| Das Tagebuch von Kaiser Leovic Zum Text | |
|---|---|
| Autor | Leovic |
| Art | Buch |
| Genre | Tagebuch |
Das Tagebuch von Kaiser Leovic (engl. The Journal of Emperor Leovic) ist eine persönliche Aufzeichnung von Leovic, Kaiser des Kaiserreichs. Der Text gewährt Einblick in seine geheimen Vorbereitungen im Konflikt mit Varen Aquilarios sowie seine Verbindung zum Orden der Erwachenden Flamme und zu Mehrunes Dagon.
Inhaltsangabe
Leovic beschreibt eine unterhalb der Kaiserstadt errichtete Anlage, die sein Vater als Zufluchtsort und Ort geheimer Arbeiten errichten ließ. Nur wenige Eingeweihte, darunter sein Vogt und der Anführer des Ordens der Erwachenden Flamme, kennen die vollständige Wahrheit über das Vorhaben.
Zentral erwähnt Leovic die sogenannten „vier Ambitionen“, die noch nicht einsatzbereit seien, mit denen er jedoch beabsichtigt, Varen zu vernichten und seine Herrschaft zu sichern. Für den Fall seines Scheiterns weist er den Hohepriester des Ordens an, den Verbleib der Ambitionen zu ermitteln.
Abschließend kündigt Leovic an, sich an einen Dagon-Schrein in der Anlage zu wenden, um die Hilfe Mehrunes Dagons zu erbitten – in Anlehnung an das Vorgehen seines Großvaters bei der Eroberung des Kaiserreichs. Das Tagebuch schließt mit der Nennung mehrerer Ratsmitglieder und Verbündeter.
Analyse
Die Aufzeichnungen zeigen Leovic als von Misstrauen und Bedrohungsgefühl geprägten Herrscher. Seine Sprache ist von Rivalität gegenüber Varen und dem Wunsch nach Machterhalt bestimmt. Der Hinweis auf ein geheimes Bauwerk unter der Kaiserstadt unterstreicht die konspirative Natur seiner Herrschaft.
Besonders bedeutsam ist die Erwähnung der „vier Ambitionen“, deren genaue Natur unklar bleibt, die jedoch als machtpolitisches Instrument gedacht sind. Ihre Geheimhaltung selbst gegenüber engen Vertrauten deutet auf eine paranoide Vorsicht hin.
Die explizite Hinwendung zu Mehrunes Dagon offenbart eine bewusste Einbindung daedrischer Mächte in politische Strategien. Leovic legitimiert sein Handeln durch familiäre Tradition und verweist auf frühere Erfolge seines Großvaters. Insgesamt zeichnet das Tagebuch das Bild eines Kaisers, der religiöse Tabubrüche, Geheimhaltung und übernatürliche Mittel als legitime Werkzeuge zur Sicherung seiner Herrschaft betrachtet.