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Das Dilemma der Nereïde

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Das Dilemma der Nereïde
Zum Text
Autor Anthil Morvir
Art Buch
Genre Satirisches Gedicht

Das Dilemma der Nereïde (engl. The Nereid's Dilemma) ist ein kurzes satirisches Gedicht von Anthil Morvir, das sich in spielerisch-ironischer Form mit Liebe, Geschlecht und romantischer Unvereinbarkeit befasst. Der Text nutzt eine mythologische Figur als Ausgangspunkt für eine humorvolle Betrachtung über Begehren und biologische Grenzen.

Inhaltsangabe

Das Gedicht beschreibt eine Nereïde als Wesen, das „bekanntermaßen keine Liebe kennt“, da sie ausschließlich weiblich und niemals männlich sei. Aus dieser Ein-Geschlechtlichkeit folge, so der Text, die Unmöglichkeit romantischer Beziehungen.

Der lyrische Sprecher, der sich selbst als lebenslustigen Liebhaber bezeichnet, bringt schließlich bedauernd zum Ausdruck, dass ein Dasein als Nereïde unerquicklich sei, und erklärt überspitzt, er wäre lieber ein Hühnergeier als ein solches Wesen ohne romantische Aussicht.

Analyse

Das Dilemma der Nereïde ist als leichte, satirische Dichtung angelegt, die gesellschaftliche und persönliche Perspektiven auf Liebe und Geschlecht reflektiert. Die Nereïde dient dabei nicht als ernsthaft ausgearbeitete Figur, sondern als symbolisches Mittel, um romantische Frustration zu illustrieren.

Der Text arbeitet bewusst mit Übertreibung und Ironie. Die Annahme, Romantik sei ausschließlich an binäre Geschlechterrollen gebunden, wird nicht argumentativ verteidigt, sondern humoristisch ausgespielt. Dadurch offenbart das Gedicht weniger eine Aussage über Nereïden selbst als über die Denkweise des Sprechers, der seine eigenen Wünsche und Wertmaßstäbe auf ein mythologisches Wesen projiziert.

Stilistisch ist das Gedicht schlicht gehalten, mit Paarreimen und klarer Pointe. Sein Reiz liegt weniger in literarischer Komplexität als in Wortwitz und der überraschenden Schlusswendung, die das vermeintlich edle Meereswesen einem profanen Tier gegenüberstellt.