Vanus Galerion

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Statue zu Ehren Galerions vor der Magiergilde von Cheydinhal

Vanus Galerion (* 2Ä ??? † 2Ä ???), mit richtigen Namen Trechtus[1], war Mitglied des Psijik-Ordens und neben Rilis XII einer der Mitbegründer der Magiergilde. Seinem Ehrgeiz ist es zu verdanken das heute die Magie für jeden Interessierten, egal welcher Schicht, zugänglich ist.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vanus Galerions Kindheit war von viel Not und Ungerechtigkeit geprägt. Er wurde unter den Namen Trechtus in der frühen zweiten Ära als Leibeigener auf dem Anwesen eines niederen Edelmannes namens Fürst Gyrnasse von Solicich-on-ker auf den Sommersend geboren. Seine beiden Eltern waren normale Arbeiter am Hofe des Fürsten. Sein Vater jedoch brachte Trechtus und sich selbst heimlich das Lesen bei, was gegen die Bestimmungen Gyrnasses geschah. Er unterlag der Auffassung, dass das Wissen von Lesen und Schreiben für Leibeigene gefährlich für ihn selbst werden könne. So lies er alle Buchläden schliessen und jeder Lehrer, Buchhändler oder Poet wurde verboten, es sei denn sie standen im Dienste des Fürsten. Trotz dieser strengen Gesetze gab es eine kleine Schmugglergruppe, welche weiterhin eine gewisse Zahl an Büchern und Schriftrollen in Umlauf lies.

Als Trechtus allerdings das achte Lebensjahr erreichte wurden die Schmuggler gefangen und eingekerkert, Gerüchte besagen, dass seine Mutter aus Angst vor seinem Vater die Schmuggler verraten hätte. Die Entscheidungen verliefen ohne Verhandlungen und ohne Chance auf einen fairen Prozess. Die Leiche von Trechtus gehängtem Vater wurde, um ein Exempel zu statuieren, an einem der heissesten Sommer den Sollicich-on-ker je gesehen hatte, aufgehangen. Ganze drei Monate später floh Trechtus von Fürst Gyrnasses Anwesen und schlug sich über die Insel Sommersend bis nach Alinor durch. Dort wurde er erschöpft und kraftlos von einer Gruppe Troubadeure aufgenommen, welche ihn wieder stärkten und als Laufbursche beschäftigten. Im Gegenzug erhielt er Verpflegung und einen Wohnsitz.

Einer der Troubadeure war Heliand, ein Wahrsager der mit der Zeit herausfand das Trechtus aussergewöhnlich intelligent und kultiviert war, was man von seiner Erscheinung und schüchternen Einstellung nicht ganz ausmachen konnte. Heliand hatte Parallen zu sich selbst gefunden, denn er wurde als Mystiker auf der Insel Artaeum ausgebildet.

Als die Troubadeurgruppe eines Tages an der Ostküste Sommersends, genauer in Potansa, ein Vorspiel hatten, brachte Heliand den nun elfjährigen Trechtus zur Insel Artaeum. Der derzeitige Magister der Insel erkannte ebenfalls Trechtus Potenzial und nahm ihn als Schüler auf, um seinen Geist und seinen Körper zu trainieren. Von ihm erhielt er ebenfalls den Namen Vanus Galerion.

Studium der Magie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er einige Zeit auf Artaeum verbracht hatte und weiter als ein Schüler von Iachesis trainierte wurde, gab es doch etwas was Galerion missfiel und worüber er sich sehr ärgerte. Er kritisierte den sogenannten "Elitismus" der Psijiks. Er wollte das die Studien der Magie frei sind. Zumindest frei für alle die es sich materiell leisten konnten. Dies war der erste Gedankengang für seine späteren Pläne.

Während dieser Zeit war auch Mannimarco, später bekannt als der König der Würmer, ein Mitglied des Psijik-Ordens auf Artaeum. Anfangs studierte er zusammen mit Galerion die "Alten Wege". Beide glänzten in ihren Studien und wurden die besten Lehrlinge. Mannimarco jedoch verschwendete seine Talente, beschäftigte sich mit anderen Studien und wurde besessen von der schwarzen Kunst der Totenbeschwörung. Galerion wusste das und konfrontierte Mannimarco damit:

Du missbrauchst die Kraft mit bösen Machenschaften, Wurm!
Bringst Chaos in die Geisterwelt, das darf es nicht mehr geben!

Vanus Galerion[2]

Der Psijik-Orden verbot die Anwendung, nicht nur weil es gefährlich war, vielmehr der Glauben an die heiligen Geister der Vorfahren, machten es ketzerisch. Mannimarco verspottete, hasste die Art und Weise des Lebens und des Friedens, deswegen hörte er nicht damit auf und setzte seine Studien der schwarzen Künste fort. Schlussendlich war dies der Grund weswegen er aus dem Orden und von der Insel Artaeum verbannt wurde. [3]

Fürwahr, ihr habt den bösen Wolf geschickt zum Schafehüten!

Vanus Galerion[2]

Galerion erzählte seinen Meistern, dass sie einen grossen Fehler gemacht hätten und nun ganz Tamriel in Gefahr wäre. Die Meister ignorierten Galerion und vergassen Mannimarco, so aber nicht Galerion. Nach einiger Zeit verlies auch Galerion den Orden, da es für ihn Zeit war die Insel zu verlassen. [4]Ein weiterer Grund konnte aber natürlich auch sein Plan gewesen sein einen eigenen Orden zu gründen. Er ging auf die Sommersend-Inseln um Magier, Zauberer und ausgewählte Mystiker zu versammeln und ihre Mittel und Fähigkeiten zum Zweck der Forschung und des Gemeinwohls zu vereinen, womit er viel Unwillen auf sich zog. Er arbeitete im Stadtzentrum von Erstburg wo er weiterhin viel Unmut erregte. Galerion bot jedem an, geschweige denn er hatte genug Geld, dass er magische Gegenstände, Tränke und Zaubersprüche anfertigen könne. Damit hatte er es geschafft das Magie nicht länger auf den Adel oder die Oberschicht beschränkt war.

Gründung der Magiergilde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Magiergilde

Kurz darauf wurde er vor Iachesis und dem damaligen König von Erstburg Rilis XII beordert um seine Absichten, mit der Bildung der Gruppen aus Magier, darzulegen. Mit viel Überredungskunst bekam er das Privileg erteilt die sogenannte Magiergilde zu gründen.

Im Jahre 230 der zweiten Ära wurde die Magiergilde dann gegründet und Vanus Galerion wurde der erste Erzmagier der Gilde. Er begann Geräte für die Alchemie und für Verzauberung zu erfinden, so dass jeder sich selbst das erstellen konnte, was er wollte, ohne irgendwelche Risiken davon zu tragen. Es ging nicht darum welche Fertigkeiten eine einzelne Person besaß, sondern dass sie Geld hatte. Die ersten Werkzeuge waren automatisierter, es konnte also jeder Laie nun mit Verzauberungen und Alchemie hantieren. Die Schüler des Psijik-Ordens mussten diese Sachen mühsam über viele Jahre lang erlernen, das war jedoch nur ein weiterer Beweis für das Elitedenken des Ordens. Seine verkauften Werkzeuge waren mehr automatisierte Maschinen die alles machen konnten, was der Auftraggeber von ihnen verlangte. Dies schuf jedoch auch Probleme, so erfanden einige etwas was nie in deren Möglichkeiten gewesen wäre. Aus diesem Grund vernichtete Galerion seine alten Werkzeuge und erschuf die, die heutzutage in Tamriel genutzt wird.

Der grosse Kampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Magiergilde blühte nicht nur auf Sommersend, sondern in ganz Tamriel. Ironischerweise bereute Galerion seine Entscheidung und verlies nach einiger Zeit die Magiergilde, Zitat:

Die Gilde ist nichts weiter als ein verworrener Sumpf politischer Machtkämpfe geworden.

Vanus Galerion[5]

Nichtsdestotrotz befasste sich Galerion nun mit dem König der Würmer, welcher immer stärker wurde, und begann die Bedrohung die von ihm ausging zu bekämpfen. Mannimarcos Macht stieg von Tag zu Tag und seine Totenbeschwörer gewannen an Popularität und Macht. Seine Gefolgsleute, welche sich ihm anschlossen und aus Hexern und Magiern bestand, sammelten verwunschene Artefakte, Akaviri-Gifte und andere tödliche Gegenstände für ihren Meister. Mannimarco wuchs und wurde weltweit zu dem ersten Lich. [6]

Dieses muss ich noch vollbringen,
Den töten, der nicht sterben kann, den Wurm muss ich bezwingen

Vanus Galerion[2]

Vanus Galerion, die Magier und Kampfmagier der Magiergilde und die Ritter des Ordens des Lichts konfrontierten Mannimarco auf dem Schlachtfeld auf einem Bergpass im Norden. [7] Galerion, der mit Schwert und Axt bewaffnet war, fordert den König der Würmer dazu auf seine Artefakte abzulegen und zu kapitulieren.

Würmerkönig, gib die Artefakte auf und flieh,
Und lebe fortan so, wie einem Toten es gebührt.

Vanus Galerion[2]

Mannimarco weigerte sich und eine verheerende Schlacht begann.

Der Berg erbebte; Kältewelle folgte Feuerschwall,
Die Blitze zuckten hin und her im wilden Hagelwetter.
Es flogen Kampfmagiern herbei, sie regneten wie Blätter.
Untote Krieger spie der Grund, heraufbeschworne Leichen,
Doch mussten sie dem heil'gen Licht der Magiergilde weichen.
Entfesselt tobte die Magie, und Blut troff überall.

Aus "Mannimarco, König der Würmer"

Die Artefakte wurden Mannimarco abgenommen womit er seine Kraft verlor. Die Schlacht brachte mehrere tausend Tote, darunter Vanus Galerion. Mannimarco wurde ebenfalls für Tod gehalten [8] Die Überlebenden der Magiergilde nahmen die tödlichen Artefakte an sich und bewahrten sie auf. Auch wenn Galerion während der Schlacht starb lebt seine Legende durch die tamrielische Literatur weiter.[2] Für Vanus Galerion wurde in Erinnerung an ihn in Cheydinhal eine Statue errichtet.

Bedeutung Galerions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vanus Galerion war eine entscheidende Persönlichkeit für Tamriel und seine Bewohner.

  • Ohne ihn wäre Magie wohl weiterhin dem Psijik-Orden vorbehalten gewesen und wäre für ganz Tamriel erst viel später zugänglich gemacht wurden.
  • Er stellte ausserdem Praktiken und Riten zusammen denen sich modere Trankmischer, Objekthersteller und Zauberhersteller selbst heute noch bedienen.

Literaturverweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen

  1. Laut dem Buch Galerion der Mystiker
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Aus "Mannimarco, König der Würmer"
  3. Andere Quellen behaupten, dass Mannimarco nur zur Sommersend-Insel losgeschickt wurde um einen Botengang zu unternehmen.
  4. Nach einer gewissen Zeit, meist wenn ihre Ausbildung abgeschlossen ist, müssen die Studenten auf Artaeum die Insel Richtung Tamriel verlassen.
    Dies könnte ebenfalls bedeuten das Mannimarco älter als Galerion war oder gar Intelligenter (oder zumindest von ihren Lehrmeistern so empfunden).
  5. Aus "Ursprung der Magiergilde"
  6. Hierbei ist nicht klar ob er der erste Lich überhaupt war oder der erste Mensch dem diese Transformation gelungen war.
  7. Leider wird keine genauere Standortangabe gegeben. Der Autor dieses Artikels vermutet jedoch das es sich in Cyrodiil abspielte.
  8. Ein kaiserlicher Agent beschrieb das er den König der Würmer in der Hochfels Provinz von Tamriel gesehen hätte. Der Bericht enthält das Mannimarco den Wunsch äusserte das Mantella zu besitzen. Es wird sogar vermutet, dass der König der Würmer in der Lage war, die Kontrolle über das Numidium zu übernehmen und zur Gottheit aufzusteigen. Ausserdem soll er sogar in Cyrodiil von einem Mitglied der Magiergilde gesehen und endgueltig besiegt wurden sein. Diese Meldung ist jedoch nicht stichhaltig.
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