| Der kleinste Buchsiedler Zum Text | |
|---|---|
| Autor | Chiffre Mukheesh |
| Art | Buch |
| Genre | Erzählung |
Der kleinste Buchsiedler (engl. The Littlest Tomeshell) ist eine erzählerische Anekdote aus Apocrypha, der Domäne Hermaeus Moras. Die Geschichte erklärt auf fabulierende Weise den Ursprung sogenannter Buchsiedler – von Geistern bewohnter Bücher.
Inhaltsangabe
Ein formloser daedrischer Geist namens Torgu treibt durch die Ebenen des Reich des Vergessens und gelangt schließlich nach Apocrypha, wo ihn die unendlichen Bücherberge faszinieren. Als er Zeuge wird, wie eine junge Chiffre von einem Dremnaken bedroht wird, fährt er in ein kleines Buch, belebt es und vertreibt damit die Kreatur. Die Chiffre dankt dem nun entstandenen „Buchsiedler“, während Torgu fortfliegt, um seiner neuen Existenz nachzugehen.
Analyse
Die Erzählung schildert, wie ein heimatloser daedrischer Geist in Apocrypha eine physische Form findet, indem er ein kleines Buch besetzt. Dabei wird zugleich die Gefährlichkeit der Ebene und die Natur der dortigen Kreaturen veranschaulicht.
Der Text nutzt eine märchenhafte Perspektive, um ein Phänomen Apocryphas, belebte Bücher, narrativ zu erklären. Gleichzeitig betont die Geschichte die zentrale Rolle von Wissen, Büchern und Gefahren in Hermaeus Moras Domäne und verbindet diese mit einer beinahe humorvollen Ursprungserzählung. Die unzuverlässige Erzählhaltung („vielleicht ich, vielleicht auch nicht“) unterstreicht den spielerischen Charakter und die Unsicherheit von Erinnerungen und Identität in Apocrypha.