Die Seite wurde neu angelegt: „{{Buchinfo |Name = Der Mond Lorkhan |Bild = |Bildunterschrift = |Autor = Fal Droon |Art = Buch |Genre = Mythologische Abhandlung; Kosmologie |Schrift = Der Mond Lorkhan }} '''Der Mond Lorkhan''' (engl. ''The Lunar Lorkhan'') ist eine spekulative mythologische Abhandlung von Fal Droon, die sich mit der Herkunft der beiden Monde Masser und Secunda befasst. Der Text ordnet diese nicht als bloße Himmelskörper, sondern als fortdau…“ |
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Fal Droon setzt sich zunächst von den zahlreichen, teils widersprüchlichen Überlieferungen über Lorkhan, den [[Adamantturm]] und den sogenannten Krieg der Manifestierten Metaphern ab. Er stellt fest, dass diese Erzählungen weniger als historische Berichte denn als kulturell geprägte Mythen zu verstehen seien. Vor diesem Hintergrund hebt er eine spezielle Deutung hervor: die Theorie vom Mond Lorkhan. | Fal Droon setzt sich zunächst von den zahlreichen, teils widersprüchlichen Überlieferungen über Lorkhan, den [[Adamantturm]] und den sogenannten [[Krieg der Manifestierten Metaphern]] ab. Er stellt fest, dass diese Erzählungen weniger als historische Berichte denn als kulturell geprägte Mythen zu verstehen seien. Vor diesem Hintergrund hebt er eine spezielle Deutung hervor: die Theorie vom Mond Lorkhan. | ||
Nach dieser Auffassung waren die beiden Monde ursprünglich die zwei Hälften von Lorkhans „fleischgewordener Göttlichkeit“. Wie die anderen Götter sei auch Lorkhan einst sowohl Planet als auch metaphysische Ebene gewesen und an der [[Große Erschaffung|Großen Erschaffung]] beteiligt gewesen. Während die übrigen Götter Teile ihrer Existenz opferten, um Nirn hervorzubringen, sei Lorkhan dabei zerbrochen. Sein göttlicher Funke habe Nirn als Sternschnuppe getroffen und der Welt nicht nur Existenz, sondern auch Selbstsucht und Eigenwillen eingepflanzt. | Nach dieser Auffassung waren die beiden Monde ursprünglich die zwei Hälften von Lorkhans „fleischgewordener Göttlichkeit“. Wie die anderen Götter sei auch Lorkhan einst sowohl Planet als auch metaphysische Ebene gewesen und an der [[Große Erschaffung|Großen Erschaffung]] beteiligt gewesen. Während die übrigen Götter Teile ihrer Existenz opferten, um Nirn hervorzubringen, sei Lorkhan dabei zerbrochen. Sein göttlicher Funke habe [[Nirn]] als Sternschnuppe getroffen und der Welt nicht nur Existenz, sondern auch Selbstsucht und Eigenwillen eingepflanzt. | ||
Masser und Secunda verkörpern nach dieser Theorie die bleibende Spaltung Lorkhans. Fal Droon beschreibt sie als sichtbaren Ausdruck gegensätzlicher Prinzipien wie Anima und Animus, Gut und Böse, Sein und Nichtsein. Diese Dualität sei als ewiges Zeichen in den Himmel eingebrannt, um die Sterblichen an ihre Rolle und ihre Verpflichtungen innerhalb der Schöpfung zu erinnern. Abschließend merkt der Autor an, dass andere Erzählungen über Lorkhans Herz von Anhängern dieser Theorie als nachträgliche mythologische Umdeutungen betrachtet werden. | Masser und Secunda verkörpern nach dieser Theorie die bleibende Spaltung Lorkhans. Fal Droon beschreibt sie als sichtbaren Ausdruck gegensätzlicher Prinzipien wie Anima und Animus, Gut und Böse, Sein und Nichtsein. Diese Dualität sei als ewiges Zeichen in den Himmel eingebrannt, um die Sterblichen an ihre Rolle und ihre Verpflichtungen innerhalb der Schöpfung zu erinnern. Abschließend merkt der Autor an, dass andere Erzählungen über Lorkhans Herz von Anhängern dieser Theorie als nachträgliche mythologische Umdeutungen betrachtet werden. | ||
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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 23:01 Uhr
| Der Mond Lorkhan | |
|---|---|
| Autor | Fal Droon |
| Art | Buch |
| Genre | Mythologische Abhandlung; Kosmologie |
Der Mond Lorkhan (engl. The Lunar Lorkhan) ist eine spekulative mythologische Abhandlung von Fal Droon, die sich mit der Herkunft der beiden Monde Masser und Secunda befasst. Der Text ordnet diese nicht als bloße Himmelskörper, sondern als fortdauernden Ausdruck der gespaltenen Göttlichkeit Lorkhans ein.
Inhaltsangabe
Fal Droon setzt sich zunächst von den zahlreichen, teils widersprüchlichen Überlieferungen über Lorkhan, den Adamantturm und den sogenannten Krieg der Manifestierten Metaphern ab. Er stellt fest, dass diese Erzählungen weniger als historische Berichte denn als kulturell geprägte Mythen zu verstehen seien. Vor diesem Hintergrund hebt er eine spezielle Deutung hervor: die Theorie vom Mond Lorkhan.
Nach dieser Auffassung waren die beiden Monde ursprünglich die zwei Hälften von Lorkhans „fleischgewordener Göttlichkeit“. Wie die anderen Götter sei auch Lorkhan einst sowohl Planet als auch metaphysische Ebene gewesen und an der Großen Erschaffung beteiligt gewesen. Während die übrigen Götter Teile ihrer Existenz opferten, um Nirn hervorzubringen, sei Lorkhan dabei zerbrochen. Sein göttlicher Funke habe Nirn als Sternschnuppe getroffen und der Welt nicht nur Existenz, sondern auch Selbstsucht und Eigenwillen eingepflanzt.
Masser und Secunda verkörpern nach dieser Theorie die bleibende Spaltung Lorkhans. Fal Droon beschreibt sie als sichtbaren Ausdruck gegensätzlicher Prinzipien wie Anima und Animus, Gut und Böse, Sein und Nichtsein. Diese Dualität sei als ewiges Zeichen in den Himmel eingebrannt, um die Sterblichen an ihre Rolle und ihre Verpflichtungen innerhalb der Schöpfung zu erinnern. Abschließend merkt der Autor an, dass andere Erzählungen über Lorkhans Herz von Anhängern dieser Theorie als nachträgliche mythologische Umdeutungen betrachtet werden.