| Morian Zenas' Zellennotiz Zur Schrift |
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Diese Seite enthält den Text von Morian Zenas' Zellennotiz (engl. Morian Zenas Cell Note) aus The Elder Scrolls Online.
Inhalt
Geschafft! Endlich in Sicherheit mit einem Platz zum Schlafen, wann auch immer das endlich passieren wird. Es ist jetzt drei Jahre her, aber irgendwann werde ich sicher müde werden. Die Hüter hier sagen, dass sie mich zu den anderen Bestien stecken müssen. Irgendwie geht es darum, dass ihr großer blubbernder Fürst nicht will, dass ich mir zu wichtig vorkomme.
Die anderen Bestien hören nicht auf zu reden, mir tun schon die Ohren weh, aber vielleicht ist das hier besser als mit den anderen sprechenden Geschöpfen. Könnt Ihr Euch vorstellen, was sie sagen?
Hmm. Vielleicht sollte ich das einfach selbst herausfinden. Sobald ich mit diesem Buch fertig bin.
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Was soll denn das? Es ist nicht fertiggestellt. Vielleicht wollte der Verfasser ja, dass der Leser die restlichen Worte einträgt. Dass er sein eigenes Ende schreibt. Viel ist hier nicht. Vielleicht muss ich ja das ganze Buch selbst schreiben. Wäre ja nicht das erste Mal.
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Es hat schon zu lange kein neues Buch mehr gegeben. Zu viel Zeit mit meinen eigenen Gedanken und dem Gezwitscher der Vögel. Ich versuche zu antworten, sowohl den Gedanken als auch den Vögeln, aber keiner würdigt mich einer Reaktion. Ich muss mir Mühe geben, die Sprache der Vögel zu lernen. Sie können zwischen den Gehegen fliegen, sie sehen den Weg fort von hier.
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Sie spricht schon wieder zu mir. Die Stimme in meinem Kopf. Sie hat einen Namen, der nicht der meine ist, und sie klingt wie Steine am Grund eines Flusses. Ich mag sie nicht. Sie fleht mich ständig an, zurückzukehren. Zurückzukommen, aber ich will nicht. Hier ist es sicher. Sicher bei den Büchern und dem neuen Wissen, das die Lücken füllt, die mein Geist vergisst. Ich kann hier nicht weg. Nicht mit all den Löchern in meinem Kopf und den Augen auf meinen Armen.
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Meine Füße sind kalt.
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Graben. Es muss einen Weg nach draußen geben, unter der Oberfläche. Die Erde füllt die Stellen wieder auf, an denen sie fehlt. Die Hände verwenden und mit den Füßen kratzen. Den Boden fressen und mit Zähnen und Nägeln und Krallen scheuern.
Frielvi sucht Morian, aber sie wird ihn nicht finden. Er wird vom Boden verschlungen sein und auf ewig verschwunden. Ein Mysterium. Noch extravaganter, als sie gehofft hatte.