Die Seite wurde neu angelegt: „{{Buchinfo |Name_Buch = Y'ffres funkelnde Rösser |Originaltitel = Y'ffre's Sparkling Steeds |Autor = Melobrian |Art = Buch |Genre = Naturkundliche Abhandlung }} '''Y'ffres funkelnde Rösser''' (engl. ''Y'ffre's Sparkling Steeds'') ist eine naturkundlich-mythologische Abhandlung über die legendären Indrik, die angeblich in der Wildnis der Sommersend-Inseln erscheinen. == Inhalt == Der Autor beschreibt seine seltenen Begegnungen mit wild…“ |
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Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 11:47 Uhr
| Y'ffres funkelnde Rösser Zum Text | |
|---|---|
| Autor | Melobrian |
| Art | Buch |
| Genre | Naturkundliche Abhandlung |
Y'ffres funkelnde Rösser (engl. Y'ffre's Sparkling Steeds) ist eine naturkundlich-mythologische Abhandlung über die legendären Indrik, die angeblich in der Wildnis der Sommersend-Inseln erscheinen.
Inhalt
Der Autor beschreibt seine seltenen Begegnungen mit wilden Indrik, die als scheue und misstrauische Kreaturen gelten. Der Legende nach verschwinden sie augenblicklich, wenn jemand mit unreinem Herzen sie erblickt.
Ursprung und Mythos
Einer alten altmerischen Überlieferung zufolge erschuf Y'ffre der Sänger die Indrik aus der Essenz des Waldes. Sie vereinen die Eigenschaften von Tier, Vogel und Pflanze in sich. Ihr Erscheinungsbild übersteigt gewöhnliche zoologische Kategorien.
Erscheinungsbild
- Kristallines Geweih, das wie ein schimmernder Baum wirkt
- Ein einzelnes, speerartiges Horn auf der Stirn
- Fell, Federn und Farnwedel, die ihren Körper bedecken
- Vier Ohren
Das Horn des Indrik ist Gegenstand zahlreicher Legenden. Ihm werden heilende Kräfte, lebensverlängernde Eigenschaften oder gar ein göttlicher Ursprung zugeschrieben. Der Autor warnt jedoch vor der tödlichen Gefahr, die von dieser Kreatur ausgeht.
Legenden
Eine Fabel erzählt von einem Mer, der das Herz eines Indrik – angeblich aus reinem Kristall – seiner Geliebten schenkt. Die daraus entstehende Habsucht führt zu Unglück und Selbstmord, und der Fluch setzt sich über Generationen fort.
Obwohl Indrik eindeutig magischer Natur seien, bezweifelt der Autor, dass sie tatsächlich aus reiner Magie bestehen.
Analyse
Der Text verbindet Naturbeobachtung mit Mythos und religiöser Symbolik. Die Indrik erscheinen als Manifestation von Y'ffres schöpferischer Kraft und als Sinnbild der Harmonie zwischen Natur und Göttlichkeit.
Auffällig ist die Ambivalenz zwischen wissenschaftlichem Anspruch und mystischer Ehrfurcht. Melobrian versucht, die Kreatur rational zu beschreiben, bewahrt jedoch bewusst ihren geheimnisvollen Charakter. Der Text legt nahe, dass das völlige Entzaubern solcher Wesen die Welt um einen Teil ihrer Wunder berauben würde.
Die Indrik stehen somit exemplarisch für die enge Verbindung zwischen Natur, Glaube und Identität der Altmer.