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Wir erheben uns und kämpfen weiter

Wir erheben uns und kämpfen weiter
Zum Text
Autor mündliche Überlieferung, niedergeschrieben von Varana Tappo
Art Buch
Genre Kampflied

Wir erheben uns und kämpfen weiter (engl. We Rise to Fight Again) ist ein überlieferter Kriegergesang aus dem Reik, der von Varana Tappo, einer kaiserlichen Schriftgelehrten im Dienst der Langhauskaiser, erstmals schriftlich fixiert wurde. Der Text entstammt der mündlichen Tradition der Reikmannen und schildert ihren fortwährenden Abwehrkampf gegen eindringende Feinde.

Inhaltsangabe

Der Text beginnt mit unmittelbaren Sinneseindrücken des Kampfes: Schreie, Atem, Bewegung und Tod verschmelzen zu einem einzigen Moment. Die Krieger brechen durch feindliche Reihen und nehmen Leben mit eigener Hand, ohne innezuhalten.

In wiederkehrenden Passagen wird geschildert, dass der Feind niemals versiegt. Selbst wenn Blut vergossen wird und ein Rückzug erfolgt, kehren die Angreifer zurück, bereichert durch Beute und angetrieben vom Krieg. Diese Wiederholungen unterstreichen die Aussichtslosigkeit eines endgültigen Sieges, aber auch die Weigerung, sich zu beugen.

Spätere Strophen beschreiben den Übergang von Verteidigung zu Jagd. Die Sprecher erklären alles zur Beute, ob Mensch oder Verlorener, und verneinen jede Möglichkeit von Ruhe oder Furcht. Der Kampf wird nicht mehr als Ausnahme, sondern als dauerhafter Zustand begriffen.

Im Schluss des Liedes wird die Natur selbst als Verbündete angerufen. Aus Schmerz, Tränen und Erschöpfung erwächst neue Kraft, und trotz aller Verluste wird bekräftigt, dass die Feinde niemals siegen werden. Der Gesang endet, wie er begann: mit dem erneuten Vorstoß in einen Kampf ohne Ende.

Analyse

Das Lied ist als rhythmischer Schlachtgesang aufgebaut und durch starke Wiederholungen und kurze, imperative Zeilen geprägt Diese Struktur eignet sich für den Vortrag im Gleichschritt oder im Getümmel der Schlacht und verstärkt die kollektive Identität der Sänger. Im Kontext spiegelt es den endlosen Kreislauf aus Angriff, Rückzug und erneuter Erhebung wider, der das Selbstverständnis der Reikklans prägt. Es ist kein Bericht einzelner Ereignisse, sondern Ausdruck eines kollektiven Zustands ständiger Bedrohung und unbeugsamer Gegenwehr.

Inhaltlich zeichnet das Lied ein Weltbild, in dem Krieg kein Ereignis, sondern eine Lebensform ist. Rückzug gilt nicht als Niederlage, sondern als notwendiger Teil des Überlebens. Moralische Kategorien treten in den Hintergrund; entscheidend ist allein die Fähigkeit, weiterzukämpfen.

Die wiederholte Bezugnahme auf das Reik und die getöteten Klans verankert den Text fest in der Geschichte und dem Selbstverständnis der Reikmannen. Natur, Land und Blut werden zu einer Einheit verschmolzen, aus der sich die Legitimation zum fortgesetzten Widerstand speist. Es vermittelt, wie sich Generationen von Kriegern selbst sahen: nicht als Sieger eines Krieges, sondern als Überlebende eines niemals endenden Konflikts.