| Logbuch von Druidin Betrys Zur Schrift |
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Diese Seite enthält den Text von Logbuch von Druidin Betrys (engl. Logbook of Druid Betrys) aus The Elder Scrolls Online.
Inhalt
Tag 1
Ich, Betrys, Druidin von Galen und Gefolgsfrau von König Kasorayn, habe geschworen, die Aufzeichnungen unserer Reise zu einem neuen Zuhause niederzuschreiben. Dieses Versprechen habe ich Anwas gegeben, der daran glaubte, dass man die Geschichte unseres Exodus und der Entdeckung eines neuen Landes für die Druiden festhalten müsse.
Einst war ich Leibdienerin unseres Königs gewesen. Seit wir auf dieser erbärmlichen Insel gelandet sind, gehe ich davon aus, dass der König sich eine andere Dienerin auserwählt hat. Schließlich gibt es wenig, was ich aus der Ferne für den Druidenkönig tun kann.
Ich schreibe nicht gern. Es ist nichts, womit ich viel Erfahrung hätte. Meine Beobachtungen sind vielleicht nicht so anschaulich wie die von Anwas, aber ich bemühe mich redlich.
Dann fange ich mal an; nicht mit dem Tag, an dem wir von Hochfels aus aufbrachen, sondern heute. An dem Tag, an dem Anwas dieser Pflicht nicht länger nachkommen kann. An dem Tag, an dem wir uns einmal mehr vorbereitet hatten, in See zu stechen und zum Rest der Flottille aufzuschließen.
Tag 8
Entschuldigt den Mangel an fortwährenden Einträgen. Wie erwähnt fehlt mir die Übung im Schreiben. Wir haben die gefürchtete Insel hinter uns gelassen und sind nach Süden und Westen gesegelt, im Kielwasser der Flottille. Das Meer ist blau, die Wolken ein sanftes Weiß. Heute Morgen hatten wir kurz Regen, eine nette Abwechslung von der Hitze. Die anderen versammelten sich, um Y'ffre für den Segen zu danken. Ich tat dies nicht.
Unsere Nahrungsvorräte sind mehr als ausreichend. So bleibt die Moral gut. Wir sind nun schon mehr als einen Mondzyklus auf See, und viele freuen sich darauf, endlich Land zu erreichen. Das kann ich verstehen. Vielleicht ist diese Trennung ja eine Prüfung, die die Ankunft in unserem neuen Zuhause noch schöner macht.
Tag 22
Das Wasser ist noch immer blau. Wir kamen in einen Sturm, der unser Schiff schwer durchgeschüttelt hat. Es wurde jedoch nicht beschädigt, und alle an Bord haben überlebt. Mehr können wir uns derzeit nicht wünschen.
Tag 37
Ich versuche mich daran, anhand der Sterne zu navigieren. Ich sehe mir genau an, was der Kapitän und seine Mannschaft tun, um auf Kurs zu bleiben, und ahme es nach. Sie haben mich einiges gelehrt, was ich zu schätzen weiß. Man weiß nie, wann man sich vielleicht verirrt und dann einen Weg in Sicherheit finden muss. Mir scheint es die beste Option, die Sterne im Auge zu behalten.
Tag 49
Nach deutlich zu lange auf dem Meer haben wir nun endlich Land erreicht. Das Gras hier fühlt sich so leicht an auf meiner Haut, und das finde ich himmlisch. Die Luft schmeckt so süß, besonders je weiter ich landeinwärts gehe. Wir haben den Rest der Flottille gefunden, bereits vor Anker und in einem festen Lager. König Kasorayn wacht von einer Klippe aus über uns, fern von seinem Volk, aber den Fortschritt immer im Blick.
Ich denke, ich werde auf eigene Faust aufbrechen. Anderswo auf der Insel ein Lager aufschlagen. Nicht, weil ich die anderen nicht mag. Aber einer von ihnen fehlt mir doch sehr, und ich würde gern allein an ihn denken. Auch wenn dieses neue Zuhause meinem Volk ermöglicht, wie nie zuvor zu erblühen, mussten wir dafür doch Opfer erbringen. Ich werde bis ans Ende meiner Tage dankbar sein.