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Maormer-Korrespondenz

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Maormer-Korrespondenz
Zum Text
Autor Unbekannt
Art Buch
Genre Militärische Korrespondenz

Maormer-Korrespondenz (engl. Maormer Correspondence) ist eine zweibändige Sammlung abgefangener Schreiben, die auf einen geplanten Angriff gegen das Aldmeri-Dominion hinweisen. Die Texte enthalten Abschriften aus Angalmos Werk über die sogenannte Orkaninsel vor der Küste von Malabal Tor.

Inhalt

Die Korrespondenz richtet sich an Sturmvogt Neidir und enthält Abschriften aus „Angalmos Reisen: Die Insel der Stürme“. Der Verfasser hebt die strategische Bedeutung der Orkaninsel hervor: Ihre Nähe zu Malabal Tor sowie das ungewöhnlich extreme Wetter böten ideale Deckung für einen Überraschungsangriff auf das Dominion.

Band I

Der Geograph Angalmo beschreibt die Orkaninsel als wunderschön, aber von unnatürlich heftigen Stürmen heimgesucht. Expeditionen seien wiederholt gescheitert. Angalmo selbst strandete nach einem plötzlich auftretenden „schwarzen Sturm“ auf der Insel und wurde erst nach einem Monat gerettet. Er schwört, nie wieder dorthin zurückzukehren.

Band II

Im zweiten Bericht schildert Angalmo detaillierter seinen Aufenthalt auf der Insel. Während er keine direkte magische Ursache nachweisen konnte, betont er die ungewöhnliche Intensität und Häufigkeit der Stürme. Gelehrte hätten bislang keine Erklärung gefunden, obwohl die Insel mit historischen Wetterphänomenen wie der „Flut der Ära“ und dem Sturm vor der Invasion der Lamien (2Ä 435) in Verbindung gebracht wird.

Offiziell wird angenommen, dass die Insel lediglich in einer wetteranfälligen Meeresregion liege, doch die Korrespondenz deutet darauf hin, dass ihre Stürme bewusst als militärische Tarnung genutzt werden sollen.

Analyse

Der Text verbindet militärische Planung mit wissenschaftlicher Beschreibung. Während Angalmos Reiseberichte einen nüchternen, beinahe rationalen Ton anschlagen, nutzt der Verfasser der Korrespondenz diese Informationen strategisch.

Zentral ist das Spannungsfeld zwischen Naturphänomen und möglicher Magie. Angalmo findet keine Beweise für arkanen Einfluss, doch die wiederholte Betonung der Unerklärlichkeit lässt Raum für Spekulation.

Die Korrespondenz zeigt zudem die Nutzung geografischer und klimatischer Besonderheiten als Kriegsinstrument. Die Orkaninsel wird nicht als Ziel wissenschaftlicher Neugier betrachtet, sondern als taktischer Vorteil gegen das Aldmeri-Dominion.

Insgesamt offenbart der Text die Überschneidung von Forschung, politischem Kalkül und militärischer List im Konflikt um die Vorherrschaft in Tamriel.