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Online:Poesiekollektiv der Uhrwerk-Apostel

Poesiekollektiv der Uhrwerk-Apostel
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Diese Seite enthält den Text von Poesiekollektiv der Uhrwerk-Apostel (engl. Clockwork Apostle Poetry Collective) aus The Elder Scrolls Online.

Inhalt

Vorwort von Lektorin Trivura

Als fortlaufendes Experiment zur Stärkung der akademischen Integrität unserer jüngeren Apostel wurde eine Initiative zum abstrakten Konzept des „kreativen Denkens“ ins Leben gerufen. Da alle berechenbaren Ergebnisse weiterhin unschlüssig sind, wurde das Projekt nach einer sechswöchigen Probephase als gescheitert betrachtet. Hier eine Auswahl der Gedichte, die im Zug dieser Initiative entstanden sind und für künftige Analysen gesammelt wurden.

  • * *

Eine Ode an ein Faktotum

Deine funkelnde Einheit ganz aus Messing

Deine mannigfaltigen Funktionen

Alles in perfekter Regulierung

Und das wirst immer du betonen.

Du reinigst unsere Straßen, verkaufst unsere Waren

Verwaltest unsere Registratur, unsere Toten

Du kochst unser Essen und führst unsere Banken

Was wird uns nicht alles von dir geboten!

Aber wo wurdest du erschaffen

Vom allwissenden Fürsten Seht?

Warum können wir nicht dorthin?

Gibt es jemanden, der das versteht?

Doch wir Apostel kennen die Wahrheit

Furchtloser Geist wird geboren durch Stille

Geheimnisse sind geschaffen, gelöst zu werden

Ich löse die deinen; dies ist mein Wille!

  • * *

Die falschen Zahlen

Ich weiß, in einer Woche

Werden die Marktpreise steigen

Ich weiß, wo es die besten Waren gibt;

Soll ich es Euch zeigen?

Mein Kopf ist voller Zahlen

Doch sind sie falsch allesamt

Es sind Preise, Leute, Transaktionen

Am falschen Ort, verdammt.

Ich sollte an die Zahlen denken

Die erzählen von Sequenz und Ordnung

Aber sie wollen nie lang bleiben

Und hinterlassen nur Verwirrung!

Ich möchte ein Apostel sein

Meine Familie soll stolz auf mich sein

Aber all diese falschen Zahlen

Sie lassen mich nie allein

  • * *

Ein klitschnasses Bett

Modrige Laken auf einem klitschnassen Bett

Sie riechen nach Schimmel und Öl

Meine Schwester hustet die ganze Nacht

Ich kann ihr nicht helfen, ich bin nutzlos

Ich war schon immer nur nutzlos.

Eines Tages sammelt sich Magie in meinen Händen

Warm und hell und voller Hoffnung

Und jeden Tag studiere ich die Maschinen

Ihre Ritzel und Zahnräder und Teile

Ich sauge ihre Geheimnisse in mich auf.

Endlich bemerkt man mich, endlich bin ich frei

Ich trete in eine Welt über mir

Ich studiere und höre zu, tue, was man mir sagt

Ein neuer Name für mein neues Leben

Ich werde diesen Weg vor mir gehen.

Ein Flüstern folgt mir, doch ich höre nicht hin

Ich bin jetzt ein Fremder in meiner alten Heimat

Ja, es ist egoistisch, nicht zurückzukehren

Doch verfolgt mich die Erinnerung an das klitschnasse Bett

An diesen endlosen Husten, den ich nicht lindern kann.

<Anmerkung: Das letzte Gedicht dieser Sammlung folgt nicht dem erforderlichen Reimschema, das Poesie aufweisen muss. Dennoch wurde beschlossen, dass es im Sinne des freien Ausdrucks und des kreativen Prozesses innerhalb der gegebenen Parameter annehmbar ist.>