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Xarxes und Oghma

Xarxes und Oghma
Zum Text
Autor Thandelieth
Art Buch
Genre Philosophie, Religion

Xarxes und Oghma (engl. Xarxes and Oghma) ist eine kurze allegorische Schrift, die eine persönliche Lebensfrage in einen religiös-philosophischen Dialog mit dem Gott Xarxes einbettet. Der Text nutzt einfache Naturbilder, um Themen wie Entscheidung, Partnerschaft und Selbstbestimmung zu veranschaulichen.

Inhaltsangabe

Die Erzählerin äußert gegenüber Xarxes ihre Unsicherheit über eine bevorstehende Heirat und fragt, ob diese ihrem eigenen Wunsch oder einer Pflicht entspringt. Xarxes antwortet nicht direkt, sondern zeichnet mit einem Stab einen Fluss in den Schlamm und zeigt, wie sich ein Strom teilt und später wieder vereint.

Er erklärt anhand dieses Bildes, dass aus zwei eines werden kann, ohne die Existenz der einzelnen Wege zu negieren. Auf die direkte Frage, ob sie heiraten solle, gibt Xarxes keine klare Anweisung, sondern stellt ihr frei, ob sie lieber allein oder gemeinsam reisen möchte.

Analyse

Xarxes und Oghma behandelt die Frage nach Ehe und persönlichem Willen aus spiritueller Perspektive. In einem symbolischen Gespräch wird gezeigt, dass Einheit sowohl allein als auch gemeinsam erreicht werden kann. Der Text verzichtet bewusst auf eine eindeutige moralische oder religiöse Vorgabe und betont stattdessen individuelle Wahlfreiheit. Xarxes tritt nicht als befehlender Gott auf, sondern als Lehrer, der durch Symbolik zur Selbstreflexion anregt.

Die Allegorie des Flusses verdeutlicht, dass Einheit kein Verlust von Individualität sein muss. Damit spiegelt die Schrift zentrale altmerische Werte wider, in denen Wissen, Kontinuität und bewusste Entscheidung höher gewichtet werden als blinde Pflichterfüllung.