The Elder Scrolls Legends – Inseln des Wahnsinns erschienen

Auch wenn einige Fans es fast nicht mehr geglaubt haben, die nächste Erweiterung für The Elder Scrolls: Legends ist endlich erschienen! Mit den Inseln des Wahnsinns begibt sich der Spieler in Einzelspielermissionen auf die Schauderinseln und kann dort 55 (wobei eigentlich 62, aber dazu später…) neue Karten freispielen. Sheogorath wartet auf euch!

Sheogorath erwartet euch

Das lange Warten

Lange Zeit war es sehr ruhig um neuen Inhalt für Legends. Eine neue Erweiterung war zwar schon auf der E3 angekündigt worden, von dieser hatte man aber bis auf einen Artikel auf der offiziellen Seite im August nichts mehr gehört. Wahrscheinlich hatte Sparkypants die Hände voll mit dem neuen Client, der im September veröffentlicht wurde.

Erst in der Adventszeit gab es gewisse Lebenszeichen. Mit dem Fest des Wahnsinns wurden uns täglich neue Sonderangebote präsentiert, die auch zwei Preview-Karten für die neue Erweiterung erhielten. Im neuen Jahr wurde dann der 24. Januar als offizieller Releasetermin bekannt gegeben. Gleichzeitig gab es zwei Vorbesteller-Angebote. Diese erhielten neben der eigentlichen Erweiterung auch einen exklusiven Sheogorath-Kartenrücken. Die „normale“ Vorbestellung kostete mit 19,99 EUR genauso viel wie die Erweiterung nach Release. Die Premium-Vorbestellung enthielt zusätzlich die animierten Premium-Versionen der Karten und des Kartenrückens und kostete 49,99 EUR.

normaler und Premium-Kartenrücken
normaler und Premium-Kartenrücken

Die Inseln des Wahnsinns

Anmerkung: Zenimax Deutschland hat dem Elder Scrolls Portal drei Rezensenten-Codes zur Verfügung gestellt, die die Premium-Versionen aller Karten enthielten. Ich verwende für meine Artikel einen dieser Codes.

Gestern war es also soweit und die Erweiterung erschien. Als ich nach Hause kam und den Launcher anschmiss, kam direkt die erste Überraschung: Das Update ist 4,5 GB groß (was etwa soviel ist wie Vanilla-Skyrim)! Da ich anscheinend nicht der Einzige war, der das Update herunterladen wollte, dauerte es etwas, bis alles heruntergeladen war. Dafür konnte ich danach direkt starten, die Server waren online.

Wie schon von den letzten Erweiterungen gewohnt, hat der Client einen neuen, thematisch passenden Look erhalten und schon der Ladebildschirm begrüßt mit einem wahnsinnig schönen Artwork.

Ladebildschirm

Der Inhalt

Die Inseln des Wahnsinns bieten wie die letzten Storyerweiterungen 6 Kapitel mit jeweils mehreren Missionen. Diese könnt ihr als Gesamtpaket für 19,99 EUR oder als drei Akte zu je 7,99 EUR oder 1000 Gold erwerben. Sobald ihr alle Missionen durchgespielt habt, wird noch ein Meistermodus freigeschaltet, der eine deutlich härtere Herausforderung bietet. Für das Lösen einer Mission erhaltet ihr jeweils eine oder mehrere der 55 neuen Karten.

Aber Moment mal, hatte ich nicht etwas von 62 neuen Karten erwähnt? Das kommt durch das neue Spielfeature der Erweiterung: den Doppelkarten. Diese Doppelkarten sind zwei thematisch zusammenhängende Karten, die im Deck (und der Sammlung) nur einen Platz belegen. Sobald ihr aber eine Doppelkarte zieht, spaltet sie sich in zwei Karten auf, die ihr getrennt spielen könnt. Von diesen gibt es sieben Stück, womit man dann je nach Zählung entweder auf 55 oder 62 neue Karten kommt.

Umhang/Dolch DoppelkarteDoppelkartehälfte UmhangDoppelkartehälfte Dolch

Als Beispiel ist hier die Doppelkarte der Stärke gezeigt: Umhang/Dolch (das englische Wortspiel Cloak & Dagger als Bezeichnung für Spionage-/Geheimdiensttätigkeiten geht in der Übersetzung leider etwas verloren). Im Deck sind beide Karten zusammen wie links zu sehen. In der Hand trennen sie sich in zwei separate Gegenstände auf.

Die Story

Natürlich hat eine Storyerweiterung auch eine Geschichte. Auf diese werde ich hier nun etwas eingehen. Deswegen:

Achtung Spoiler!

Ihr folgt den Abenteuern des Dunmers Talym Rend, einem Agenten des Kaiserreichs. Talyms Sohn Novos wird von einem schrecklichen Wahn befallen, den niemand heilen kann. So beschließt Talym sich auf zu den Schauderinseln, dem Reich von Sheogorath, dem Fürsten des Wahnsinns, zu machen und dort Hilfe für seinen Sohn zu suchen. Durch das Portal in der Niben-Bucht gelangt er ins Randland, das dem geneigten TES-Fan noch bestens aus Shivering Isles bekannt sein sollte.

Portal in der Niben-Bucht

Dort muss sich Talym erst einmal mit solchen Gestalten wie dem Gärter der Schwerter, den man schon aus der Tollhaussammlung kennt, und dem Torwächter herumschlagen. Nachdem er diese Aufgaben gemeistert hat, macht er sich auf nach Neu-Sheoth, um eine Audienz bei Sheogorath zu ersuchen. Doch welch wahnsinniges Angebot wird dieser dem armen Talym unterbreiten?

In einigen weiteren Artikeln werde ich die Geschichte und meine Abenteuer beim Durchspielen der Erweiterung in den nächsten Tagen weiter erzählen.


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Killfetzer

Über den Autor

Ich bin seit 2006 Moderator im Elder Scrolls Portal (ehemals Scharesoft-Portal) und Administrator im Tamriel-Almanach. Als Super-Moderator habe ich keinen mir fest zugeteilten Forenbereich. Hauptsächlich kümmere ich mich derzeit um die Organisation der Wettbewerbe und das Kartenspiel Legends.