Also nochmal um zu der Trainingsart zurück zu kommen.
Du kannst dir Parkour natürlich auch ganz alleine beibringen, wobei ein gewisses Bewegungstalent natürlich von Vorteil ist.
Hast du dieses nicht dann musst du nicht gleich einen Profi als Trainer anheuern. Wenn du einen Bekannten oder Verwandten fragst, ob das was du da übst so aussieht wie das in dem Video, musst du dir schonmal keine Gedanken um die Richtigkeit in den Bewegungen machen.
In einer Gruppe zu trainieren macht bestimmt mehr Spaß. Ganz ohne Zweifel.
Doch ist der Lerneffekt nicht unbedingt besser, wenn man sich keine Gedanken um die Bewegungen machen muss, da man sich auf seine eigenen Schwächen konzentrieren kann und nicht gezwungen ist auf die der ganzen Gruppe Rücksicht zu nehmen.
Du musst ja auch nicht gleich als blutiger Anfänger von Dach zu Dach springen und dann aus drei Meter Höhe auf einer Geländerstange landen.
Es reicht, wenn du dir erstmal die wichtigsten Basis-Bewegungen aneignest wie zum Beispiel den Präzisionssprung. Du kannst dir Entfernung mit deinen Füßen messen und dich dann stetig verbessern. Du musst am Anfang auch keine 10 Fuß springen, sondern dich erstmal mit dem zufrieden geben was du als dein Bestes erachtest und dir dann Ziele setzen. (Und wunder dich nicht, wenn du nach dem ersten Mal trainieren einen ordentlichen Muskelkater im Bauch und in den Beinen hast)
Wenn du genug Geduld und ein wenig Zeit aufbringst wird das schon was.
Als Krafttraining kannst du Sit-Ups, Liegestütz und Klimmzüge machen, denn es ist nicht nur die Technik die zählt.
Viel Glück dabei!
Wave