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Version vom 18. Februar 2026, 06:36 Uhr
| Über Minotauren Zum Text | |
|---|---|
| Autor | Nonus Caprenius |
| Art | Buch |
| Genre | Geschichte |
Über Minotauren (engl. On Minotaurs) ist eine polemische Abhandlung des Gelehrten Nonus Caprenius über die historische Rolle der Minotauren im frühen Kaiserreich von Tamriel. Der Autor vertritt die These, dass Minotauren einst ein anerkanntes und loyales Volk waren, dessen Bedeutung durch den Alessianischen Orden systematisch ausgelöscht wurde.
Inhaltsangabe
Caprenius beklagt die mangelnde Anerkennung seiner Forschung und beharrt auf seiner Überzeugung, dass Minotauren in der offiziellen Geschichtsschreibung marginalisiert wurden. Er führt ihre Abstammung auf eine Verbindung zwischen Kaiserin Alessia und Morihaus zurück, aus der Belharza, der sogenannte Menschenbulle und zweite Kaiser des Alessianischen Kaiserreiches, hervorgegangen sei.
Der Autor argumentiert, dass die frühen Minotauren intelligente und kultivierte Verbündete des jungen Kaiserreiches gewesen seien. Kunstwerke und Fragmente wie der sogenannte Belharza-Stein deutet er als Beleg dafür, dass Minotauren ursprünglich Verteidiger des Reiches waren. Er behauptet weiter, der Alessianische Orden habe im Zuge seiner dogmatischen Herrschaft nicht nur Elfen, sondern auch Minotauren verfolgt und vertrieben, wodurch ihr Niedergang eingeleitet worden sei. Als Indiz führt er an, dass Minotauren sich noch heute häufig in der Nähe alter kaiserlicher Stätten aufhalten, was er als Ausdruck eines fortbestehenden, instinktiven Schutztriebs interpretiert.
Analyse
Der Text ist deutlich apologetisch und revisionistisch angelegt. Caprenius präsentiert sich als missverstandener Gelehrter, der gegen den Widerstand akademischer Institutionen eine verdrängte Wahrheit ans Licht bringen möchte. Diese Selbstinszenierung stärkt den polemischen Charakter der Schrift.
Argumentativ stützt sich der Autor auf eine Mischung aus mythologischen Überlieferungen, fragmentarischen Artefakten und interpretativen Schlussfolgerungen. Besonders seine Neubewertung des Belharza-Steins zeigt eine spekulative Lesart, die gängige Deutungen bewusst in Frage stellt. Die wiederholte Betonung zerstörter Beweise verweist auf ein zentrales Motiv: die angebliche systematische Auslöschung minotaurischer Geschichte durch den Alessianischen Orden.
Zugleich ist der Text stark rhetorisch geprägt. Caprenius antizipiert Einwände seiner Kritiker und begegnet ihnen mit emotionalen Appellen an Gerechtigkeit und historische Verantwortung. Seine These, dass Minotauren noch immer alte kaiserliche Stätten bewachen, dient als gegenwartsbezogenes Indiz für eine einstige Loyalität. Insgesamt stellt die Schrift weniger eine gesicherte historische Studie als vielmehr einen leidenschaftlichen Versuch dar, die Wahrnehmung der Minotauren innerhalb der kaiserlichen Geschichtsschreibung grundlegend zu verändern.