| Die Chroniken von Juha-ri, Kapitel 2 Zur Schrift |
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Diese Seite enthält den Text von Die Chroniken von Juha-ri, Kapitel 2 (engl. Chronicles of Juha-ri, Chapter 2) aus The Elder Scrolls Online.
Inhalt
DEN KINDERN DES JENSEITS SEI VERSICHERT, von denen Riddel'Thar weiß, dass sie in Fleisch gehüllt sind, dass sich im Angesicht der heiligen und triumphierenden Seele der Weg in die Träume zeigen wird.
KAPITEL 2
Er war kein Jüngling mehr. Jahre als Akolyth des Weisen von Weißsand hatten ihre Spuren auf seinem Körper hinterlassen: Sein Gesicht, das einst die Vitalität der Jugend gekannt hatte, war nun eingesunken. Sein Fell war matt und rau, da es nicht täglich geölt wurde. Aber die Augen des Akolythen zeigten etwas von Juha-ris Weisheit, obschon diese gedämpft war von den Überbleibseln der Weltlichkeit des Akolythen.
Der Weise von Weißsand bot ihm Unterstützung, während die Seele seines Akolythen langsam die Gestalt annahm, die sie brauchte, um die Weisheit empfangen zu können. Gemeinsam erlebten sie Mondlicht in seiner destillierten Form, und sie beschritten Pfade, die seltsame Winkel durch Orte formten, die sich mit der Traumwelt überschnitten, aber nie Träume waren. Juha-ri sorgte dafür, dass sein Akolyth nur das Spiegelbild der Mondbande in seinen Augen sah, denn der Weise von Weißsand hatte zu viele gekannt, die den Ruhm und den Schrecken direkt erblickt und dadurch den Verstand verloren hatten.
Aber sogar das Spiegelbild der Bande in den Augen des Weisen von Weißsand war genug für den Akolythen. In seinen unzähligen Verdrehungen und Rhythmen fand man die Bastion der Existenz wie nirgendwo sonst.
Sie kehrten in den Tempel zurück mit schweißverklebten Körpern und einer beständigen Süße im Mund. Der Akolyth wandte sich Juha-ri zu, dem Weisen von Weißsand, und fragte, wie es sein konnte, dass der Tanz der Schatten einen Einfluss auf die gewaltig großen Bande hatte.
Sie haben die gleiche Größe, antwortete Juha-ri. Sie haben die gleiche Größe.