Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
|Inhalt = Ein Brief von Calcelmo an Faleen | |Inhalt = Ein Brief von Calcelmo an Faleen | ||
Mein liebend Herz ist tauber Stein, | Mein liebend Herz ist tauber Stein,<br> | ||
in Eis verborgen vor dem Blick.<br> | |||
in Eis verborgen vor dem Blick. | Manch einer mag verächtlich schrei'n, „Das gibt es nicht“,<br> | ||
doch and're wispern, „Doch, vielleicht.“<br> | |||
Manch einer mag verächtlich schrei'n, „Das gibt es nicht“, | <br> | ||
Obgleich ein Stein gebor'n aus fiebrig Asche,<br> | |||
doch and're wispern, „Doch, vielleicht.“ | ist einmal er geformt, kein„ Hitz“ er verstrahlt.<br> | ||
Und wie ihr Herz kein Lieb" verrät,<br> | |||
Obgleich ein Stein gebor'n aus fiebrig Asche, | so schenkt es auch kein" Trost dem, der's begehrt. <br> | ||
<br> | |||
ist einmal er geformt, kein„ Hitz“ er verstrahlt. | Da Berge wachsend nach dem Himmel streben,<br> | ||
die Gipfelstürmer folgen schon.<br> | |||
Und wie ihr Herz kein Lieb" verrät, | Mit Beitel, Seil, mit Axt und Hacke,<br> | ||
den Fels gefügig machen sie.<br> | |||
so schenkt es auch kein" Trost dem, der's begehrt. | <br> | ||
Ein Gipfel stolz in ihrer Mitte,<br> | |||
Da Berge wachsend nach dem Himmel streben, | unbezwingbar und noch unerklommen. <br> | ||
Wer es versucht, zerschellt an ihren Hängen;<br> | |||
die Gipfelstürmer folgen schon. | sein gierig Blick gen Himmel fährt.<br> | ||
<br> | |||
Mit Beitel, Seil, mit Axt und Hacke, | Denn ungestüme Wallung nie vermag,<br> | ||
die wohlverwahrten Tiefen zu ergründe.<br> | |||
den Fels gefügig machen sie. | Doch steter Tropfen zärtlich höhlt,<br> | ||
ein heimlich Tunnel an ihr Herz.<br> | |||
Ein Gipfel stolz in ihrer Mitte, | <br> | ||
Meine Liebe ist ein schürfend Wasser,<br> | |||
unbezwingbar und noch unerklommen. | Eis, das in der Sonne bricht.<br> | ||
Ein plätschernd, sehnlich flüsternd Flehen,<br> | |||
Wer es versucht, zerschellt an ihren Hängen; | so lang, bis übersprudeln werde ich.<br> | ||
<br> | |||
sein gierig Blick gen Himmel fährt. | Denn unter Felsen da weilte ich,<br> | ||
in einer Stadt, aus rohem Stein.<br> | |||
Denn ungestüme Wallung nie vermag, | So werd ich in die Höhle kriechen,<br> | ||
die Seel" zu wärmen, die mein Heim.<br> | |||
die wohlverwahrten Tiefen zu ergründe. | |||
Doch steter Tropfen zärtlich höhlt, | |||
ein heimlich Tunnel an ihr Herz. | |||
Meine Liebe ist ein schürfend Wasser, | |||
Eis, das in der Sonne bricht. | |||
Ein plätschernd, sehnlich flüsternd Flehen, | |||
so lang, bis übersprudeln werde ich. | |||
Denn unter Felsen da weilte ich, | |||
in einer Stadt, aus rohem Stein. | |||
So werd ich in die Höhle kriechen, | |||
die Seel" zu wärmen, die mein Heim. | |||
}} | }} | ||
Aktuelle Version vom 2. April 2026, 16:42 Uhr
| Liebesgedicht ID: 000211D7 Zur Schrift | |||
|---|---|---|---|
| Wert | 5 |
Gewicht | 1.00 GE |
Diese Seite enthält den Text von Liebesgedicht (engl. Love Poem) aus The Elder Scrolls V: Skyrim.
Inhalt
Ein Brief von Calcelmo an Faleen
Mein liebend Herz ist tauber Stein,
in Eis verborgen vor dem Blick.
Manch einer mag verächtlich schrei'n, „Das gibt es nicht“,
doch and're wispern, „Doch, vielleicht.“
Obgleich ein Stein gebor'n aus fiebrig Asche,
ist einmal er geformt, kein„ Hitz“ er verstrahlt.
Und wie ihr Herz kein Lieb" verrät,
so schenkt es auch kein" Trost dem, der's begehrt.
Da Berge wachsend nach dem Himmel streben,
die Gipfelstürmer folgen schon.
Mit Beitel, Seil, mit Axt und Hacke,
den Fels gefügig machen sie.
Ein Gipfel stolz in ihrer Mitte,
unbezwingbar und noch unerklommen.
Wer es versucht, zerschellt an ihren Hängen;
sein gierig Blick gen Himmel fährt.
Denn ungestüme Wallung nie vermag,
die wohlverwahrten Tiefen zu ergründe.
Doch steter Tropfen zärtlich höhlt,
ein heimlich Tunnel an ihr Herz.
Meine Liebe ist ein schürfend Wasser,
Eis, das in der Sonne bricht.
Ein plätschernd, sehnlich flüsternd Flehen,
so lang, bis übersprudeln werde ich.
Denn unter Felsen da weilte ich,
in einer Stadt, aus rohem Stein.
So werd ich in die Höhle kriechen,
die Seel" zu wärmen, die mein Heim.