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Das brennende Überbleibsel

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Der Text ist bewusst provokant gehalten, der das Wissen über Mehrunes Dagon bewahrt, weitergibt und zugleich neue Beschwörer anziehen soll.
Der Text ist bewusst provokant gehalten, der das Wissen über Mehrunes Dagon bewahrt, weitergibt und zugleich neue Beschwörer anziehen soll.


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Version vom 23. Januar 2026, 10:00 Uhr

Das brennende Überbleibsel
Zum Text
Autor Hexenmeister Endil
Art Buch
Genre Okkulte Literatur

Das brennende Überbleibsel (engl. Burning Vestige) ist der erste Band einer okkulten Abhandlung über den Daedrafürsten Mehrunes Dagon. Das Werk sammelt Berichte, Warnungen und Augenzeugenquellen über dessen Verehrung, Erscheinungen und die verheerenden Folgen daedrischer Rituale.

Inhaltsangabe

Der Autor Hexenmeister Endil eröffnet das Werk mit einer ausdrücklichen Warnung: Jeglicher Kontakt mit Mehrunes Dagon ist in weiten Teilen Tamriels verboten und wird teils mit dem Tod bestraft. Der Daedrafürst wird als Verkörperung von Zerstörung beschrieben, dessen Erscheinen regelmäßig mit Naturkatastrophen und großem Leid einhergeht.

Als zentrales Fallbeispiel schildert Endil die Ereignisse in Ostmarsch. Dort soll die Hexe Hranvard Frostfinger dreizehn Menschen geopfert haben, um ein Portal zu den Totenländern zu öffnen. Die Hexenjäger des Klans Grauenfrost töteten Hranvard, wurden jedoch unmittelbar danach von einer übernatürlichen Katastrophe heimgesucht, bei der dreißig Jäger spurlos verschwanden.

Ein ausführliches Zitat aus den Memoiren des Anführers Yllothon beschreibt ein brennendes Himmelsphänomen, lebendige Flammen und eine Stimme aus der Öffnung am Himmel. Laut Bericht überlebte Yllothon als Einziger, während seine Gefährten von einem daedrischen Feuer verschlungen wurden.

Die Magiergilde zweifelt diese Darstellung an und erklärt den verglasten Sand am Meer der Geister als natürliches meteorologisches Phänomen. Endil widerspricht dieser Einschätzung ausdrücklich und betont, selbst Teil der Untersuchung gewesen zu sein. Er kündigt an, dass der zweite Band detaillierte Beschreibungen des Fundorts und der verbliebenen Ritualzeichen enthalten wird und lädt angehende Beschwörer ein, den Ort selbst aufzusuchen.

Analyse

Das brennende Überbleibsel untersucht verbotene Kontakte mit Mehrunes Dagon und dokumentiert deren zerstörerische Konsequenzen. Der Text richtet sich an erfahrene Okkultisten und Beschwörer und warnt zugleich vor den gesellschaftlichen und rechtlichen Folgen daedrischer Verehrung. Das Werk verbindet Berichtsliteratur mit okkulter Propaganda und bewegt sich bewusst an der Grenze zwischen Warnung und Einladung. Obwohl Endil mehrfach auf die Gefährlichkeit und gesellschaftliche Ächtung der Dagon-Verehrung hinweist, endet der Text mit einer impliziten Aufforderung zur Nachahmung.

Auffällig ist der Gegensatz zwischen institutioneller Rationalisierung durch die Magiergilde und der subjektiven Zeugenaussage Yllothons, der vom Autor klar bevorzugt wird. Dadurch positioniert sich das Buch gegen etablierte magische Autoritäten und stärkt alternative, oft extremere Deutungen daedrischer Phänomene.

Der Text ist bewusst provokant gehalten, der das Wissen über Mehrunes Dagon bewahrt, weitergibt und zugleich neue Beschwörer anziehen soll.