Spielen bleibt legal
Der populistische Aufschrei zum Verbot der so genanten "Killerspiele" verhallt
Legales Spielen
Die neuerliche Debatte nach einem Verbot der so genannten "Killerspiele" scheint erstmal beendet. Eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen beim Bundesfamilienministerium ergab, dass man erst einmal das Ergebnis einer gerade laufenden Studie über die Auswirkungen des bestehenden Jugendschutzgesetzes abwarten wolle, bevor man weitere Schritte unternehmen will. Zwar ist nicht gänzlich ausgeschlossen worden, dass es ein Verbot für Spiele mit gewaltsamen Inhalt geben werde, aber man geht eher davon aus, dass eine Verschärfung des Jugendschutzes nicht nötig sein wird, da man auf diesem Gebiet zum jetzigen Zeitpunkt schon eine Voreiterrolle in Europa und der Welt einnimmt.
Medienkompetenz
Auch stehen die Zeichen gut, dass die digitale Kluft zwischen den Generationen abgebaut werden kann und somit Missverständnisse, wie sie in den letzten Tagen und Wochen aufkeimten, erst gar nicht mehr entstehen sollten. So nimmt diese Tage das Institut zur Förderung der Medienkompetenz seine Arbeit auf. Bei diesem Projekt geht es in erster Linie darum, Eltern, Lehrern und Pädagogen im Umgang mit den neuen Medien vertraut zu machen und aufzuzeigen, welchen Einfluss und Stellenwert diese auf Jugendliche haben.