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Frevel und Chaos in der Alik'r-Wüste

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Frevel und Chaos in der Alik'r-Wüste
Zum Text
Autor Doktor Tazhim
Art Buch
Genre Bericht

Frevel und Chaos in der Alik'r-Wüste (engl. Sacrilege and Mayhem in the Alik'r) ist ein offizieller Bericht von Doktor Tazhim vom Büro für Fremdländerangelegenheiten an die Königsfamilie von Hegathe. Die Schrift behandelt einen Ausbruch von Nekromantie und Untoten im nördlichen Alik'r sowie die politisch wie religiös brisanten Maßnahmen zu dessen Eindämmung.

Inhaltsangabe

Doktor Tazhim richtet seinen Bericht in unterwürfigem Ton an die Herrscherfamilie von Hegathe und beschreibt einen jüngsten Ausbruch unheiliger Untoter im nördlichen Alik'r. Er führt diesen nicht allein auf äußere Feinde zurück, sondern auf inneren moralischen Verfall und die heimliche Unterstützung durch radikale Anhänger der Ahnherren.

Im Zentrum der Ereignisse steht der Usurpator Fahara'jad von Schildwacht, der von einem Kreis aus Wesiren beraten wurde. Einer von ihnen, Suturah, entpuppt sich als heimlicher Nekromant. Laut den Ermittlungen des Büros ermordete Suturah die übrigen Wesire Fahara'jads, erweckte sie als Untote wieder und versuchte anschließend, seinen eigenen Herrscher zu töten. Der Anschlag misslang, woraufhin sowohl Fahara'jad als auch Suturah flohen.

Suturah schloss sich daraufhin mit Anhängern des Kultes des Schwarzen Wurms zusammen und begann, in den Tiefen der Wüste vergessene Gräber zu plündern. Eine große Streitmacht von Ra-Netu-Untoten wurde erhoben und marschierte in Richtung Schildwacht.

In seiner Not wandte sich Fahara'jad an die Ash'abah, einen geächteten Stamm, der dafür bekannt ist, Untote mit verbotenen Mitteln zu bekämpfen. Ihr Anführer Marimah akzeptierte den Auftrag. In einem überraschenden Feldzug vernichteten die Ash'abah Suturahs untote Armee vollständig. Suturah selbst fiel im Kampf.

Nach dem Sieg ließ Fahara'jad seine Zusammenarbeit mit den Ausgestoßenen vertuschen und schrieb den Erfolg öffentlich dem Wohlwollen der Göttlichen zu. Doktor Tazhim legt den Herrschern von Hegathe nahe, zu entscheiden, ob diese heimliche Entweihung der Traditionen politisch ausgeschlachtet oder verschwiegen werden soll.

Analyse

Der Bericht ist stark von religiöser Orthodoxie und politischer Loyalität geprägt. Die Ash'abah werden trotz ihrer entscheidenden Rolle weiterhin als unreine Außenseiter dargestellt, was den tief verwurzelten Konflikt zwischen praktischer Notwendigkeit und religiösem Dogma in der rothwardonischen Kultur widerspiegelt.

Auffällig ist die klare Parteinahme des Autors. Fahara'jad wird zwar als Usurpator bezeichnet, sein Bündnis mit den Ash'abah jedoch vor allem als religiöser Frevel interpretiert, weniger als politische Strategie. Nekromantie erscheint im Text nicht nur als magisches Verbrechen, sondern als Angriff auf die kosmische Ordnung der Ahnherren.