| Die übersetzten Werke von Tosmorn, Teil III Zur Schrift |
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Diese Seite enthält den Text von Die übersetzten Werke von Tosmorn, Teil III (engl. The Translated Works of Tosmorn, III) aus The Elder Scrolls Online.
Inhalt
Zweites Fragment
[Anmerkung der Lektorin: Das zweite der von Xandier Edette übersetzten poetischen Fragmente wird Gelehrten und Liebhabern von Vateshran-Darbietungen vermutlich bekannt erscheinen. Gwyna, Häuptling Rowolan, die Halbgöttin Dearola und der Hornschreiter-Klan kommen häufig in mündlichen Überlieferungen vor, obgleich ihre Beschreibung sich von Geschichte zu Geschichte erheblich unterscheidet, wie Edette anmerkt. Angesichts des Einflusses und Rufs von Vateshran Tosmorn legt Edette nahe, dass die folgende Darstellung dieser klassischen Charaktere die definitive ist.]
Einleitung des Übersetzers Xandier Edette
Gwynas Lied hört man noch heute, wenn sich ein Vateshran an einem kalten Frühlingsabend an einem Feuer wärmt. Bei der Übersetzung und Niederschrift von Tosmorns Variante des Liedes war ich überrascht, wie diese beliebten Gestalten in ihm auftreten. In seiner Version des Liedes ist Gwyna verwandt mit Häuptling Rowolan und seinem Klan, und keine Jägerin des Hornschreiter-Klans. Wie in modernen Darstellungen wird Rowolans beinahe mythisches Kampfgeschick damit erklärt, dass er von der Halbgöttin Dearola abstammt, die ihrerseits eine Tochter Hircines ist.
Es ist frustrierend, dass die Manuskripte, die ich zusammentragen konnte, nicht die Tat beschreiben, die Rowolans Niederlage gegen die Hornschreiter vorangeht. Ein Vateshran von Tosmorns Status hätte zweifelsohne beilegen können, ob es sich dabei um Verrat durch Rowolans siebte Tochter handelte (eine besonders beliebte Version), oder ob er das Omen des weißen Hirsches missachtete (eine weitere beliebte Variante), oder ob es einen bisher unbekannten Grund gab.
- * *
Gwyna
Einst war dies ein stiller Wald
Jetzt hall'n hier Trauersänge
Ich kann sie hör'n, die Hacken,
Die Erde rechen und uns'ren
Ernsten Toten ein Heim bereiten
Die Schlacht ist vorbei und gewonnen
Der Hornschreiter-Klan ist fort
Verbannt in das Dunkel unter der Klippe
Wir haben uns'ren Sieg besungen
Wir haben uns're Kraft beschrien
Wir haben uns're Trauer geflüstert
Jetzt werden die Toten meines Klans
Hier in der Erde eingepflanzt
Was wird aus ihnen erwachsen?
Nichts als Geschichten über Ruhm
Die Erde wird brach bleiben
Dafür sorgen wir
Und wenn wir Blumen und Gras tilgen
Sprechen wir von den Namen derer
Die starben zum Wohle uns'res Klans
Häuptling Rowolan ist tot
Pfeilgeblendet, sein Atem verstummt
Seine Söhne und Töchter um ihn herum
Wie Blätter einer mächt'gen Eiche
Der gewaltige Ast, er ist gefallen
Die Blätter fielen mit ihm
So endet das Geschlecht von Rowolan
Er war vom Blute Dearolas
Der Tochter von Hircine
Die Hornschreiter wurden abgewehrt
Doch schnitt man uns das Herz heraus
Wir lächeln einander im Siege zu
Das Jahr wird weitergeh'n bis Winter
Im nächsten Frühjahr sind wir dann verschwunden
Wie Nebel in des Tages Licht
Wir müssen angreifen mit Hast
Bevor die Kraft uns'ren Klan verlässt
Andere werden von Rowolans Tod hören
Und die Krähen werden sich sammeln
Bevor uns're Knochen sauber sind
Müssen wir die Stadt aus Stein angreifen
Und den König unter dem Fels
Ich gehe nun mit den Hexenmännern
In den Hain der toten Eiben
Ihr Trank ist bitter
Er tötet uns von innen her
Aber wir müssen das Gift trinken, Brüder
Wenn wir uns Markarths Pfeilen stellen woll'n.
Für Euch wird es keine Gräber geben.
Denn wenn wir die Steinmauern einnehmen
Werden wir nicht leben, sie zu halten
Wir wollen keine Beute von Markarth
Rowolan wollte einen König töten
Und ein Volk befreien
Sein Ziel ist das uns're
Wir verbrennen unser Blut mit der Hexenmänner Feuer
Und überrennen die Stadt
Wir stürmen die Festung unter dem Stein
Und zerschmettern die Krone auf dem Boden
Wir zerfetzen des Königs Kehle
Mit scharfer Klinge und der Jäger Krallen
Wir werden sterben, doch einerlei
Rowolans Traum wird wahr sein
Der Klan, den ich liebe, ist verdammt
Diese Jahreszeit oder die nächste
Er sollte nicht alleine sterben