Online:Ein Tanz durch die Netze | ElderScrollsPortal.de

Online:Ein Tanz durch die Netze

Version vom 29. Mai 2025, 13:42 Uhr von Scharebot (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Quelle (Online) |Titel = Ein Tanz durch die Netze |Originaltitel = A Dance Along the Webs |Icon = |Medium = Tierhaut |Fundort = |Sammlung = |Inhalt = Meine Schwestern, während ich diese Zeilen hier schreibe, senkt sich eine vage Zukunft auf Resdayn herab. Falsches Licht trübt die Überzeugung, die wir einst teilten. Ich hoffe inständig, dass dieses Schreiben Euch sicher im Panzer von Willen und Geist vorfindet, trotz der Kunde, die es in sich tr…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version ansehen (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ein Tanz durch die Netze
Zur Schrift

Diese Seite enthält den Text von Ein Tanz durch die Netze (engl. A Dance Along the Webs) aus The Elder Scrolls Online.

Inhalt

Meine Schwestern,

während ich diese Zeilen hier schreibe, senkt sich eine vage Zukunft auf Resdayn herab. Falsches Licht trübt die Überzeugung, die wir einst teilten. Ich hoffe inständig, dass dieses Schreiben Euch sicher im Panzer von Willen und Geist vorfindet, trotz der Kunde, die es in sich trägt.

Unser Schicksal, einst ein fein gesponnener Teppich göttlicher und sterblicher Existenz, wird von einer neuen Macht zerfasert, die so unerbittlich ist wie der Marsch der Götter des Freien Weges. Die Übereinstimmenden Drei, ALMSIVI, ein bloßer Kult, der einst nicht mehr war als ein Flackern in unserem gemeinsamen Bewusstsein, haben ein Leuchtfeuer des Ruhms und des Eifers entfacht. Sie sind ein alles verschlingendes Feuer auf unserer Welt. Und, meine Schwestern, ich fürchte, dass sie unvermeidbar sind.

Diese Eiferer verehren nicht eine, nicht zwei, nein drei neu aufgestiegene Wesen, ein Triumvirat, gehüllt in die Roben der Göttlichkeit. Ihr Aufstieg ist nicht angetrieben vom getreuen Tanz von Glaube und Liebe, sondern von den mechanistischen Zahnrädern der Manipulation und der Kraft. Sie hoffen, wir bleiben dieser Sache gegenüber blind.

Ihr Wille wirkt wie eine schwarze Leere, ein unausweichlicher Sog hin zu einer Zukunft, in der unsere Göttinnen nur noch Erwartungen sind. Ihre Anhänger merzen systematisch die Gestalten unserer Sippe aus, sie löschen unsere vergänglichen Signaturen aus dem großen Wandteppich der Existenz. Dieses niederträchtige Drama spielt sich ab hinter dem Firnis von Politik und Täuschung, ihre Taten bleiben verborgen vor dem Auge von Boet-hi-Ah. Sie sind falsch, und doch ist es schwer, sie zu leugnen.

Diese sogenannten Erwartungen, unsere unfehlbaren spirituellen Anker, leiten unsere Reisen, solange unser Gedächtnis zurückreicht. Der Gedanke an ein Resdayn ohne ihre fundamentalen Werte ist unvorstellbar. Etwas das nicht sein kann, zum Wohle dessen, was ist und sein wird.

Ich flehe Euch an, Resdaynia: Die schicksalsgebundenen Hymnen der Drei Schwestern dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Wir müssen unsere Sippe um uns scharen und uns dieser Macht stellen, die unseren Glauben einnehmen möchte. Wir müssen die uralten Harmonien bewahren für unsere Kinder, die noch geboren werden.

Ich bitte Euch inständig, hüllt Euch in behagliche Nostalgie. Teilt diese Offenbarungen nur mit jenen, derer Loyalität Ihr Euch gewiss seid. Dieser Tanz muss ein Geheimnis unter dem Deckmantel des Schweigens bleiben, denn jene die es wagen, ihre Stimme zu erheben, werden schnell verschlungen vom schwarzen Loch des Reichs, das Vergessen heißt.

In diesen endlosen Zeiten müssen wir über die Gerissenheit Mephalas, die Wildheit Boethiahs und die Weisheit Azuras verfügen. Lasst ihre gesegneten Lehren unser Leitstern sein, unser schützender Panzer und unsere ewige Nahrung.

Mögen die Schwestern Eure Reise leiten, und möge ihr verdunkeltes Licht auf Euren Weg scheinen in diesen verfälschten Zyklen. Bleibt stark, meine Sippe, bis die Fäden einmal mehr auf uns zusammenlaufen. Dort werden wir uns wiedersehen als wir selbst, und falsche Häute und Schatten werden nicht mehr nötig sein.