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Alchemiebericht

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Alchemiebericht
Zum Text
Autor Unbekannt
Art Buch
Genre Bericht

Alchemiebericht (engl. Alchemy Report) ist eine kurze, anonym verfasste Schrift, die in Form eines internen Lageberichts gehalten ist. Der Text gewährt einen seltenen Einblick in die gezielte Nutzung alchemistischer Mittel zur Täuschung, Manipulation und politischen Destabilisierung.

Inhaltsangabe

Der Bericht beginnt mit der Erwähnung leerer Flaschen, die zuvor ein Gift namens „Dhalens Elixier“ enthielten. Der Verfasser empfiehlt dringend, diese Beweisstücke aus der Stadt zu entfernen, da sich das Elixier bereits im Umlauf befindet. Besonders hervorgehoben wird die außergewöhnliche Qualität alchemistischer Zutaten aus daedrischen Ruinen, deren Mischung aus Illusionsmagie und Gift als bemerkenswerte Entdeckung dargestellt wird.

Um die Verteilung der Substanz zu verschleiern, geben die Verschwörer vor, es handle sich um einen alten argonischen Brauch, alten argonischen Wein zu trinken. Diese Ausrede erweist sich als effektiv: Selbst skeptische Argonier beteiligen sich schließlich, und andere Bevölkerungsgruppen nehmen den Vorwand dankbar an. Der Bericht schildert beiläufig einen Nord, der acht Portionen trank und anschließend in Richtung Fluss davonstolperte mit vermutlich tödlichem Ausgang.

Obwohl die Elixiere ihre gewünschte Wirkung zeigen, treten Nebenwirkungen auf, insbesondere Doppelbilder, die Verdacht erregen könnten. Der Verfasser fordert daher die vollständige Beseitigung aller Beweise.

Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass der Bericht Teil einer koordinierten Unterwanderungsaktion ist. Der Schreiber berichtet, sich um „die Dinge in der Kaserne“ zu kümmern und bemerkt zynisch, wie leicht sich Türen öffnen, wenn man wie der Kommandant aussieht – ein klarer Hinweis auf Illusionsmagie oder Verkleidung. Ein späteres Treffen mit einer Person namens „Marla“ wird erwähnt, um die nächsten Schritte zu besprechen.

Der Text endet mit der Feststellung, dass Dhalen seinen Teil der Aufgabe erfüllt habe und nun der Empfänger an der Reihe sei, gefolgt vom Ausruf: „Für Fildgor!“

Analyse

Die Verbindung aus Gift, Illusionsmagie und gezielter Desinformation verdeutlicht, wie alchemistische Kenntnisse missbraucht werden können, um soziale Strukturen zu unterwandern und Chaos zu stiften.

Die beiläufige Sprache, mit der Tod und Täuschung behandelt werden, unterstreicht den zynischen und pragmatischen Charakter der Verschwörer. Besonders auffällig ist die bewusste Instrumentalisierung kultureller Klischees, hier eines angeblichen argonischen Brauchs, um Misstrauen zu entkräften.