Die Seite wurde neu angelegt: „{{Buchinfo |Name = Wabbajack |Bild = |Bildunterschrift = |Autor = Unbekannt |Art = Buch |Genre = Daedrische Literatur |Schrift = Wabbajack }} '''Wabbajack''' (engl. ''Wabbajack'') ist ein kurzer, fragmentarischer Text über eine fehlgeschlagene oder fehlgedeutete daedrische Beschwörung, die zur Erlangung eines Artefakts führte. Der Bericht wird allgemein als frühes Selbstzeugnis geistiger Zerrüttung im Zusammenhang mit dem Einfluss von Sheog…“ |
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Der namenlose Erzähler berichtet rückblickend von einem Ereignis am fünften Tag der [[Erstsaat]], an dem er als junger Mensch einen Daedra heraufbeschwören wollte. Sein erklärtes Ziel war [[Hermaeus Mora]], von dem er sich Zugang zum [[Oghma Infinium]] versprach. Anlass für dieses Vorhaben war seine Stellung als neu eingesetzter König von [[Einsamkeit]], die ihn nach eigenem Bekunden zu weiterem Wissen verpflichtete. | Der namenlose Erzähler berichtet rückblickend von einem Ereignis am fünften Tag der [[Erstsaat]], an dem er als junger Mensch einen Daedra heraufbeschwören wollte. Sein erklärtes Ziel war [[Hermaeus Mora]], von dem er sich Zugang zum [[Oghma Infinium]] versprach. Anlass für dieses Vorhaben war seine Stellung als neu eingesetzter König von [[Einsamkeit]], die ihn nach eigenem Bekunden zu weiterem Wissen verpflichtete. | ||
Die Vorbereitung des Rituals folgt keinem etablierten magischen Kanon. Statt eines | Die Vorbereitung des Rituals folgt keinem etablierten magischen Kanon. Statt eines [[Hexenzirkel]]s oder [[Magiergilde|gildenmagischer]] Unterstützung verlässt sich der Erzähler auf die Anweisungen eines zwielichtigen Mannes, der unter der Bibliothek seiner Heimatstadt lebt. Das Ritual bleibt bruchstückhaft geschildert; zentrale Handlungen werden vergessen oder bewusst ausgeblendet. Zwar erscheint ein [[Daedra]], doch dieser entspricht weder der bekannten Beschreibung Hermaeus Moras noch nennt er sich selbst so, sondern tritt als [[Sheogorath]] auf. | ||
Der Erzähler erkennt die Inkonsistenz, misst ihr jedoch keine Bedeutung bei. Er führt mehrere sinnwidrige Handlungen aus und erhält schließlich von einem Diener des Daedra ein Artefakt namens Wabbajack. Ab diesem Punkt verliert der Text zunehmend an Struktur. Der Name des Artefakts wird obsessiv wiederholt, Wortspiele lösen logische Gedankenketten ab, und der Erzähler beginnt, seine eigene geistige Verfassung zu hinterfragen. Er deutet an, dass das Artefakt selbst Wissen verkörpere, kann diesen Gedanken jedoch nicht mehr kohärent ausführen. Der Text endet in repetitiver Auflösung. | Der Erzähler erkennt die Inkonsistenz, misst ihr jedoch keine Bedeutung bei. Er führt mehrere sinnwidrige Handlungen aus und erhält schließlich von einem Diener des Daedra ein Artefakt namens [[Wabbajack]]. Ab diesem Punkt verliert der Text zunehmend an Struktur. Der Name des Artefakts wird obsessiv wiederholt, Wortspiele lösen logische Gedankenketten ab, und der Erzähler beginnt, seine eigene geistige Verfassung zu hinterfragen. Er deutet an, dass das Artefakt selbst Wissen verkörpere, kann diesen Gedanken jedoch nicht mehr kohärent ausführen. Der Text endet in repetitiver Auflösung. | ||
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Aktuelle Version vom 13. Januar 2026, 00:17 Uhr
| Wabbajack | |
|---|---|
| Autor | Unbekannt |
| Art | Buch |
| Genre | Daedrische Literatur |
Wabbajack (engl. Wabbajack) ist ein kurzer, fragmentarischer Text über eine fehlgeschlagene oder fehlgedeutete daedrische Beschwörung, die zur Erlangung eines Artefakts führte. Der Bericht wird allgemein als frühes Selbstzeugnis geistiger Zerrüttung im Zusammenhang mit dem Einfluss von Sheogorath gelesen.
Inhaltsangabe
Der namenlose Erzähler berichtet rückblickend von einem Ereignis am fünften Tag der Erstsaat, an dem er als junger Mensch einen Daedra heraufbeschwören wollte. Sein erklärtes Ziel war Hermaeus Mora, von dem er sich Zugang zum Oghma Infinium versprach. Anlass für dieses Vorhaben war seine Stellung als neu eingesetzter König von Einsamkeit, die ihn nach eigenem Bekunden zu weiterem Wissen verpflichtete.
Die Vorbereitung des Rituals folgt keinem etablierten magischen Kanon. Statt eines Hexenzirkels oder gildenmagischer Unterstützung verlässt sich der Erzähler auf die Anweisungen eines zwielichtigen Mannes, der unter der Bibliothek seiner Heimatstadt lebt. Das Ritual bleibt bruchstückhaft geschildert; zentrale Handlungen werden vergessen oder bewusst ausgeblendet. Zwar erscheint ein Daedra, doch dieser entspricht weder der bekannten Beschreibung Hermaeus Moras noch nennt er sich selbst so, sondern tritt als Sheogorath auf.
Der Erzähler erkennt die Inkonsistenz, misst ihr jedoch keine Bedeutung bei. Er führt mehrere sinnwidrige Handlungen aus und erhält schließlich von einem Diener des Daedra ein Artefakt namens Wabbajack. Ab diesem Punkt verliert der Text zunehmend an Struktur. Der Name des Artefakts wird obsessiv wiederholt, Wortspiele lösen logische Gedankenketten ab, und der Erzähler beginnt, seine eigene geistige Verfassung zu hinterfragen. Er deutet an, dass das Artefakt selbst Wissen verkörpere, kann diesen Gedanken jedoch nicht mehr kohärent ausführen. Der Text endet in repetitiver Auflösung.