| An die Schleierkönigin Zum Text | |
|---|---|
| Autor | Malleroth von Pyandonea |
| Art | Buch |
| Genre | Politik |
An die Schleierkönigin (engl. To The Veiled Queen) ist ein geheimes politisches Schreiben der Maormer, das eine geplante Invasion von Auridon und Sommersend offenlegt. Der Text dokumentiert eine Verschwörung zwischen dem Meeresfürsten Orgnums Gefolgschaft und einer einheimischen Verbündeten.
Inhaltsangabe
Der Brief ist an die sogenannte „Schleierkönigin“ gerichtet, die als zukünftige Herrscherin von Auridon angesprochen wird. Malleroth von Pyandonea berichtet, dass der Leuchtturm von Südfeuer bereits unter Kontrolle der Maormer stehe und durch einen starken magischen Schutzzauber gesichert sei, der nur ausgewählten Agenten Zutritt gewähre.
Die Schleierkönigin wird angewiesen, weiterhin präzise Informationen über die Schifffahrtswege durch die Enge von Auridon sowie über geplante Flottenbewegungen altmerischer Schiffe zu liefern. Diese Informationen sollen mithilfe des Leuchtfeuers verschlüsselt an die maormerischen Schiffe übermittelt werden.
Als Gegenleistung für diese Unterstützung wird ihr die Ernennung zur Vizekönigin von Auridon in Aussicht gestellt, sobald die maormerische Herrschaft über Sommersend etabliert sei. Der Brief schließt mit einer formelhaften Segensbekundung Malleroths.
Analyse
Der Text belegt die systematische Nutzung von Spionage, magischer Infrastruktur und lokalen Kollaborateuren durch die Maormer. Besonders auffällig ist die Selbstverständlichkeit, mit der die zukünftige politische Ordnung Auridons bereits als entschieden dargestellt wird.
Die Bezeichnung „Schleierkönigin“ deutet auf eine verdeckte Identität hin und unterstreicht die Strategie indirekter Herrschaft durch einheimische Marionetten. Gleichzeitig zeigt der Brief, dass maormerische Invasionspläne nicht ausschließlich auf offene Seemacht setzten, sondern auf langfristige Unterwanderung und Informationskontrolle.