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Online:Tagebuch eines Nekromanten

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Tagebuch eines Nekromanten
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Diese Seite enthält den Text von Tagebuch eines Nekromanten (engl. Necromancer's Diary) aus The Elder Scrolls Online.

Inhalt

Jetzt, da ich die Schattensichel in Händen halte, ist es nur eine Frage der Zeit, bis mein Ziel, der Plan, der die ganze Zeit fortgeschritten ist, endlich erreicht ist. Als diese Bretonen die Klinge schmiedeten, ahnten sie nicht im Traum, was sie erreichen könnte. Eine Klinge, die Lebende von ihrem Schatten trennen kann; nur ein Genie kann erkennen, welche Macht dem innewohnt. Die Klinge ist kein bloßes Spielzeug. Ohne einen Schatten verliert eine Person den Kontakt zu sich selbst. Gedanken jenseits der Grundlagen des Lebens verschwinden, bis die glücklose Kreatur nur noch ein Knecht ist. Diese Magie ist mir wohlvertraut.

Natürlich muss noch jemand anderes zu diesem Schluss gekommen sein; warum sonst wäre die Sichel getarnt als Opfergabe insgeheim zum Schrein von Nocturnal gebracht worden? Kein derart mächtiges Relikt wird einfach in einen Schrein gelegt und dann absichtlich vergessen. Die Herrin der Schatten selbst, und welch törichter Spitzname dies nun ist, glaubt zweifelsohne, die Sichel sei nur ein Werkzeug. Aber sie wird schon sehen. Sie alle werden es bald sehen.

Natürlich schlagen auch die besten Pläne oft fehl. Die Narren, die ich mit der Beschaffung der Schattensichel beauftragt hatte, hätten meine Pläne um ein Haar durch ihre Inkompetenz vereitelt. Von einem Freund aus der Kindheit ertappt werden. Die Unverfrorenheit von Idioten kennt wahrlich keine Grenzen. Dennoch haben sie ihren Auftrag halbwegs angemessen erfüllt, und dafür sollen sie belohnt werden. Sobald ich jede ihrer Handlungen kontrolliere, haben solche Fehler ein Ende. Natürlich muss ich sie nicht in meine Dienste stellen; ich könnte sie auch einfach nur beseitigen, sobald sie ihren derzeitigen Nutzen erfüllt haben.

Es gibt nur noch ein paar Gegenstände, die sie mir bringen müssen, bevor das Ritual vollendet ist, das die Macht der Sichel entfesselt. Wenn sie ihren Höhepunkt erreicht hat, kann ich damit sogar die stursten Köpfe unterjochen. Und wenn diesen neuen Knechten etwas zustößt, kann ich sie immer noch mittels Magie zurück unter meine Kontrolle bringen. Die Langlebigkeit und Vitalität meiner Diener wird grenzenlos sein.

Die Zeit ist fast gekommen. Heute verachten mich die Anführer der Menschen noch, aber sie werden vor Angst zittern, wenn sie erst sehen, wozu ich imstande bin.