürfen, müsse sie Menschenfleisch essen. Die Erzählung endet damit, dass sie eine Klinge zieht und überlegt, wo sie beginnen soll.
Analyse
Die Geschichte lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf den unheimlichen Schauplatz und die vermeintliche Gefahr durch die Tote. Nachdem der Geist ohne Gewalt verschwunden ist, entsteht eine kurze Entspannung, die Falinnes Enthüllung umso unvermittelter durchbricht. Die lebende Begleiterin erweist sich als bedrohlicher als die Erscheinung.
Jacques’ anfängliche Selbstsicherheit und seine Sorge um Falinnes Verärgerung begrenzen seinen Blick auf das Geschehen. Durch die Ich-Erzählung erfahren die Lesenden erst mit ihm von dem Gift und ihrem Vorhaben. Sein Tod oder die Ausführung des angekündigten Kannibalismus werden nicht mehr geschildert.