The Elder Scrolls Adventures: Redguard

Spielinformationen zu The Elder Scrolls Adventures: Redguard

The Elder Scrolls Adventures: Redguard ist der zweite Ableger der Elder Scrolls-Reihe von Bethesda Softworks. Nach dem nur mäßigen Erfolg des ersten Ablegers der Reihe, Battlespire, wurde Redguard am 31. Oktober 1998 in Nordamerika veröffentlicht und war später auch in deutscher Sprachausgabe erhältlich. Ein geplanter Nachfolger, Eye of Argonia, wurde zu Gunsten Morrowinds frühzeitig eingestellt.

Einem Hinweis auf seine verschollene Schwester Iszara folgend, erreicht Cyrus, der rothwardonische Protagonist, im Jahre 2Ä 864 die kleine Insel Stros M'Kai vor der Küste Hammerfells. Nachdem der alte Hochkönig Thassad II gestorben war, konnte sich sein Sohn A'tor nicht lange den kaiserlichen Aggressoren unter Tiber Septim widersetzen. Die Erben, die sich mit Tiber Septim verbündet hatten, zwangen den jungen Herrscher und seine Königstreuen bald in der entscheidenden Seeschlacht vor Stros M'Kai mithilfe eines echten Drachens in die Knie. Das alte Viertel der Stadt fiel dabei dem feurigen Atem des Ungetüms zum Opfer. Die wenigen, von Rache getriebenen Überlebenden der Königstreuen operierten seitdem aus dem Untergrund gegen die feindlichen Besatzer und auch Iszara scheint Verbindungen zu dieser Rebellengruppe zu haben. Auch der mächtige Krecken-Nekromant N'gasta übt unterdessen einen unheilvollen Einfluss auf die Insel aus. Cyrus' Suche gestaltet sich somit schwieriger als gedacht.

Redguard ist im Gegensatz zu den Hauptteilen ein lineares Action-Adventure ohne freie Charakterwahl. Diese Linearität fördert aber ungemein die Dichte und Spannung der Hauptgeschichte. Neben der Hafenstadt bietet die Insel Stros M'Kai Freibeuternester, gefährliche Höhlen und auch Überreste der mysteriösen Dwemer.

Die Steuerung und Spielperspektive unterscheiden sich gänzlich von dem, was aus anderen Teilen bekannt ist. So muss Cyrus im rechten Moment mit dem Säbel zustechen, um den Gegner zu treffen. Obgleich die 3D-Grafik heute etwas klobig wirkt, verfehlt sie doch nicht ihre Wirkung und haucht der liebevoll gestalteten Umgebung von Redguard viel Leben ein. Eine weitere Besonderheit war eine vollständige und deutsche Synchronisation.

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