| Die Quelle der Macht Zum Text | |
|---|---|
| Autor | Unbekannt |
| Art | Buch |
| Genre | Aufzeichnung |
Die Quelle der Macht (engl. The Source of Power) sind Aufzeichnungen eines unbekannten Gefolgsmanns Molag Bals über die Energieversorgung und den Fortschritt der Ebenenverschmelzung. Sie behandeln die gescheiterte Gefangennahme Vanus Galerions, den Einsatz von Atronachen und die Entstehung eines Ebenenstrudels.
Inhaltsangabe
Der Verfasser beklagt, dass es den Verantwortlichen der Schwarzen Schmiede nicht gelungen sei, Vanus Galerion gefangen zu halten. Dessen innewohnende Macht hätte seiner Einschätzung nach ausgereicht, die Große Fessel zu schmieden und die Ebenenverschmelzung erheblich zu beschleunigen. Stattdessen müssten weiterhin Atronachen als schwächere Energiequellen dienen.
Im zweiten Teil meldet er die Entstehung eines Ebenenstrudels, den er als Treffpunkt von Nirn und Kalthafen beschreibt. Dieser werde die beiden Welten seiner Überzeugung nach auch dann weiter zusammenziehen, wenn Eindringlinge die Fertigstellung der Großen Fessel verhinderten. Nirns vollständige Einverleibung würde dadurch lediglich verzögert.
Als einzige Möglichkeit, den Strudel aufzuhalten, nennt der Verfasser die Macht eines weiteren Daedrafürsten. Da er Molag Bal für den einzigen anwesenden Fürsten hält, betrachtet er dessen Sieg als sicher.
Abschließend ordnet er an, Atronachen zur Energiegewinnung in ein Prisma zu werfen. Er warnt vor Schäden an dessen Kontrollschlössern: Eine frühere Überladung habe einen Frostatronachen in einen Flammenatronachen verwandelt.
Analyse
Die Aufzeichnungen verbinden praktische Anweisungen mit ausgeprägter Siegesgewissheit. Für Verzögerungen macht der Verfasser vor allem das Versagen der Schmiede verantwortlich. Selbst die mögliche Verhinderung der Großen Fessel erschüttert seine Erwartung einer erfolgreichen Ebenenverschmelzung nicht.
Dabei unterscheidet der Text zwischen der beschleunigenden Wirkung der Fessel und dem bereits entstandenen Strudel, dem eine fortdauernde Anziehungskraft zugeschrieben wird. Die behauptete Unvermeidbarkeit des Sieges beruht jedoch auf der Annahme, dass keine andere fürstliche Macht eingreifen könne. Der Ausgang des Vorhabens wird in den Aufzeichnungen nicht geschildert.