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Online:Die meereselfische Bedrohung

Die meereselfische Bedrohung
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Diese Seite enthält den Text von Die meereselfische Bedrohung (engl. The Sea Elf Threat) aus The Elder Scrolls Online.

Inhalt

Von Hercian Stalo, Vogt des Hauses Dufort

Im Namen ihrer Gnaden Gräfin Elea habe ich eine Bewertung der Bedrohung vorgenommen, die die Meereselfen für das Volk und den Handel der Grafschaft der Systren darstellen. Ich habe Wachen entsandt, Seeleute zu befragen, die mit unseren Gewässern vertraut sind, Gelehrte angeheuert, historische Aufzeichnungen über Angriffe durch Meereselfen zu analysieren, und Kriegsschiffe auf die Suche nach meerelfischen Anlandeplätzen suchen lassen. Als Ergebnis kann ich nun mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die Bedrohung durch die Meereselfen überschätzt wird.

Das war nicht das Ergebnis, mit dem ich gerechnet hätte, also erlaubt mir, dies genauer auszuführen.

Punkt eins, lokale Verteidigungsanlagen agieren als erhebliche Abschreckung für meereselfische Angriffe. Hochinsel wird von den Mauern von Gonfalon und Kastell Navire beschützt sowie von Kriegsschiffen, die in den Dufort-Werften stationiert sind. Meereselfen setzen nur selten Fuß auf Hochinsel, und wenn dann nur in kleinen Gruppen, die nicht lange bleiben. Häufiger sieht man sie entlang der wilden Küste von Amenos oder in den entlegeneren Teilen von Galen, wo es an starken Verteidigungsanlagen mangelt. Wenn Haus Mornard so sehr am Schutz seiner Inseln gelegen wäre wie Haus Dufort, dann würden die Meerelfen sich von diesen Gegenden wohl deutlich mehr fernhalten.

Punkt zwei, jedes nautische Missgeschick und jeder Überfall von Banditen in Sichtweite des Meers werden automatisch meerelfischen Piraten zugeschrieben, ganz egal ob Meereselfen damit zu tun hatten oder nicht. Ein Handelsschiff, das in einem Sturm kentert? Versenkt von Meereselfen. Das Vieh eines Bauern verschwindet? Ein Überfall von Meereselfen. Das Wetter wird schlecht? Dann sind die Meeresmagier der Maormer schuld. Meinen Quellen zufolge ist vielleicht einer von zehn Berichten über meereselfische Schandtaten tatsächlich fundiert.

Punkt drei, es muss unbedingt erwähnt werden, dass Meereselfen unter vielen verschiedenen Flaggen segeln. Jede Flotte ist sozusagen ein loser Zusammenschluss von Piratenbanden mit eigenem Territorium. Meereselfische Flotten arbeiten nicht mit anderen meereselfischen Flotten zusammen, und sie wildern auch nicht in deren Domänen. Die Meereselfen, die im Systren-Archipel ihr Unwesen treiben, gehören der Flotte der Grauenssegel an; sollten andere Meereselfen in den Gewässern der Grafschaft gesichtet werden, geht von ihnen nur wenig Gefahr aus.

Zusammengefasst sehe ich keine erhebliche meereselfische Bedrohung für Hochinsel, das selbstredend den wohlhabendsten und wertvollsten Teil der Grafschaft der Systren darstellt. Die Grauenssegel martern Galen, ja, aber das ist das Problem des Hauses Mornard. Und was auf Amenos oder Y'ffelon vor sich geht, spielt keine größere Rolle; sollen die Meereselfen doch diese wilden und trostlosen Ufer plündern, wenn sie mögen.