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Die Geschichte von Pellitine: Ein Überblick

Die Geschichte von Pellitine: Ein Überblick
Zum Text
Autor Sulema, Adeptgelehrte von Pa'alatiin
Art Buch
Genre Historische Abhandlung

Die Geschichte von Pellitine: Ein Überblick (engl. History of Pellitine: An Overview) ist eine Abhandlung der Adeptgelehrten Sulema über die gesellschaftliche und politische Entwicklung Pellitines aus der älteren Klanordnung der Khajiit. Sie behandelt die prägende Rolle Senchals, das wechselhafte Verhältnis zu Anequina und die Folgen verheerender Seuchen.

Inhaltsangabe

Klanordnung und Entstehung Pellitines

Sulema beginnt mit einer Warnung vor sprachlichen und kulturellen Missverständnissen bei der Verwendung nicht-khajiitischer Quellen. Übersetzungen könnten Bedeutungsnuancen verlieren, während Begriffe und Symbole für verschiedene Völker unterschiedliche Vorstellungen und Gefühle tragen.

Die frühe Geschichte schildert sie anhand der sechzehn Klans und ihres Herrschers, des Mondkaisers. Die Klans bewegten sich entsprechend ihren Aufgaben durch das heutige Elsweyr. Tätigkeiten wie Schiffbau und der Betrieb von Mondzuckerhöfen erforderten jedoch auch dauerhafte Siedlungen.

Den Namen Pellitine führt Sulema auf die Pa'alatiin, den Klan der Mondpriester, zurück. Vor der Thrassischen Pest im Jahr 1Ä 2260 habe dieser Name einen unter allen Klans vertretenen Personenkreis und kein festes Gebiet bezeichnet.

Die Seuche zerstörte große Teile der südlichen Klanstrukturen. Hilfesuchende und Mondpriester sammelten sich in Senchal, dessen Gesellschaft sich unter dem Einfluss bretonischer und kaiserlicher Handelskontakte bereits verändert hatte. Von dort verbreitete sich eine stärker auf gesellschaftlichen Klassen beruhende Ordnung. Darin sieht Sulema einen wesentlichen Ursprung der späteren Unterschiede zwischen dem Süden und den enger an ihren Klans festhaltenden nördlichen Khajiit.

Einigung und erneute Entfremdung

Mit dem Wiederaufbau und der Wiedereröffnung von Handelswegen entwickelte sich Senchal zum wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt des Südens. Die Beziehungen zum Kaiserreich wurden so eng, dass der Potentat Versidue-Shaie im dortigen Palast residierte.

Die Heirat der Herrscherin Eshita mit Keirgo von Anequina im Jahr 2Ä 309 stieß dagegen auf beiden Seiten auf Widerstand. Die Mähne Rid-Thar-ri'Datta beruhigte den Aufruhr durch eine nach den Mondphasen geregelte Teilung der Macht zwischen Stämmen und Adel.

Nach der Ermordung Versidue-Shaies im Jahr 2Ä 324 gerieten die Beziehungen zu den Kaiserlichen unter Spannung. Der am Tatort mit Blut hinterlassene Name der Morag Tong wird von Sulema als Hinweis mit umstrittener Aussagekraft wiedergegeben: Die Täterschaft des Ordens werde ebenso behauptet wie eine bewusst gelegte falsche Fährte.

Im Jahr 2Ä 326 töteten khajiitische Rebellen einen Großteil der Königsdynastie. Anequina und Pellitine entfernten sich daraufhin erneut voneinander. Sulema verweist auf gegenseitige Schuldzuweisungen und nennt das Pamphlet Verrat durch die Barbaren des Nordens! als Beispiel.

Knahaten-Grippe und Wiederaufbau

Trotz der politischen Spannungen erlebten Pellitine und Senchal erneut eine Blüte, bis im Jahr 2Ä 565 die Knahaten-Grippe ausbrach. Besonders schwer traf sie zunächst die Armenviertel von Schwarzkiergo.

Versuche, die Krankheit durch das Niederbrennen von Stadtteilen einzudämmen, verursachten weitere Todesfälle durch Rauch. Der anschließenden Massenflucht folgte vielerorts Hunger, da die Vorräte außerhalb der Stadt nicht ausreichten. Sulema erwähnt zudem die unter ungeklärten Umständen erfolgte Schließung der Topal-Legionärsakademie.

Am Ende beschreibt sie ein weiterhin leidendes südliches Elsweyr. Eine kaiserliche Legion unterstützt ihrer Darstellung zufolge Senchals Wiederaufbau und Genesung, während der Überlebensdruck verbliebene klanbezogene Praktiken zurückdrängt.

Analyse

Sulema erklärt gesellschaftlichen Wandel vor allem durch Seuchen, Wanderungsbewegungen, Handel und die Bedeutung städtischer Zufluchtsorte. Senchal erscheint dabei als Mittelpunkt, dessen Lebensweise weit über die eigenen Mauern hinauswirkt. Die Unterschiede zwischen Nord und Süd werden als Ergebnis historischer Entwicklungen verständlich gemacht.

Die einleitende Quellenkritik findet eine Entsprechung im Umgang mit umstrittenen Ereignissen. Bei der Ermordung des Potentaten und den gegenseitigen Anschuldigungen nach dem Aufstand gibt Sulema unterschiedliche Deutungen wieder. Bezeichnungen wie „Barbaren“ erscheinen als Ausdruck der Vorurteile der beteiligten Gruppen.

Das Werk verbindet diesen erklärenden Anspruch mit Anteilnahme an den Opfern. Die Widmung und der abschließende Wunsch nach einer weniger beschwerlichen Zukunft rahmen die Geschichte als Erinnerung an gemeinschaftliche Leistungen und erlittene Verluste.