Braucht der menschliche Geist Liebe & Sexualität?

ercvomnil

Vertrauter
Da ja gestern in diesem Thread die Frage aufkam, es dort aber leicht Off Topic war, hab ich mal diesen hier aufgemacht...
Meine Frage an euch, bzw der Satz zum darüber disskutieren:
Braucht der menschliche Geist Liebe & Sexualität?
Was meint ihr? Ja, nein? Warum, warum nicht?
(eigener Standpunkt folgt, ich habe nur gerade keine Zeit mehr, Schulbus)
mfg erc
 
na aber definitiv!!!
ab einem gewissen Alter (12 vielleicht) schafft man es vielleicht, ohne zu überleben... Aber Liebe und Sexualität gehören ja wohl zu den menschlichen Grundbedürfnissen, bei mir noch vor Essen und Trinken...^^
 
Meiner Meinung nach ist die Liebe, und ich meine jede Art von liebe - sei es Brüderliche, Freundschaftliche, Zwischenmenschliche oder _die_ Liebe, das einzige, dass uns nach jedem Absturz wieder auf die Beine verhilft, sie ist imho das einzige dass uns immer wieder aufstehen lässt.

Klingt wahrscheinlich kitschig und abgedroschen, aber imho ist die Liebe das einzige Grundnahrungsmittel der Seele.

Und Sexualität... schwer zu sagen.
Rein Körperlich braucht Frau heutzutage den Mann für die Vortpflanzug nichtmehr, Leben entsteht ja heutzutage alltäglich aus dem Glas.

Allerdings ist Sex eine der schönsten Drogen der Welt und ich will nicht darauf verzichten. Ich sags mal Frei raus: Sex ist mein liebstes Hobby und zählt für mich zu den schönsten Beschäftigungen - und, natürlich, ist sie auch gutes Futter für Zwischenmenschliche Liebe 😉

Allerdings scheint (wie auch bei mir) der Sex eine sehr wichtige Rolle in der heutigen Gesellschaft zu spielen... Es ist überall. In der Werbung, in Sitcoms und Co. Und leider zerbrechen viele Beziehungen oftmals weil der Sex schlecht ist oder schlecht geworden ist.

hmm

just my Gehirnschleim and my 2³ cents,
Zeis
 
Ich würde sagen man braucht körperlich und geistig keine Liebe und Sexualität, klar es ist ne schöne Sache aber man kann ohne überleben.

Ich denke dabei ganz direkt an das Beispiel von Kaspar Hauser, vielleicht kennen den einige, wenn nicht sucht mal danach, das ist nämlich das beste Beispiel denke ich.

Der war ja eben überhaupt nicht an normale Umgangsformen gewöhnt, er hat sich irgendwann mal eine Frau gewünscht, aber nicht damit sie mit ihm intim wird sondern damit sie ihn bekochen und umsorgen kann.

So ein materialistisches Denken ist fast ausgestorben aber im Prinzip ist es so. Jeder könnte ohne ernste Probleme zu kriegen einsam bleiben bis zu seinem Lebensende, dafür gibts schließlich Masturbation oder?

Deshalb find ich das Thema ein bisschen schwachsinnig.

mfG A-Bomb
 
Wenn ich mal "Geist" als "Psyche" auffasse, da ein solcher nicht existiert:
Nö! Wenn man davon ausgeht, dass es einem an "Liebe" einfach nur fehlt und dies nicht ins Gegenteil führt, dann ist es von größtem Vorteil, von sowas nicht abhängig zu sein.
 
ab einem gewissen Alter (12 vielleicht) schafft man es vielleicht, ohne zu überleben...

Meinst du nicht eher bis Lilli?:lol::lol:


Ich würde ganz einfach sagen,dass es nicht überlebenswichtig ist,dass es aber grade die Liebe(und auch Sex) unser Leben,das meistens eher hart und unfair ist, zum großen Teil lebenswert machen.

Ich möchte jedenfalls nicht darauf verzichten;dafür macht es auch zuviel Spaß😉
 
Deshalb find ich das Thema ein bisschen schwachsinnig.

Naja, aus deiner Sicht ist das eindeutig, aber dass es hier verschiedene Meinungen gibt, ist ein Beweis, dass das Thema nicht überflüssig ist.
Und es gibt eben vllt auch Leute, die es nicht ohne schaffen...

Meine Sicht: Liebe ist, glaube ich, wirklich wichtig, da dieses Gefühl uns zum Menschen macht. Wir haben nicht nur Instinkte, wie Angst, Wut oder so, die uns warnen sollen, uns schützen, oder uns aber auch einfach nur in eine bestimmte Richtung weisen wollen. Das Verlangen nach Sexualität ist auch biologisch veranlagt, diese Art der Liebe soll den Menschen dazu bewegen, sich fotzupflanzen... Aber ich denke, dass der Mensch die Liebe für sich weiterentwickelt hat und sie zu einem völlig neuem Gefühl gemacht hat, dass enorm wichtig ist... Liebe gibt Hoffnung, spendet Trost und gibt einem das Gefühl, nie alleine zu sein. Und der Mensch hat nunmal ein Bedürfnis nach sozialem Kontakt, weswegen eig niemand auf Dauer glücklich ist, wenn er einsam bleibt...
 
Also ich finde es sehr wichtig. Aber wenn man dann hört, dass jemand mit 12 Schwanger ist finde ich das zu übertrieben. Man sollte seinen Spaß haben, auch wenn nicht zu früh!
 
Meiner Meinung nach ist die Liebe, und ich meine jede Art von liebe - sei es Brüderliche, Freundschaftliche, Zwischenmenschliche oder _die_ Liebe, das einzige, dass uns nach jedem Absturz wieder auf die Beine verhilft, sie ist imho das einzige dass uns immer wieder aufstehen lässt.

Klingt wahrscheinlich kitschig und abgedroschen, aber imho ist die Liebe das einzige Grundnahrungsmittel der Seele.

Hass kann den gleichen Effekt bewirken und dem selben Zweck dienen.

So ein materialistisches Denken ist fast ausgestorben aber im Prinzip ist es so. Jeder könnte ohne ernste Probleme zu kriegen einsam bleiben bis zu seinem Lebensende, dafür gibts schließlich Masturbation oder?

Imho Unsinn, weil das nicht stimmt.

Erstens existiert ein derartig materialistisches Denken heute so oft wie selten zuvor. Zweitens haben genug sozialpsychologische Exoerimente der letzten JahrHUNDERTE bewiesen, dass dem nicht so ist. Viele Menschen sind auf Dauer unglücklich damit, in keiner Beziehung zu leben. Das du so eine Auffassung hast, zeigt vielleicht lediglich, dass du vielleicht eine der seltenen Ausnahmen bist, die keine Beziehung braucht, aber es ist anmaßend, dass auf alle anderen übertragen zu wollen. Oder du verstehst nicht, dass andere Menschen andere Gefühle und Bedürfnisse haben als du. Solipsismus.

Der Mensch ist nicht absolut willensgesteuert und kann daher nur unter teilweise seelischer Belastung auf Sex und Liebe verzichten. Und alles in allem ist richtiger Sex wesentlich befriedigender als Masturbation. Ich würde nicht unbedingt auf Sex verzichten wollen.

Außerdem widersprichst du deiner eigenen Äußerung im Homosexualitätsthread, wo du die Heterosexualität als die einzig natürliche und richtige Form von Sexualität auffasst. Nun tendierst du in die Richtung eines Asexuellen bzw. Egosexuellen (wobei letzteres kein festgeschriebener Begriff ist, sondern als Sonderform der Asexualität in der Umgangssprache aufgefasst werden kann). Was stimmt denn nun?

Die Fragestellung des Threaderstellers ist irreführend. Was ist der "Geist"? Das Bedürfnis nach Sexualität und Liebe sind emotional, körperlich und triebhaft gesteuert. Wenn man den Geist als die Ratio auffasst, stellt sich eine solche Frage nicht. Die Ratio ist nicht der Mensch, die Ratio ist bloß das Werkzeug.

Allerdings ist Sex eine der schönsten Drogen der Welt und ich will nicht darauf verzichten. Ich sags mal Frei raus: Sex ist mein liebstes Hobby und zählt für mich zu den schönsten Beschäftigungen - und, natürlich, ist sie auch gutes Futter für Zwischenmenschliche Liebe

Dieser Erklärung kann ich mich grundsätzlich anschließen: Sex = Droge = Endorphinausstoß = Glückseligkeitsgefühl, wenngleich Sex bei mir (aufgrund mangelnden Gegenparts) kein Hobby ist.
 
Ich hab mir wirklich vorgenommen nichtsmehr zu dem Schwulenkram zu schreiben also bring mich nicht dazu, bitte.

Ich habe gesagt das meiner Meinung nach Heterosexualität die einzig natürliche Sexualität ist weil sie eben die einzige ist mit der man sich fortpflanzen kann. Und mir ist auch egal ob irgendwelche Schimpansen gelegentlich gleichgeschlechtlichen Sex haben.

Die Frage dieses Threads ist meiner Meinung nach im weiteren Sinne:

Braucht man Liebe und Sex um zu überleben, sowohl seelisch als auch körperlich?

Ich persönlich finde Sex zwar zu schön um darauf zu verzichten aber man stirbt nicht einfach weg wenn man keinen regelmäßigen Sex hat bzw. mit einem Menschen seiner Wahl Zärtlichkeiten austauschen kann. Das man irgendwann irre wird und versucht sich irgendwie zu befriedigen sei es mit Gegenständen etc., hauptsache nicht mit der eigenen Hand, das bestreite ich ja auch garnicht.

So war meine Antwort gemeint und nicht anders.

Und zum Solipsismus, ich antworte gerne mal in einem Stil der einem Befehl ähnelt, das ist aber keineswegs so gemeint, man darf also gerne noch weiterhin mit mir diskutieren über das jeweilige Thema.

mfG A-Bomb
 
Ich persönlich finde Sex zwar zu schön um darauf zu verzichten aber man stirbt nicht einfach weg wenn man keinen regelmäßigen Sex hat

Das halte ich für korrekt, so sehe ich das auch, aber in der Fragestellung steht ja auch noch Liebe, die ich dann doch gewissermaßen für wichtig halte.
Ein Mensch der in seinem ganzen Leben keine Liebe erfährt, wie mag es dem wohl gehen? Ich weiß es nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Person etwas fehlt.
Keinen Sex zu haben sehe ich wieder als etwas anderes.
Ich weiß, das klingt bekloppt wenn ich das so trenne, aber ich sehe Liebe und Sex als zwei unterschiedliche Dinge, das eine muss mit dem anderen nicht umbedingt etwas zu tun haben, wobei es natürlich wünschenswert wäre...
Elternliebe zum Beispiel, sehr wichtig für das Kind und dessen Entwicklung.
Im Punkt Sex sehe ich es aber im Prinzip wie A-Bomb.

Gruß, Doom
 
@ Doombringer: Ich hab gehört, es habe mal so einen versuch gegeben. Da hat man wasweißichwieviele Kinder einfach ohne Liebe von Geburt an hochgezogen. Sie haben essen, Trinken und alles bekommen, nur keine Liebe und Zuneigung.

Sind allesamt nach ca. 10 Jahren gestorben.


Der Mensch scheint also ohne Liebe nicht leben zu können, wegen dem Sex bin ich mir noch nich ganz so sicher.:-D
 
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Reaktionen: Doombringer
Ungefähr so sah das auch bei den beiden "Wolfskindern" in Indien aus, die sind beide sehr jung gestorben und keiner wusste warum.